Back in Auckland…

…Sightseing with Jana.

Am Freitag morgen (19.2. in Rotorua) hatte ich Glück und konnte in einer Regenpause zur Bushaltestelle laufen. Mein Bus nach Auckland ging um 11.00h und sollte um 15.00h ankommen, hatte aber schließlich über eine halbe Stunde Verspätung.
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Vom Britomart bzw. dann Ferrybuilding (Queens Wharf) holte mich netterweise mein “Homestay”- Gastgeber ab. Weil ich über eine Woche in Auckland bleiben wollte, hatte ich mich gegen ein Mehrbettzimmer im Hostel entschieden, aber ein Zimmer für mich allein z.B. bei AirBnB ist in Auckland ziemlich teuer. Homestay ist da eine gute Alternative, auch wenn ich mit meinem Zimmer nicht so ganz glücklich bin – manchmal hat die Sparsamkeit auch Nachteile… Aber ich werd’s überleben.
Nachdem ich mich “eingerichtet” hatte (inklusive Waschewäschen) fuhr ich mit Uber (die Busfahrer streikten) bis Fortstreet wo Will vor einer Reihe Feierabend-Lokale spielte. Bei guter Musik und einem Cider ließ es sich gut auf Jana warten, die mich nach ihrem Feierabend mit ihrem eigenen Auto abholte…
Wir fuhren nach Ponsonby (so heißt der Stadtteil aber auch die Straße), wo sich ein Lokal an das nächste reiht und am Freitagabend natürlich der Bär los ist. Wir genossen aber “nur” leckeres, mexikanisches Fastfood (Mexicali Fresh) und Eis von Ben and Jerry’s,
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spazierten einmal die Straße auf und ab und kamen gerade zum Auto zurück als Security-Leute uns ein Parkticket unter den Scheibenwischer schieben wollten – wegen drei Minuten Verspätung, grmpf…
Für Samstag hatten wir eigentlich Waiheke Island geplant, aber da Jana wenigstens etwas am Wochenende ausschlafen wollte, lief ich erstmal zu Fuß bis Kohimarama Beach.Ich setzte mich auf eine Bank am Strand und beobachtete die üblichen Samstagmorgen-Superwetter-Aktivitäten… Jogger, Segler, SUP-Yoga, Familien mit Kindern schon beim Schwimmen etc.
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Später ging es weiter bis Mission Bay, wo ich mich mit Jana treffen wollte. Dort blieben wir länger “hängen” als gedacht, da wir ganz fasziniert die Polizei und eine “crime scene” beobachteten. (Offensichtlich hatten sie eine Kühlbox mit verdächtiger Flüssigkeit gesprengt, nun lagen die Teile verstreut und überall standen gelbe Nummernschildchen herum. Die Polizei durchsuchte alle Mülleimer und inspizierte die geparkten Autos…)
Jedenfalls guckten wir unsere Live-Doku-Crime-Serie mit “breakfast to go” (Kaffee und Scones) und verbummelten mehr Zeit als gedacht. Also entschieden wir uns anstelle von Waiheke einfach zu einem netten Strand zu fahren.
Mairangi Bay Beach gefiel mir aber nicht so (Ich gebe zu, ich bin mittlerweile ein “Beach Snob”…), so dass wir nur über den naheliegenden Foodmarket schlenderten.
Zu guter letzt machten wir noch einen Shopping-Stopp in Newmarket um für mich neue Schuhe zu kaufen (meine geliebten Aldi Sandalen waren einfach total abgelatscht) und für Jana nach einem Bikini zu schauen (leider efolglos).
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Am frühen Abend fuhren wir wieder zur Ponsonby, denn dort fand die Pride Parade statt, die wir gerne sehen wollten. Voll die Party, sehr cool!
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Sonntag (21.02.) hab ich wieder fleißig am Blog geschrieben, bis Jana mich abholte. Mit dem Auto ging es wieder Richtung Norden, Ziel Anchor Bay (ein Strand, den ich auf meinem Northland Roadtrip “entdeckt” hatte). In Orewa legten wir einen kurzen Zwischenstopp ein und kamen so erst am frühen Nachmittag am Tawahanui Beach an. Aber… herrje, was war aus meinem einsamen weißen Sandstrand geworden? Der kleine Parpkplatz (auf dem Anfang Dezember gerade mal drei Autos gestanden hatten) war komplett überfüllt und auf der Wiese davor standen auch schon wenigsten 100 Wagen. Nix mehr mit einsam und ruhig… Tausend Surfer und Schwimmer und Sonnenanbeter, puh… Naja, da der Weg ja nicht kurz gewesen war (inklusive 20 Minuten Gravelroad) suchten wir uns trotzdem ein Plätzchen und gingen Schwimmen.
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Auf der Rückfahrt kamen wir natürlich prompt in den Wochenend-Rückreise-Stau 😦 , konnten die Zeit mit einem PitaPit-Wrap in Warkworth aber verschmerzen.
Am Abend schafften wir es noch in die Auckland Domain (angeblich der neuseeländische Centralpark…) zum Lanternfestival anlässlich des chinesischen Neujahrsfestes (wie befinden uns nun im Jahr des Affen) mit abschließendem Feuerwerk. Sehr schön!!
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Taupo und Rotorua…

