Suva – Fijis Hauptstadt…

…Markttrubel und ein bißchen Geschichte.

In Suva war ich wieder mit Denise verabredet, die mir angeboten hatte, ein überschüssiges Bett in ihrer Unterkunft zu nutzen. Sie holte mich vom Busbahnhof ab und nachdem ich meine Sachen abgeladen hatte, sind wir noch vor dem Dunkelwerden los für ein wenig Sightseeing. Wir sind am Meer (sozusagen Boardwalk) vom Grand Pacific Harbour Hotel (sehr schönes, altes Hotel) bis fast nach South Suva gegangen – und dann natürlich auch wieder zurück…
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Am nächsten Morgen, nach einem schnellen “Mango-Frühstück” ging es wieder in die Stadt, um ein wenig durch den Markt zu bummeln und insgesamt die Atmosphäre der Hauptstadt zu erleben. Da Denise später verabredet war, bin ich nochmal alleine losgegangen und habe mir den Botanical Garden und das Fiji Museum angesehen.
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Wie klein Fiji ist, erkennt man dann, wenn man den Tauchlehrer aus Rakiraki zwei Tage später vor dem Museum trifft… Unangenehm war, dass das Hotel meine Nachricht mit der Absage zum Tauchgang nicht weitergeleitet und er auf mich gewartet hatte.
Nachdem ich mir auch in Suva eine junge Kokosnuss zum Trinken gegönnt hatte, ging es zurück zur Unterkunft, Sachen zusammenkramen und auf zum Busbahnhof, um nach Colo-I-Suva zu fahren. Das ist ein kleiner Ort etwas außerhalb von Suva im Regenwald gelegen, wo ich eine Unterkunft in einer Eco-Lodge hatte.
Naja, das Zimmer war super billig (17,-€ mit Gemeinschaftsbad) und war dementsprechend einfach und “sauber”…
Aber die Lage und Umgebung waren sehr schön und am nächsten Morgen konnte ich von dort super zu einem Hike durch den Regenwald aufbrechen. Leider ist das ein begehrtes Ausflugsziel (auch der Einheimischen) und so findet man im ersten Teil unglaublich viel Müll 😦 Als ich dann aber den längeren Weg zum großen Waisila-Wasserfall genommen habe, wurde es weniger und der noch längere Dakua Trail zurück war dann wirklich natürlich und “wild”. Insgesamt war das sehr schön, auch wenn ich nicht die geringste Lust verspürte in den “pools” Schwimmen zu gehen – naja, beim Waisila hätte ich vielleicht überlegt, aber ich hatte ohnehin keinen Badeanzug dabei…
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Wieder zurück am “Resort” habe ich noch ein wenig am See gesessen und im Internet gesurft, bevor ich den Bus zurück nach Suva schnappte, um von dort aus nach Singatoka zu fahren…
Die Busfahrt dahin war nicht lang und wurde noch kurzweiliger durch eine Unterhaltung mit Oliver – einem fijianischen Lehrer, der auch noch Volleyball spielt… hahaha.

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Rakiraki in Fijis Norden…

…bietet Anderes als erwartet.

