Sightseeing…

… and Clambake

Am Samstagmorgen bin ich mit Molly zu einem Farmersmarket geradelt, wo wir auch gefrühstückt haben. Ganz nett, mit Musik und neben Gemüse viele andere Essenstände. Gegen 12.00h wollte meine nächste Couchsurferin anrufen, da sie mich möglicherweise abholen würde. Um 13.00h bin ich dann los auf Sightseeingtour, da ich keine Lust mehr hatte zu warten. Ich bin zur nahe gelegenen Brown University gegangen, wo man nett herum spazieren können sollte. Es war aber “Move in”-Day, also voller Eltern und Studenten – tausend Leute…. Schließlich habe ich mir noch ein paar historische Häuser von innen angesehen (Brown House, Stephen Hopkins House) und bin die Benefitstreet entlanggschlendert.
Dann kam doch noch eine Nachricht von der anderen Couchsurferin, zu der ich abends dann mit dem Bus fuhr. Ging erstaunlich gut… 🙂 Auf dem letzten Stück Fußweg bin ich noch an einem alten Karussel vorbei gekommen – ganz nostalgisch…

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Sonntag wurde ich von meinen Hosts Darcy und Marcus zu einem “Clambake” eingeladen. Das ist ein traditionelles “Kochereignis” hier in Rhode Island. Das ist auch so eine Sache, die ich an Couchsurfing liebe – ich hatte vorher noch nie von einem Clambake gehört und nun habe ich teilgenommen und Fotos gemacht. Neben dem eigentlichen Clambake ist es ansonsten einfach eine Party mit viel Essen und Alkohol und Klatsch und Tratsch. Aber ich fand’s toll. Und so funktioniert ein Clambake (clam=Muschel): In einem großen Feuer werden große Steine erhitzt. Wenn die Steine richtig heiß sind, werden Holz und Asche entfernt, die Steine dicht zusammengeschoben und dann reichlich Seetang darauf verteilt. Obenauf kommen dann die Kisten mit den Muscheln und Kisten mit Kartoffeln, Zwiebeln, Maiskolben, Würstchen und “Stuffing” (undefinierbare Masse, die ich nicht probieren mochte). Alles wird mit nassen Planen abgedeckt, damit das Ganze dann quasi in 1,5-2Stunden dampfgegart wird. Wenn es fertig ist, wird das Essen auf den Tischen verteilt (es waren wohl mindestens 80 Leute da) und natürlich geht es hauptsächlich um die Muscheln – die ich aber nicht gegessen hab. Ich hatte ein bisschen Sorge, dass das Gemüse durch die Muscheln “fischig” schmecken würde, aber ich fand dieses Seetangaroma ganz okay. Zwei Stunden später gab es dann noch das typisch amerikanische Nachtisch Buffet mit Brownies und Keksen und Kuchen ohne Ende – ich hatte vergessen, wie lecker ich das finde. Amerikanische Brownies sind echt anders als alles, was wir unter diesem Namen in Deutschland kriegen können… Zum Glück sind Darcy und ich mit dem Rad hin und zurück gefahren (“about seven miles each way”) 😀  – und sowohl morgens als auch abends habe ich noch einen kleinen Spaziergang durch’s Viertel gemacht.
Also, ein weiterer toller Tag! 😀

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