…geothermal Wonderland and RAIN.

Am Montag ging mein Bus recht früh nach Taupo, wo ich ausnahmsweise mal kein BBH-Hostel gewählt hatte, da mir die Haka-Lodge empfohlen worden war. Weil es noch früh war, konnte ich aber erstmal nur mein Gepäck abstellen und hatte vor dem Einchecken noch Zeit für einen Museumsbesuch (das Wetter war eher regnerisch) und einen “Stadtbummel”.
Beim Einchecken ins Hostel steht dann zufällig Emma, eine amerikanische Freundin von Jana vor mir – sehr lustig!
Nach dem Einrichten mache ich mich am Nachmittag dann zum Hike auf zum Thermal Spa Park und den Hukafalls. Als erses ging es aber an den Bungeespringern vorbei…
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Der “Thermal Spa Park” ist prinzipiell ein ganz normaler Park, aber direkt am Fluss gibt es eine heiße Quelle, die durch das kalte Flußwasser auf angenehme Temperatur gebracht zum Baden einlädt. Ich hatte gehofft, dass auf Grund des regnerischen Wetters und Spätnachmittags, nur wenig Leute da wären. Leider nein, viele, viele Leute, so dass ich absolut keine Lust hatte mich dazu zu quetschen…
Die Huka-Wasserfälle selbst fand ich recht schön und beeindruckend – ich gehöre wahrscheinlich zu den wenigen Menschen, die sich auch immer noch mehr Wasserfälle ansehen und darüber freuen können…
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Weniger erfreulich war, dass mein Knie auf dem Rückweg wieder anfing ziemlich weh zu tun – dabei war das nun wirklich kein Berg.
Abends habe ich noch lange auf der Terrasse vor der Küche gesessen, da das Wetter plötzlich unerwartet sonning und warm geworden war. Blöderweise zeigte sich der Dienstagmorgen wieder ganz anders, arg bewölkt und mieselig.
Trotzdem machte ich mich bald wieder auf den Weg, um weitere sehenswerte Natur in der näheren Umgebung zu entdecken. Über einen netten Lookout marschierte ich diesmal auf einem anderen Weg (auf der anderen Flußseite) Richtung Hukafalls.
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Von da aus kam ich nach weiteren drei Kilometern zum Park “Craters of the moon” (Eintritt!), in dem es nur so dampfte. Ein “steam vent” (Dampfloch) neben dem anderen und ein paar Mudcrater (blubbernde Schlammkrater) lassen die Gegend echt gespenstisch wirken.
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Nachdem ich wieder zur Hauptstraße zurück gelaufen war, taten mir Knie und Füße weh und ich entschied zehn Minuten auf ein Auto zu hoffen, dass mich mit zu den Waikarei Terraces mitnimmt oder andernfalls eins Richtung Taupo zu erwischen. Ich hatte Glück und konnte mir so noch die künstlich angelegten (erzählt einem auch keiner mal vorher…), aber trotzdem coolen Wasserterrassen anzusehen.
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Zurück klappte das hitchhiken dann auch wieder, so dass nach dem Duschen sogar noch genug Zeit blieb mit anderen Hostelgästen einen Film zu gucken, während ich meine Mails checkte…
Der nächste Morgen (Mittwoch, 17.02.) weckte mich mit strömendem Regen, so dass ich bis zum Auschecken bzw. bis kurz vor Busabfahrt am frühen Nachmittag im Hostel blieb und am Blog arbeitete bzw. den Filmguckern wieder Gesellschaft leistete.
In Rotorua dann wieder nur “rain, rain, rain”, so dass ich in meiner AirBnB-Unterkunft blieb, bis es Zeit für mein >Mitai – Maori”village” and Show< war. Das war quasi auf der anderen Straßenseite und ich konnte mir von meinen Gastgebern einen Schirm leihen und zu Fuß gehen (denn "utewillsonne" hat natürlich keine Regenjacke dabei…).
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Am Donnerstag – rain, rain, rain – unglaublich, was da an Wassermassen runterkam.
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Als es am späten Vormittag nur noch mieselte, nahm ich mir wieder den Schirm und stapfte los, Richtung Innenstadt. Der Kairau Park war mein erstes Ziel, denn dort gibt es “geothermal areas” mitten in der Stadt und “for free”…
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Anschließend ging ich zum Ohinemutu-Maorivillage, dass ganz “nett” war, aber nichts Neues bot…
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Also marschierte ich auf dem Coastal geothermal Walk zum Government Park. Auch hier wieder reichlich kostenloses Naturschauspiel…
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Nach einer weiteren Pizzahut Pizza (Vege hot n spicy) nehme ich den Bus zurück und unterhalte mich dann noch eine ganze Weile mit meinen Gastgebern.
Endlich Freitag (19.02.) – endlich wieder Auckland oder besser JANA…