Mit dem Bus (dreimal umsteigen) ging es also nach Rakiraki zu meiner nächsten Unterkunft bei einem Couchsurfer. Auf der Fahrt bekam ich die trockene Seite der Insel zu sehen, viele abgeerntete Sugar Cane Felder und alles braun-grau – eher enttäuschend.
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Als ich auf der Farm außerhalb von Rakiraki ankam, war dort auch gerade eine Familie mit drei Kindern angekommen, die ebenfalls bei John ein paar Tage bleiben würden. Neill und Denise sind Anfang dreißig und Amerikaner, die versuchen auf der Insel Koro quasi selbstversorgend auf einer Farm zu leben. Es war mein großes Glück, dass sie auch da waren, denn so war mit den Kindern immer was los und wir haben uns gut unterhalten und verstanden. Leider gab es bei John in der Nähe keinen Strand – und eigentlich überhaupt gar nicht in der Rakiraki Gegend. Auch wenn das Wasser schön türkisblau war, der Rest entsprach so überhaupt nicht meiner Vorstellung von Fiji. Nichts mit grünen Palmen an weißem Strand, eher trocken-braune Berge und steinige Küste. Auch wenn der Blick auf die Berge um John’s Haus sehr schön ist…
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Am nächsten Tag bin ich mit Neil, Denise und den Kindern immerhin zum Volivoli Resort gegangen (ca. halbe Stunde Fußmarsch) und Schwimmen gewesen. Das Volivoli Resort liegt auch eigentlich ziemlich einsam an der Nordspitze Fijis und außer Tauchen haben sie ansonsten nichts anzubieten. Also sprach ich mit dem Divinginstructor und klärte meine Optionen, weil ich ja eigentlich einen Tauchschein habe, aber der eben schon seit 20Jahren ungenutzt ist. Ich verabredete dann einen Probetauchgang (Introductory Dive) mit ihm für den nächsten Tag. Den musste ich aber leider wieder absagen, da ich (mal wieder) Rücken- und Kopfschmerzen hatte und das nicht unbedingt als ideale Ausgangslage ansah. Abgesehen davon hatte ich Schlaumeier natürlich meinen Tauchpass in meinem Gepäck in Nandi gelassen… (das war dann sicherlich noch der letzte Entscheidungs-“Tropfen”).
Am Sonntag Nachmittag hat uns John noch auf seinem kleinen Boot zur gegenüberliegenden Insel Maleakea gefahren. Das war eine recht raue Fahrt, die ich glücklicherweise ohne seekrank zu werden überstanden habe (hat mich echt gewundert…!!!). Auf Maleakea gab es dann tatsächlich den ersehnten Sandstrand, wenn auch sehr schmal und mit durch den Wind aufgemölmten Wasser – also leider nichts mit kristallklar.
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Am Montag habe ich dann hauptsächlich rumgegammelt und meinen Kopf und Rücken geschont. Schließlich bin ich mit John nach Rakiraki gefahren, da er dort was zu erledigen hatte und ich so etwas einkaufen konnte. Da an den vergangenen Abenden Denise gekocht hatte (sehr, sehr lecker), wollte ich mich revanchieren (essbar…).
Am Dienstag war dann für uns alle Abreisetag. Neil und Denise machten sich mit den Kindern schon gleich morgens auf den Weg, während ich mit John noch zu einem Beekeeping-Project in eine Village aufbrach. “Village” werden hier ganz allgemein die Einheimischen-Dörfer genannt, die noch ziemlich einfach (um nicht zu sagen rückständig) und eher konservativ sind. John zeigte den Fijis wie man “frames” (Wabenrahmen fur Bienenstöcke) selber zusammen baut und hat mit ihnen ihre Bienenstöcke kontrolliert. War sehr interessant… Da ich keine lange Hose mit hatte, musste ich mir einen Sulu leihen – und habe unter dem langen Rock elendig geschwitzt 😉 (Aber ganz sicherlich nicht so sehr wie die Armen in ihren Schutzanzügen…)
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Am Nachmittag habe ich mich dann in den Bus nach Suva gesetzt und endlich Fijis “50 shades of GREEN” gesehen, denn nun ging es durch Regenwaldgebiet…
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Fiji beginnt mit Fiji-time…

…was bedeutet, ich habe es langsam angegangen.

In Nadi hatte ich für die ersten Nächte ein Hotel gebucht, das auch eine Flughafenabholung als Service anbot. Das war sehr angenehm, da der Flug abends ankam und es schon dunkel war und ich so weder auf der Suche nach einem Bus rumirren noch ein möglicherweise überteuertes Taxi bezahlen musste. Außer mir wurde noch ein weiterer Hotelgast aufgelesen und wie sich herausstellte, ebenfalls ein deutscher Lehrer auf Sabbatical-Reise…. (und mit ähnlicher Route).
Am Abend passierte jedenfalls nicht mehr viel, ich ging zum nächsten Supermarkt, um zumindest etwas Wasser für die Nacht zu haben und schrieb ein wenig an meinem Blog. Auf dem Flug von Honolulu nach Nadi hatte ich schon ordentlich meine Fotos und meinen Blog bearbeitet, aber ich hing halt immer noch weit, weit hinterher. Deshalb war ich fast froh, am Morgen festzustellen, dass der Strand vor meinem Hotel eher grau-braun und auch das Wasser nicht sonderlich klar war. Das lud mich (Hawaii-Verwöhnter) überhaupt nicht zum Schwimmen ein….
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Das wichtigste für mich am nächsten Morgen war, einen Adapter zu kaufen. Nadi schien laut Google Maps nur eine gute halbe Stunde Fußmarsch entfernt, so dass ich beschloss, auf diese Weise auch schon mal die Gegend zu erkunden. Frank schloss sich mir an und wir brauchten eine halbe Stunde bis zum nächsten Ort (ich glaube Martintar), wo ich tatsächlich für 1,50 F$ (=0,70euro) einen Adapter kaufen konnte. Anschließend gingen wir noch weiter bis Nadi und kamen auf dem Weg an einer Trauerfeier vorbei. Obwohl wir auf der anderen Straßenseite gingen, wurden wir rübergewunken und zum Kava eingeladen. Der Kavadrink wird hier zeremoniell zur Begrüßung und allen anderen Möglichkeiten getrunken. Bevor man die Schale annimmt muss man dreimal klatschen, dann auf ex austrinken und dann wieder einmal klatschen. Ich kam mir ein wenig merkwürdig vor, weil eigentlich die Frauen und Männer getrennt saßen und ich nun bei den Männern saß, aber ich hatte ausdrücklich gefragt… Übrigens ist der Kavadrink angeblich keine Droge, aber Jana hat es gegoogelt und sagte die Wurzel heisst Rauschpfeffer 🙂 . Außer einem leicht tauben, pelzigen Gefühl im Mund habe ich übrigens weder eine berauschende noch entspannende oder sonstige Auswirkung vom Kava verspürt. Gerade hat mir auch jemand erklärt, dass man es regelmäßig trinken müsste, um diesen Effekt zu erreichen…
Nachdem wir unseren Kava getrunken und ein paar Sätze mit den Männern gesprochen hatten, gingen wir weiter und waren nach einer weiteren halben Stunde in Nadi. Hier war es erwartet turbulent und “exotisch interessant”. Wir bekamen bei einem Markt nochmal Saft zum Trinken geschenkt und probierten ein paar indische Süßigkeiten, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten.

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Unterwegs gab es für mich dann noch frisches Kokosnusswasser – lecker…
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Später saß ich auf der Terrasse – immerhin mit sehr netter Aussicht – und schrieb an meinem Blog.
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Da mein Akku sich aber dem Ende neigte, wollte ich ihn aufladen und stellte fest, dass der blöde Adapter natürlich kaputt war. Nachdem ich irgendwie eine halbe Stunde lang alle Steckdosen ausprobiert und mit Klebeband zugepflastert hatte, musste ich nochmal den Weg zum Supermarkt auf mich nehmen. Zum Glück hat dann alles geklappt und ich konnte meine sämtlichen “Devices” aufladen – gleichzeitig, denn zum ersten Mal kam hier mein Multistecker mit USB-Buchsen zum Einsatz…
Währenddessen ging ich ins Hotel nebenan zum Essen – Pasta zum halben Preis, das waren dann nur noch 4.50€. Und nachdem dann auch alles aufgeladen war und es im Hotel ja freies Internet gab, habe ich mal wieder mit Jana geskyped 😀
Fijitime stand auch am nächsten Morgen auf dem Plan. Nichts mit früh aufstehen und Sonnenaufgang fotografieren (war ohnehin bewölkt) und später wieder nur auf der Terrasse am Blog geschrieben. Aber es fühlte sich gut an, weil ich ganz entspannt und zufrieden war und die Temperatur super angenehm.
Irgendwann juckte es mich aber doch wieder, los zu marschieren und so nahm ich den Bus nach Nadi (wird ubrigens Nandi ausgesprochen) und von dort den Bus nach Denarau. Dort sollte das Hardrock Café sein, was mich vermuten ließ, dass es dort noch mehr Geschäfte, Restaurants usw. gäbe und ein bißchen was los sei. Ja, Restaurants und Geschäfte gab es, aber “totally upscale” – soll heißen “teuer” – und insgesamt liefen vielleicht zehn Touristen herum. Total langweilig! Das Beste war eine “Hot Bread Kitchen”, wo es Brot und Gebäck super günstig gab (ein Kokosnuss-Weissbrot-Zopf fur 1,20F$ = 60Cent).
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Im Endeffekt habe ich also nur viel Zeit “verplempert”…
Da ich auf dem Weg nach Denarau einen leckeren Smoothie getrunken, ein paar indische Süßigkeiten und eben den Hefezopf verdrückt hatte, entfiel das Abendessen und ich setzte mich wieder auf die Terrasse und schrieb (Hawaii hatte mich ja wirklich vom Schreiben abgehalten und es gab soooo viel zu erzählen…). Als ich da aber so saß, hörte ich im Nachbarhotel Musik und Rufe, was sich irgendwie nach einer Veranstaltung anhörte. Und tatsächlich führte eine Gruppe Fidjianer Tänze und Feuertänze auf. Sehr schön!
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Der nächste Tag war mein Abreisetag und ich packte den Koffer und versuchte noch ein bißchen zu recherchieren, was ich denn anschließend (nach Rakiraki – meinem nächsten Ziel) machen könnte. So richtig konnte ich mich nicht entscheiden und verschob weitere Recherchen auf meinen nächsten Halt. Ganz kurzfristig (45Minuten vorm Auschecken) habe ich mich dann zum Glück entschieden, dass ich meinen Koffer in Nadi lasse (und eben die letzte Nacht nochmal in dem Hotel übernachte) und nur mit Rucksack losfahre…

Zum Abschied von Hawaii…

…nochmal rund um Oahu.