Napier…

…die guten und die schlechten Seiten.

Palmerston North war ja sozusagen nur eine Bus-Zwischenstation mit Übernachtung (10./11.02.). Das Hostel war auch nur so lala, was mich aber nicht so störte, da ich mich schon auf Napier freute. Aber weil es nicht so gemütlich war, bin ich abends eben noch ein wenig durch Palmerston gelaufen – und fand es entgegen aller Drohungen gar nicht so schlimm. Gut, das schöne Wetter half, alles in einem rosigen Licht zu sehen, aber richtig häßlich war es wirklich nicht, es hatte einige schöne Ecken mit Park und Kunst etc.
Der Bus nach Napier dauerte auch wieder nicht soo lange und bei schönem Wetter erlebte ich Napier beim Reinfahren blumig und nett.
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Und dann kam das Hostel… Von außen schon ziemlich abgewrackt, versuchte ich mir noch einzureden, dass es drinnen trotzdem nett sein könnte (konjunktiv!!!). Und diese “Möglichkeit” das es nicht so sein könnte, bestätigte sich… Nicht nur abgenutzt, sondern auch dreckig. In der graugestrichenen Lounge gerade mal ein graues Sofa (davor ein grauer Teppich) auf dem es sich zwei Kerle bequem gemacht hatten und es damit voll belegt war. Die Küche (grau) dreckig, die Kühlschränke vollgestopft, in der Ecke wo man seine Lebensmittel aufbewahren sollte Chaos, alles durcheinander (nix mit Label) und kein Platz mehr (gut, nehm ich die Sachen eben mit auf’s Zimmer). Das Zimmer ist prinzipiell okay, riecht “bloß” furchtbar nach Alkohol… Laune auf dem Tiefpunkt. Raus hier und gucken, was man machen kann, wohin dem entfliehen… Und ich habe drei Nächte gebucht und schon bezahlt, grmpf!!).
In der Touristinfo miete ich mir ein Auto, damit ich rumfahren kann und gegebenenfalls auch drin schlafen kann, wenn das im Hostel zu arg wird.
Ich fahre gleich nach Hastings zum Nightmarket – was habe ich erwartet, zehn Buden, aber Livemusik. Leider waren die Musiker nicht so richtig gut und so studierte ich die Karte, wo ich noch hinfahren könnte.
Te Mata Peak Lookout hatte mir die Dame im I-Site empfohlen, also da hin. Gute Entscheidung! Ich bleibe fast zwei Stunden – endlich mal wieder Sonnenuntergangsfotos…
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Am Abend unterhalte ich mich noch lange mit einer jungen Deutschen in meinem Zimmer. Die anderen beiden Zimmergenossen kommen erst um 0.00h bzw. um 8.00h morgens (letztere alkoholisiert).
Freitag (12.02.) wil ich das Auto ordentlich nutzen und ein bißchen die Gegend um Napier herum auskundschaften. Als erstes fahre ich nach Norden, wo mir die I-Site-Frau enen Beach eingezeichnet hatte. Die Beschilderung ist wie üblich recht kurzfristig – das Schild steht unmittelbar an der Kreuzung, also entweder Vollbremsung oder vorbeifahren und kehrt machen. Die nächstmöglich günstige Wendestelle ist der Parkplatz zu einem Scenic Reserve. Und weil ich schon mal da bin, schaue ich mir das Schild genauer an und beschließe mir die beiden angekündigten Wasserfälle mal anzusehen. So ein Glück! Nach einem kurzen Hike ein toller Wasserfall in einer Art Grotte und ein Stück weiter noch ein Ausblick auf einen weiteren.
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Ich wandere dann noch ein wenig weiter, aber der Weg wird immer matschiger und zugewucherter. Ich fahre auch noch bis zum nächsten Parkpatz, wandere einmal den Loopwalk und beschließe dann, nun doch endlich mal zum Waipatiki Beach zu fahren. Nachdem ich erst nochmal die falsche Abfahrt genommen hatte (stand auch Waipatiki Beach) und die Gravelroad nach einer halben Stunde nur zu einer Farm führte, kam ich auf der zweiten Straße (nochmal ne halbe Stunde) endlich zu einer netten Bucht. Der Strand war wirklich schön, aber die Wellen waren ganz schon heftig…