Von Maui aus ging es zurück nach Oahu, inklusive Verspätung, da die Maschine defekt war und wir auf einen anderen Flug umgebucht wurden.
Für meine zweite Runde Oahu hatte ich mir dieses Mal ein Auto gegönnt, auch damit ich mal wieder an den Hotelkosten sparen könnte… 😉 So fuhr ich am Abend (nachdem ich meinen Koffer von meinen ersten AirBnB-Hosts abgeholt hatte) gleich an Honolulu vorbei Richtung Hanauma Bay – meinem ersten geplanten Ziel. Per glücklichem Zufall habe ich abends so günstig geparkt, dass am nächsten Morgen wieder schöne Sonnenaufgangsfotos mit dem Halona Blowhole (Lavatunnel durch den das Wasser hochgepustet wird) möglich waren…
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Erst danach ging es weiter zur Hanauma Bay, viel gepriesen und beworben, hatte ich irgendwas super Tolles erwartet – vor allem, nachdem man 7,-$ Eintritt zahlen musste. Und dann war es nur ein mittelmäßiger Strand (zugegeben, die Tatsache, dass die Bucht ein Vulkankrater ist, schafft “Atmosphäre”), und ein gutes Schnorchelriff, das aber schon morgens um acht voller Menschen war. So bin ich nur kurz im Wasser gewesen und habe die Dusche genutzt…
Der Strand um die nächste Ecke (Sandy Beach) gefiel mir da viel besser – und den Einheimischen – vor allem den jüngeren – anscheinend auch. Autos mit laut aufgedrehter Musik parkten an der Strandmauer und im Wasser tummelten sich die Kinder und jüngeren Jugendlichen mit ihren Body Boards. Die Wellen waren ganz ordentlich und man konnte zugucken wie der eine oder andere mal so richtig untergewirbelt wurde. Für mich wird der Strand immer in Erinnerung bleiben mit dem Motto: “Where the locals rule and break the rules…” 😀
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Der nächste Stopp war der Makapuu Lookout, von dem aus man zum Leuchtturm wandern konnte. Also eigentlich gab es ein paar hundert Meter vorher einen Parkplatz am “Trailhead”, aber irgendwie bin ich daran vorbei geschmirgelt. Und weil da schon andere Leute den Berg “wild” hochkletterten, machte auch ich mich dort an den Aufstieg… Wunderbarer Ausblick!
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Und tatsächlich kam man auf diesem Weg auch zum besagten Leuchtturm…
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Zurück bin ich den regulären (geteerten) Weg gegangen, auf dem man auch noch an einem (weiteren) Blowhole vorbeikommt. Der Ab- und Aufstieg war dann mal tatsächlich ein Hike, aber ich fand, es hat sich gelohnt…
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Darauf folgten zwei wunderbare Strände – Waimanalo und Kailua – und ich frage mich, warum irgendwer sich an den vollgeprummelten Waikiki Beach legt, wenn man das hier haben kann…
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…oder diesen Wellenkünstlern zusehen darf…
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Von diesen Stränden konnte ich mich nur schwer trennen und so machte ich mich recht spät auf die Weiterfahrt nach Norden. Ich hatte mir auf der Karte einen Ort am North Shore ausgesucht, der nicht ganz so ländlich einsam und verlassen erschien, weil es dort Geschäfte und Restaurants gab. Und so parkte ich (nach einem McDonalds-Internet-Besuch) in der Nähe des Malaekahana Beachparks – um dort am Morgen wieder einen wunderbaren Sonnenaufgang “abzustauben”…
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(Sorry, falls ihr keine Sonnenaufgangsfotos mehr sehen mögt, aber der Blog heißt ja nicht ohne Grund “Ute will Sonne”… :D)

North Shore insgesamt gefiel mir recht gut, war ein bisschen “natürlicher” oder alternativer und touristisch eben nicht sooo überlaufen (außer Haleiwa / Waialua).
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Es hatte aber auch tolle Strände – die eigentlich Surferparadies sein sollten, sich mir aber glatt wie ein Tischtuch präsentierten…
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Am North Shore gibt es dann noch als Touristenattraktion den Waimea Wasserfall – und was vielleicht mal ein abenteuerlicher Hike war (vorne warnt noch ein Schild vor unebenem und matschigem Weg, der auf eigene Gefahr begangen wird) ist leider auch wieder ein geteerter Weg. Und der Wasserfall – naja, warum will ich es auch immer “spektakulär” – offensichtlich reiseverdorben erwarte ich wohl immer etwas noch Tolleres…
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Von Waimea aus hatte ich ursprünglich immer an der Küste entlang bis Waianae fahren wollen, hatte aber offensichtlich die Karte nicht gut genug studiert, weil es da gar keine durchgehende Straße gab. Stattdessen musste ich mitten durch die Insel fahren, kam aber so wenigstens noch an den Ananas Feldern vorbei…

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Von meinem letzten Stopp in Waianae hab ich erstaunlicherweise gar keine Fotos, dabei gab es wieder einen tollen (leeren) Strand…
Zum Abschluss gönnte ich mir auch eine AirBnB Unterkunft, bei der ich unsagbares Glück hatte – total nett und ich konnte meine ganze Wäsche waschen.
Tja, und damit hieß es “Bye bye Hawaii” 😦

Next Stop – Maui…

… zu kurz und “durchwachsen”.

Maui – nach meiner Begeisterung für die Big Island fürchtete ich, könnte mir Maui nicht mehr viel bieten, aber das war glücklicherweise nicht ganz so.
Auch auf Maui hatte ich ein Auto, mit dem ich als erstes zum Iao Valley fuhr, das als eines DER Highlights der Insel angepriesen wurde. Leider war das Wetter nicht ganz so toll und ich von der Bergnadel nicht sooo beeindruckt. Später erzählte mir ein anderer Reisender, dass man dort besonders gut Hiken könnte und es dann wirklich ausgesprochen schön sei…
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Da ich nicht Hiken ging, war das bei mir also schnell “abgehakt” und ich machte mich auf den Weg nach Haiku, von wo aus am nächsten Morgen meine Haleakala-Sunrise-Bike-Tour beginnen sollte. Da ich um 3.00h nachts vor dem Laden sein sollte, hielt ich es für eine gute Idee schon mal im Tageslicht nach dem Weg zu gucken. Das war tatsächlich eine gute Idee, da ich mich durch eine Umleitung natürlich voll verfahren habe.
Anschließend fuhr ich die “Road nach Hana” entlang, welches eine superschöne Küstenstraße mit reichlich Haarnadelkurven und paradiesischen Ausblicken sein sollte. Bei schönem Wetter mag das auch stimmen, aber bei mir fing es bald heftig an zu regnen, so dass ich die Aussicht gar nicht richtig genießen konnte. Nach weniger als der Hälfte wurde mir die Entscheidung, ob ich trotzdem bis zum Ende weiterfahren sollte, von den Naturgewalten abgenommen: Felsbrocken und Bäume verhinderten ein Weiterkommen…
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In der Hoffnung, dass es an der Westküste besseres Wetter gäbe, fuhr ich in einer Stunde “rüber” auf die andere Seite und wurde nicht enttäuscht. Kein Regen und super angenehme Temperaturen. Außerdem hatte ich gelesen, dass es in Lahaina eine Town Party geben sollte und da wollte ich nun hin. Nach langer Parkplatzsuche konnte ich endlich noch einen schönen Abend verbringen. Es gab Livemusik ein paar Stände mit Essen und Leis (Blumenkränze) und eben auch die Shops des Touristenstädtchens.

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Nach dem Ende der Livemusik bummelte ich also auch noch durch die Straße, guckte mal hier und da und gönnte mir schließlich mein erstes Shave Ice. Bis dahin hatte ich da kein großes Interesse daran gehabt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass ich Crushed Ice mit Fruchtsirup übergossen irgendetwas würde abgewinnen können. Aber glücklicherweise fand ich DEN Shaved Ice Laden (20 Minuten Warteschlange…) und war angenehm überrascht, es war echt lecker!!
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War ein netter Abend und ich bin ganz zufrieden wieder nach Haiku zurück gefahren…
Um 2.30h war die Nacht dann schon wieder vorbei, damit wir pünktlich zum Sonnenaufgang am Kraterrand des Maui-Vulkans Haleakala wären. Erst wurden wir (20 Leute) noch alle mit Regenjacke und -hose, Handschuhen und Helm ausgestattet, bevor der 20-Personen-Bus sich den Weg bergauf schlängelte. Und natürlich regnete es – und hörte auch nicht auf, als wir unser Ziel endlich erreicht hatten. Demzufolge gibt es jetzt mal ein ganz anderes Sonnenaufgangsbild (oder eben Suchbild…):
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Es war auch so nebelig, dass ich aber auch überhaupt gar nichts von dem Krater sehen konnte – sehr schade!
Schließlich wurden wir alle wieder in den Bus geladen und ein Stück weiter unten auf die Fahrräder gesetzt (Tourveranstalter dürfen die Radfahrer nicht mehr ganz oben “raus / los” lassen).
Auch da war das Wetter noch kalt und nass, so dass ich von der Idee alleine nochmal hochzustramplen absah (drei Herren auf Geburtstagsreise hatten mit der Idee geliebäugelt – weiß nicht, ob sie’s tatsächlich noch gemacht haben). Runter war dann natürlich easy – und schnell. Die angekündigten Vorschläge für Stopps hatten sich nur auf Frühstückscafés bezogen, an denen ich aber kein Interesse hatte. Nachdem ich also nur ein paar Mal für Fotos angehalten hatte (irgendwann klarte es dann doch auf…), war ich ruckzuck wieder an der Radstation – wesentlich früher als gedacht und geplant (9.00h).
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Egal, kein Sport und zuviel Geld ausgegeben, aber dafür halt noch Zeit was von Maui zu sehen. Surfer und Strand – typisch Maui eben 🙂
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Die Surfer sind am Hokipa Beach, während das untere Bild Baldwin Beach ist, den hatte mir ein Kanadier (Doug) empfohlen, den ich in Paia im Cafe (Internet zum Online Check-in) kennengelernt hatte.
Und das war dann auch schon der kurze Abstecher nach Maui…

Big Island…

…hat immer noch mehr zu bieten!!