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Also machte ich mich nach einer Stunde wieder auf den Weg, um diesmal im Süden von Hastings an den Waimarama Beach zu kommen. Auch sehr schön, aber mittlerweile war Ebbe und so das Wasser sehr flach.
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Nach einem kurzen Bad fuhr ich noch “fix” zum OceanBeach, der mir von mehreren Leuten empfohlen worden war, aber der gefiel mir gar nicht. So saß ich nur eine Weile im Sand und beobachtete die Leute. Auf dem Rückweg nach Napier fiel mir auf, dass es noch sehr früh war und ich unmöglich schon ins Hostel zurück konnte / wollte. Also bog ich nochmal Richtung Meer ab und landete am Haumoana Beach, der aber kein Sandstrand war, sondern Felsen und Kies.
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Am Samstag morgen stand der Farmersmarket in Napier auf’m Plan, aber der war unerwartet klein, so dass ich mich lieber aufraffte und endlich einen neuen Koffer kaufte. Mein alter Koffer hatte mittlerweile alle Rollen verloren und trotz Klebeband wurden die Wege zwischen Bus und Hostel immer mehr zur Qual… Also “byebye old – hello new”…
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Mit dem Auto fuhr ich Richtung Clifton, um zum Cape Kidnappers zu kommen und möglicherweise bis zur Gannet Colony zu wandern. Kurz vorher änderte ich meinen Plan und fuhr erst zum Chocolate Museum – nun ja, das war jetzt nicht so berauschend. Also wieder Richtung Cape Kidnappers, aber dort angekommen entschied ich mich gegen einen Hike, da ich nicht daran gedacht hatte, dass der Hike am Strand lang nur bei Ebbe geht und über Land “5 hour return” sein sollte (und ich ja mein Auto wieder abgeben musste). Also blieb ich in Clifton eine Weile am “Strand” (Geröll), bevor ich beschloß doch mal einer Winery einen Besuch abzustatten.
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Mit Te Awanga erwischte ich aber ausgerechnet eine winery, die an diesem Tag keine Weinprobe anbot, sondern ein “fundraising festival” mit Livemusik hatte.
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Anschließend fuhr ich noch ein wenig rum (Fernhill hörte sich so nett an, war aber eigentlich kein Ort) bevor ich mein Auto nach Napier zurück brachte und mich mit Tablet in den Clive Square Park setzte, um ein wenig am Blog zu schreiben…
Am Sonntag Morgen brachte ich meine Sachen als ersts in ein neues Hostel – wie cool wäre es gewesen, wenn ich das gleich gebucht hätte… Gegenüber meines ersten Hostel fand ein “Fleamarket” statt, über den ich bummelte, um mich anschließend auf einen kleinen Foto-Walk auf zu machen. Erst ging es zu den Centennial Gardens und dem Historic Prison.
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Anschliessend hoch zum Bluff Hill Lookout und von dort im Zigzag durch Nebenstrassen schlendernd zurück zum “Stadtzentrum” um endlich mal ein paar Fotos der “Art Deco Capital” zu machen….
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Dort traf ich Theresa (die junge Deutsche aus meinem ersten Hostel) und wir machten gemeinsam noch einen Spaziergang am Meer entlang.
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Whanganui…

…weiter entspannt und gelassen faulenzen.

Der Bus von New Plymouth brauchte nicht lange (2Std.), und so blieb am Abend noch Zeit für einen ersten Erkundungsbummel durch die Innenstadt. Das Wetter war weiterhin sehr nett und sonnig und das wollte ich nutzen. Die Geschäfte hatten natürlich alle schon zu – war ja bereits nach 17.00h (in NZ werden die Bürgersteige schon ziemlich früh hochgeklappt… 😉 ). Nur die Supermärkte und Fastfood-Läden haben natürlich ganz lange auf und so konnte ich noch ein bißchen was bei PacnSave einkaufen.
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Hinterher saß ich noch schön im Hostelgarten bis es zu frisch wurde und unterhielt mich mit einer Amerikanerin (Sonderschullehrerin 😀 ).
Der nächste Morgen (09.02.) war dann bewölkt und nicht so einladend. Trotzdem machte ich mich auf den Weg die örtlichen Sehenswürdigkeiten abzuklappern. Als erstes ging es zum Underground Elevator, einem Fahrstuhl, der am Ende eines Tunnels in einem Berg nach oben geht, damit die Leute nicht den steilen Abhang hochlaufen müssen. Ist ein ziemlich altes Ding und wird bestimmt nur noch für die Touristen aufrecht erhalten. Oben hat man einen netten Blick über den Fluss und die Stadt – und wenn man auf das War-Memorial hochklettert wird es sogar noch besser…
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Als nächstes wollte ich mir das Tram-Museum ansehen, das hat aber bei einer großen Flut im letzten Juni Schaden genommen und war deshalb geschlossen. Das nächste Museum (Whanganui Regional Museum) war die mir mittlerweile bekannte Mischung aus allem – Kunst, Holzfällergeschichte, Maori-Handwerk (Carvings), Naturhistorisches. In diesem Fall kam dazu noch eine Fotoausstellung zu einem Aufstand / einer Parkbesetzung in den 90er Jahren, wo ich aber nicht ganz verstanden habe, worum es ging.
Nachdem ich die Stadt nochmal hoch und runter gelaufen bin, habe ich den frühen Nachmittag im Hostel mit Blogscchreiben verbracht.
Gegen 17.00h wollte ich nochmal los und mir den Strand ansehen, aber die kostenlosen Fahrräder vom Hostel konnte man nur bis 18.00h nehmen und so bin ich zu Fuß los. Dummerweise hatte ich vorher nur geguckt, dass ich immer am Fluss entlang muss, aber nicht, wie weit das denn ist. Zum Glück war das Wetter besser geworden und so waren die 10km nicht soo schlimm. Aber der Weg führte am Ende nur noch durch Industriegebiet und so war ich irgendwann nur noch genervt und wollte gar nicht mehr an den Strand. Glücklicherweise klappte auch hier das Hitchhiking …
Am nächsten Morgen konnte ich den Weg dann nochmal mit dem Fahrrad zurücklegen.
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In Castlecliff hatte ich dann eine unangenehme Hundebegegnung, als ein schwarzer Kampfhund mir kläffend folgte, selbst als ich schon um die Kurve war… – und dann war es eine Sackgasse und ich musste zurück und wieder an ihm vorbei…
Später fuhr ich wieder am Fluss zurück und weiter bis Virginia Lake, einem kleinen See mit Park.
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Am Spätnachmittag nahm ich den Bus nach Palmerston North, da es keine direkte Verbindung (mit NakedBus) zwischen Whanganui und Napier gibt.