Von Dienstag auf Mittwoch hatte ich also endlich mal wieder ein Bett und eine vernünftige Dusche (ansonsten gibt es an fast jedem Strand Duschen, um den Sand abzuspülen, aber da kann man natürlich nicht das Shampoo geschweige denn den Rasierer auspacken…).
Am Morgen war ich trotz gemütlichem Bett gewohnt früh wach (5.52am scheint meine innere Uhr zu lieben…), habe meine Pläne konsequent über den Haufen geworfen und bin anstatt zum Schnorcheln zum Hiken aufgebrochen. Von Waimea aus ging es erst auf einer kurvigen Bergstrasse wieder Richtung Norden – jetzt im Licht mit wunderbaren Ausblicken…
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Im Nordosten kommt man dann quasi per Einbahnstrasse bis zum Polulu Valley, das eines von mehreren Tälern ist, welche nicht mit Fahrzeugen oder nur eingeschränkt zugänglich sind. Am Ende eines relativ kurzen Hikes bergab kommt man zu einem weiteren Black Sand Beach und eben in den Küstenbereich des Tals. Wirklich sehr schön.
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Der Hike bergauf war dann gar nicht so schlimm (war noch nicht sooo heiß), außer das ich sehr dringend auf Toilette musste. Das war dann der Hauptgrund, warum ich beim Keokea Beach abgebogen bin… – welch ein Glück! Denn am Strand lag – gut getarnt – eine Hawaiianische Seehundmama mit Jungem (keine zehn Tage alt). Da diese Seal-Art wohl vom Aussterben bedroht ist, gut “bewacht” von zwei Rangern. Ich habe dann recht lange da gesessen und dem niedlichen Seehundbaby zugesehen, wie es rumgekullert ist und sich mühsam vorwärts bewegte. Laut Rangern würden die beiden wohl bald ins Wasser gehen, aber nach beinahe einer Stunde fehlte mir dann doch die Muße noch länger zu warten…
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Also bin ich zurück bis Kapaau gefahren, wieder die kurvige Bergstrasse bis Waimea und habe dort einen kleinen Lunch-Stopp eingelegt. Es gab einen Farmersmarket, wo ich ein paar Leckereien erstanden habe und ein Stück die Straße runter gab es einen Wagen der frische Malasadas verkaufte. Das ist ein Fettgebäck, ursprünglich von Portugiesen mitgebracht und nun als Hawaiianische Spezialität angepriesen. Ja, war lecker, eine Mischung aus Donut, Berliner und Mutzenmandeln… 😀
Schließlich bin ich auf die andere Seite der Täler gefahren, zum Waipio Valley Lookout – Touristenanziehungspunkt. Auch da konnte man bis zu einem (größeren) Black Sand Beach runterhiken – aber das war vom Laufen her kein schöner Hike. Super steile, geteerte Straße, die schon beim Runtergehen anstrengend war und später beim Hochgehen eine Qual (hochrotes Gesicht und schweißnass). Aber der Ausblick und unten der Strand und Fluss waren die Anstrengung schon wert. Man hätte wohl noch ins nächste Tal weiterhiken können, aber ich hatte vorher schon jemanden nach dem Weg zum Wasserfall befragt und zu hören bekommen, dass der Weg nicht einfach zu finden sei. Alleine wollte ich jedenfalls nicht durch den Regenwald irren…

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Von Waipio aus musste ich wieder erst die Straße zurück, bevor ich weiter nach Süden fahren konnte. Der nächste Ort Honokaa hatte ein als “Historic Downtown” ausgeschildertes Einkaufsträßchen zu bieten, aber da es mittlerweile schon nach 16.00h war, war da nicht mehr viel los (wahrscheinlich sonst auch nicht 😉 ). Da an der Ostküste noch tolle Küstenlandschaft und viele Wasserfälle zu sehen sein sollten, bin ich noch bis Laupahoehoe gefahren, aber eigentlich wurde nur das Wetter schlechter und die Landschaft nicht unbedingt spektakulär.
Schließlich bin ich wieder an die Westküste zurückgefahren, um am nächsten Morgen wieder früh am Hapuna Beach zum Schwimmen oder Schnorcheln zu sein.
Am Donnerstagmorgen (12.Nov.) bin ich also wieder ganz früh an den Strand gegangen, diesmal der Waileateil auch Beach 69 genannt, der besser zum Schnorcheln wäre. War auch so, toll! Ich habe wieder eine Schildkröte und reichlich Fische gesehen. Ich habe es dort dann fast bis Mittag ausgehalten, bevor ich (mit Zwischenstopp am Internet Cafe) mich wieder in Richtung Ostküste / Hilo aufmachte.
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Der Plan war zwischendurch noch beim Mauna Kea “vorbeizuschauen”, aber das Wetter wurde ab Landesmitte dermaßen schlecht – strömender, anhaltender Regen. Um es kurz zu machen, so war das Wetter meine restlichen 20 Stunden auf Big Island – was den Abschied doch erleichterte 😀
Aber in Hilo machte ich mich trotzdem auf den Weg zu den Rainbowfalls – die wegen mangelnden Sonnenschein keinen Regenbogen bieten konnten, aber dafür auf Grund des Regens ordentlich gefüllt waren…
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Von da aus bin ich von Hilo aus die Ostküste nach Norden hoch gefahren und habe auf einer Scenic Route nochmal herrlichen Regenwald erlebt. Leider bekomme ich das Video hier nicht hochgeladen… Werd es mal bei facebook versuchen!

Übernachtet habe ich dann wieder im Volcano Nationalpark, damit ich doch nochmal einen Blick auf das Vulkanglühen werfen kann… WOW! Ic hätte nicht gedacht, dass mich Big Island nochmal mehr beeindrucken könnte. Bisher meine absoluten Lieblingsfoto:

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Big Island…

… nicht nur “big”, sondern GROßARTIG!

Am Freitag geht es also von Honolulu (Oahu) nach Hilo (Hawaii – und weil das zu Verwirrungen führt eben “Big Island”). Wunderbare Aufnahmen aus dem Flugzeug, oder!?!?
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Für die Big Island hatte ich mir einen Mietwagen genommen (public transport ist da ziemlich mau…) und habe mir schlauerweise im nächsten Supermarkt ein 32×0,5l-Pack Wasser ins Auto gepackt. Besonders der Süden der Insel ist ziemlich dünn besiedelt und so gibt es lange “Durststrecken” wenn es um Supermärkte oder ähnliches geht. Und den Südosten habe ich an diesem ersten Tag erkundet…
Die Macadamia Nut Farm (Mau Loana) war nicht so spannend, immerhin gab’s aber wieder sampling 😉
Der Lava Tree Park hat mich ziemlich beeindruckt, aber rückblickend muss ich sagen, war der vergleichsweise unspektakulär…
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Schließlich bin ich an meine ersten Lavafelder gekommen und habe an der Küste fasziniert bestaunt, wie die Wellen gegen die Lavabrocken donnern. Es ist übrigens unmöglich sich selbst UND hochsprühende Gischt per Selbstauslöser aufzunehmen, daher einmal mein bester Versuch und nur Wellen…
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Und nach wenigen Minuten Autofahrt dann das genaue landschaftliche Gegenteil – Regenwald pur…
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So erlebe ich schon am ersten Nachmittag auf meiner Fahrt entlang der Süd-Ost-Küste wie vielfältig, urwüchsig und beeindruckend die Big Island ist. Dazu gibt es noch einen “warm pool” Beach Park (Ala Hanui), in dem in einem teils natürlichen, teils künstlich angelegten Schwimmbecken das Wasser Badewannen-warm ist – der Vulkan als natürlicher Wärmespender…. Am Ende der Straße (passend auch End of the Road genannt) soll es in Kalapana eigentlich “echte” fließende Lava zu sehen geben. Leider ist das eine Fehlinformation, aber der “Ort” ist recht skurril (Karaoke am Nachmittag, merkwürdige Gestalten und Unabhängigkeitsbekundungen…) und es gibt immerhin einen Black Sand Beach… – und die Erkenntnis, dass ich auf “Land” stehe, das jünger ist als ich!! (Lavaflow seit 1983).
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Tja, nach einem Abendessen beim Mexikaner und einer Stunde Internet vor einem Coffee Shop, mache ich mich auf zum Volcano Nationalpark, damit ich gleich am nächsten Morgen “loslegen” kann…

Am Samstag fängt der Tag also schon früh um 6.00h an – und leider furchtbar grau und verregnet. Ich beschließe daher, die Crater Rim Road bis zur Küste am Stück runter zu fahren und mich dann wieder hochzuarbeiten – in der Hoffnung, dass sich das Wetter bessern wird… Und das Wetter wird besser, so dass ich einen langen, sonnigen Tag mit vielen Hikes und Spaziergängen verbringe. Um 17.00h bin ich dann so erledigt (und auch sonnenverbrannt), dass ich den Kilauea Iki Crater Lake Hike (den ich unbedingt machen wollte) nicht mehr schaffe.
Aber ich habe natürlich trotzdem reichlich Bilder 😀
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Hier in der Collage sind dann auch “Petroglyphs” zu sehen – historische Lava”zeichnungen”.
Am Ende dieses langen Tages bin ich dann in einem Hostel in Naahelu gelandet, das in einer alten Polizeistation war – ich habe im “Detective” Zimmer geschlafen 🙂

Am Sonntag bin ich als erstes wieder ein Stück zurück nach Punaluu an den Black Sand Beach gefahren. Eigentlich wollte ich ja Schwimmen gehen, aber dann habe ich Schildkröten entdeckt und bestimmt eine Stunde beobachtet und fotografiert, wie sie die Flut abgewartet haben, um aus dem Tiden Pool raus zu kommen…
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Anschließend hatte ich total Lust entspannt auf einer Mauer, im Schatten einer Palme zu sitzen und endlich mal wieder meinen Blog aufzuarbeiten. War total angenehm, da der Wind in leichter Brise wehte und ich immer wieder meinen Blick an den Strand und auf’s Meer richten konnte. Gegen späten Vormittag fuhren dann die ersten Tourbusse vor und spuckten einen Haufen Touristen aus – die alle fix ein Bild vom Strand-Namenschild machten und auf’s Klo rannten…
Also habe ich mich wieder ins Auto gesetzt und bin weiter nach Süden gefahren – um genau zu sein nach South Point – dem tatsächlich südlichsten Punkt der USA. Recht unamerikanisch war das nicht groß in Szene gesetzt (es gab sogar nur Dixieklos) und ziemlich unspektakulär. Wobei, der Wind und die Wellen waren ziemlich spektakulär…