In New Plymouth (zweiter Teil)…

…fauler Waitangi Day und wieder ein Mountain Hike.

Okay, ein nettes, gemütliches Hostel ist wunderbar, aber hat den Nachteil, dass man morgens nicht unbedingt früh aufbricht… Und dabei konnte ich richtig gut schlafen, da ich ganz alleine in meinem 4er-Dorm war. Oh, und ich habe noch vergessen, dass am Freitagabend irgendeine Auto-Veranstaltung in der Haupteinkaufsstraße stattgefunden hatte, und ich jede Menge toller Wagen und Motorräder zu sehen bekam…
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Jedenfalls habe ich am Samstag Vormittag nochmal einen kleinen “Stadtbummel” gemacht, weil ich dachte, es wäre immer noch was los – war ja auch Waitangi Weekend (zur Erinnerung “Waitangi” ist (einer) der Ort(e) wo das Abkommen zwischen Briten und Maori unterzeichnet wurde bzw. das Abkommen selber wird so genannt… Und die Unterzeichnung gilt quasi als Gründung des heutigen Neuseelands und wird deshalb gefeiert, naja, mit einem Feiertag geehrt). Die Autos waren aber alle verschwunden, dafür waren vor der Tourist Info tatsächlich ein paar Fressbuden, Kinderbespaßung, eine Musikbühne und ein Infostand zum Waitangiabkommen.
Livemusik geht bei mir ja immer, also habe ich mich schön vor die Bühne in die Sonne gesetzt und gefaulenzt. Als ich zurück ins Hostel kam, hatte eine Deutsche (so in meinem Alter) im Zimmer eingecheckt, mit der ich mich dann erstmal lange unterhalten habe. Als ich wieder zurück zum Veranstaltungsort kam, bauten die aber schon wieder ab – war nur eine Vormigtagsveranstaltung. Also habe ich meine Lustlosigkeit zum Sightseeing genutzt, um nach Koffer und Trekkingsandalen zu gucken, da beides ziemlich zerschlissen ist. Entscheidungsunfreudige Ute hat dann zwar was gefunden, was passt und gefällt (bis auf die Tatsache, dass es natürlich Geld kostet – ich Geizhals), konnte mich schlussendlich aber doch nicht zum Kauf durchringen. Irgendwie habe ich dann den restlichen Tag vergammelt bzw. abends noch nett und lange mit Antje in meinem Zimmer geredet.
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Für den nächsten Tag (07.02.) hatte ich dann einen Hike auf dem Mount Taranaki (Mount Egmont) geplant, musste aber sehen, wie ich da hin komme – hitchhiken wäre mal eine Idee. Also bin ich an der Hauptausfallstraße (SH 3) langspaziert und hab bei jedem Auto (das waren Sonntag morgen nicht so viele) den Daumen rausgehalten. Am Ortsausgang verbot ein Schild das Weitergehen, aber glücklicherweise musste ich dort nicht mal zwei Minuten warten, bis ich von einem jungen Mädel aufgelesen wurde.
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Da Antje beim DOC arbeitet (Department of Conservation – die sind grob gesagt für alle Naturparks, Berghütten und Touren/Hikeberatungen zuständig), hatte sie mir dringend abgeraten, den Summit- Climb zu machen. Da für den Hike ohnehin eine Zeit von ca. 10Stunden veranschlagt war und ich außerdem vom Fahrradfahren schon wieder mein Knie spürte, wollte ich nur einen kleinen Loop machen. So habe ich auf dem Veronica Loop angefangen, bin nach dem Lookout dem Holly Hut Trail gefolgt, danach Richtung Plateau abgebogen, bis ich schließlich an der Tahurangi Lodge den Summit Climb Track kreuzte.
Dort musste ich mich entscheiden, ob ich direkt zum Visitor Center “absteige” oder noch die Runde über die Maketawa Hut weitergehe. Da es noch früh war und ich Lust und Kraft hatte, bin ich natürlich weitergegangen. Leider kann ich keine genaue Kilometerangabe machen, aber ich schätze 8-10km sind locker zusammen gekommen (ca.4Std.). Natürlich war der Teil bergab wieder viel schwieriger und mein Knie fand es überhaupt nicht lustig. Echt ärgerlich!

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Zusätzlich hatte ich mir schon beim Aufstieg in einem unachtsamen Moment meinen kleinen Zeh böse an einem Stein gestoßen (weiß nicht, ob er gebrochen ist aber Färbung, Schwellung und Schmerzen lassen zumindest vermuten, dass irgendwas “kaputt” ist). Ich war gerade einem älteren Herren begegnet, der mir erzählt hatte, dass er am Vortag mit einer Gruppe versucht hätte den “around the mountain circuit” zu wandern, er es aber nicht geschafft hätte und in der Holly Hütte geblieben sei. Obwohl er mir versicherte, dass er nur müde sonst aber okay sei, machte ich mir beim Weitergehen Gedanken und ärgerte mich, ihm nicht wenigstens einen Müsliriegel angeboten zu haben. Jedenfalls schaute ich gerade zurück um zu überlegen, ob ich nochmal umkehren sollte, als dieser blöde Fels in den farnüberhangenen Weg ragte…:/
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Naja… Zurück musste ich ja wieder hitchhiken, aber erneut keine zwei Minuten warten, bis ich von einem Kiwi eingeladen wurde, der bereits das Auto voller ausländischer Touristen hatte (die zusamme den Summit Climb in 7Std. geschafft hatten). Wie sich später rausstellte, ist Stu auch Couchsurfer. Am Abend traf ich ihn nochmal als ich am Boardwalk saß und wir haben uns eine ganze Weile unterhalten.
Jedenfalls habe ich den Rest des Nachmittags bei schönstem Wetter im Garten des Hostels gesessen, weil ich keinen Schritt mehr tun konnte. Eigentlich wollte ich Schwimmen gehen, aber ich hab’s nicht mal zum Fahrradverleih geschafft (aber Radfahren wäre sowieso auch nicht gegangen), geschweige denn zum Strand.
Abends bin ich dann doch nochmal zum Boardwalk gehumpelt… (und hab noch ein paar nette Fotos gemacht).
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Da mein Bus nach Whanganui am nächsten Tag erst nachmittags ging, hatte ich noch reichlich Zeit für mehr Zeit im Garten und für den Blog…

Von Picton nach New Plymouth…

…Fährfahrt und Fahrrad.