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Von da aus sollte es dann auch nicht weit zum “Green Sand Beach” sein – und da hab ich mich mal richtig blöd angestellt. Man hatte mir gesagt, dass man ca. eine Stunde hiken müsste oder aber man Einheimische fragt, ob sie einen mitnehmen (gegen einen kleinen Obolus). Ganz naiv hatte ich mir vorgestellt, dass man quasi losläuft und dann den Daumen raushält und mit demjenigen der anhält verhandeln kann. Dann gab es da aber einen Parkplatz voller Touristen und es war nicht ganz klar, wen ich ansprechen müsste um mitgenommen zu werden und eigentlich sah die Straße gar nicht so aus, als ob man Four Wheel Drive benötigte. Also habe ich mir nur eine Flasche Wasser und meine Schwimmsachen geschnappt und bin losgegangen. Irgendwie mit schlechter Laune (ach herrje, ich bin ja so ein Sensibelchen, wenn es nicht nach meinen Vorstellungen läuft…) — und in FlipFlops… Ich, die eigentlich nie FlipFlops trägt, hatte an diesem als Strandtag geplanten Tag, FlipFlops an. Tolle Schuhe für nicht nur unebenes, sondern auch staubig und steiniges Terrain. Jedenfalls hat mich die Mittagshitze und das bekloppte Schuhwerk geschafft und ich habe nach einer guten halben Stunde aufgegeben und bin wieder umgedreht. Später habe ich mich furchtbar geärgert, dass ich überhaupt in FlipFlops los bin, denn ansonsten wäre das für mich wahrscheinlich ein Klacks gewesen. Und leider habe ich erst später Bilder vom Strand gesehen – der muss echt richtig grün sein…
Naja, es ist wie es ist. Ich habe dann noch eine kleine Obst Farm besucht und mich auf den Weg nach Kona gemacht, wo ich in einer Vorortstraße geparkt und im Auto übernachtet habe.

So war ich auch Montag wieder früh auf, aber das ist oft echt von Vorteil. So kam ich nämlich gerade recht, um Spinner Doplphins in der Kealakekua Bay zu sehen (das Foto ist leider nicht mal mehr ein Suchbild…).
Wieder ein Stück zurück nach Süden habe ich den Historic State Park Puuhonua O Honaunau besucht, eigentlich DIE historische Stätte Hawaiis.
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Und gleich nebenan ist DER Ort zum Schnorcheln. Also habe ich meine Schwimmsachen samt Schwimmbrille gepackt (leider hatte ich mir da noch kein Snorkel Gear ausgeliehen) und bin über die Felsen ins Wasser. Natürlich nicht da wo alle rein sind… – großer Fehler, wie sich später rausstellen sollte. Aber erstmal habe ich trotz mangelhaftem Equipment reichlich Fische gesehen. Aber zum einen wurde mir durch das ständige tief-Einatmen und möglichst lange Luftanhalten schwindelig und zum anderen lief nach einiger Zeit ständig Wasser in die Brille. Also hatte ich bald genug. Soooo, und dann stellte ich beim Versuch an der gleichen Stelle wieder aus dem Wasser zu kommen fest, dass es da natürlich vor Seeigeln nur so wimmelte. Während ich beim Reinklettern unverschämtes Glück gehabt hatte, fasste ich beim Rausklettern natürlich glatt in einen Seeigel und hatte die nächsten Tage einen Stachel im Zeigefinger… :/
Nichts destotrotz fuhr ich dann nach Kailua-Kona (naja, immer noch südlicher Rand), wo ich “Donkeyballs” probiert (schokoladeumhüllte Macadamianüsse) und einen super leckeren vegetarischen Wrap verspeiste (endlich mal gesundes Essen). Den Nachmittag verbrachte ich damit auf drei verschiedenen Kaffee Farmen Touren mitzumachen. Das war sehr interessant – und wieder eine andere, neue Seite der Big Island…
Geschlafen habe ich wieder im Auto, irgendwie war das da so einfach. Und vor Hapuna Beach hatte ich so einen schönen, klaren Sternenhimmel, das kann man sich nicht vorstellen! Und am nächsten Morgen dazu noch einen tollen Sonnenaufgang mit Mauna Kea…

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Nach dem tollen Sonnenaufgang bin ich gleich an den Beach zum Schwimmen – so toll. Da es noch super früh war, waren kaum Leute am Strand (wow, diese Frühaufsteher – mit richtigem Bett wäre ich um diese Zeit sicherlich noch nicht auf…). Leider hatte ich nur mein Handy mitgenommen und das Foto zeigt nicht so richtig, wie toll der Strand ist…
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Als der Strand sich dann langsam füllte und ich auch genug Sonne und Wasser genossen hatte, habe ich mich auf den Weg in das nächste Resort gemacht. Dort gab es auch wieder Petroglyphs, inklusive einem kleinen Hike dahin…
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Außerdem gab es in dem Resort (Mauna Lani) ein kleines Shopping Center (inklusive Café mit Internet), in dem ich mir bei Snorkel Bob endlich Brille, Schnorchel und Flossen ausgeliehen habe. Damit ausgestattet bin ich dann ins nächste Resort gefahren (Mauna Kea), da es dort neben dem Strand auch ein gutes Schnorchel Riff geben sollte. Jap, tolle Fische – und eine Schildkröte (freu!).
Da ich für diese Nacht ein AirBnB-Zimmer in Waimea hatte, habe ich mich am Spätnachmittag auf den Weg erst nach Norden gemacht – Kohala Northern Coast bis Hawi – und dann wieder nach Süden ins Landesinnere nach Waimea.

Sooo, damit der Blog nicht zuuu lang wird, mach ich hier erstmal ein Päuschen. Ich habe versucht mich kurz zu fassen, trotzdem Entschuldigung, dass ich immer so viel schreibe. Und die Bilder sind auch immer nur eine klitzekleine Auswahl (insgesamt habe ich jetzt locker über 1500 Fotos auf meiner SD Karte).