In Picton war ich bis zum 03.02. wieder im Tombstone Backpackers – wirklich zu empfehlen (und nicht nur wegen der leckeren Scones… 😉 ).
Morgens habe ich gleich mein Auto abgegeben, hatte dann aber noch reichlich Zeit, bis die Fähre ging (als ich die gebucht hatte, war ich nicht sicher gewesen, ob ich abends oder erst am Morgen wieder nach Picton zurückfahre…). Das war mal eine gute Zeit, um wieder an meinem Blog zu arbeiten (so langsam wurde der Abstand zum aktuellen Datum immer geringer…).
Überpünktlich – oder auch einfach nur viel zu früh – bin ich dann über die Straße zum Ferry-Terminal, und um 14.00h ging’s dann los (ich hab natürlich nur ein Bild von der anderen Fähre…😁).
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Dreieinhalb Stunden bis Wellington lagen vor mir, also habe ich mir erstmal eingeredet, dass ich auf einer teuren Tour durch den Marlborough Sound unterwegs bin. Das war landschaftlich unglaublich schön, vor allem bei dem Wetter und dadurch war es auch ruhig und mir nicht schlecht. Als wir aber aus dem Sound raus auf die offene See kamen, war es irgendwie schon ganz schön wellig… (ich wünschte echt so sehr, dass ich so etwas einfach genießen könnte…bin aber einfach froh, dass mir wenigstens nicht richtig schlecht wurde). Kurz vorm Einbiegen in den Wellingtoner Hafen konnten wir sogar Delfine sehen.
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In Wellington hatte ich es mal wieder geschafft eine Couchsurferin zu erwischen, so dass ich den Abend mit ihr, ihrer Familie und zwei weiteren Couchsurfern verbrachte.
Früh am nächsten Morgen ging es dann gleich per Bus weiter nach New Plymouth. Ursprünglich hatte ich geplant noch ein zwei Tage in Wellington zu bleiben, aber irgendwie wollte ich doch lieber was Neues sehen und lieber länger dort bleiben.
Am 04.02. kam ich erstmal mit einer Stunde Verspätung in New Plymouth an, weil beide Busse defekt waren und wir einmal auf den Mechaniker und das andere Mal auf ein Ersatzfahrzeug warten mussten…
Trotzdem blieb nach dem Einchecken im Hostel (Ducks&Drakes – sehr gut) noch genugend Zeit fur einen kleinen Walk durch New Plymouth, inklusive “Shopping-Bummel” und Abendbrot bei Pita Pit 🙂
Abends habe ich dann noch Wäsche gewaschen und an meinem Blog geschrieben…
Den Freitag (05.02.) habe ich langsam angehen lassen und erstmal wieder am Blog geschrieben. Gegen 10.30h bin ich wieder in die “Stadt” und hab mir ein Fahrrad geliehen, damit ich wenigtens ein bißchen rum komme.
Zuerst gings zum kleinen Vulkanhügel Puritutu, auf den man natürlich hinaufklettern kann (und das war mal wirklich Klettern!) und eine nette Aussicht auf den Ort hat.
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Auf der anderen Seite ist ein schöner schwarzer Sandstrand (Back Beach – ohne L, weil “Hinterer Strand”), an dem ich eine Weile rumgelaufen bin.
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Schließlich bin ich wieder auf’s Rad zurück durch die Stadt und auf der anderen Seite den Coastal Walkway (by bike) bis Bell Block abgefahren (ca. 10km je Richtung). Leider war das Wetter wieder nicht so gut wie vorher gesagt…
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Nach einer kurzen Pause im Cafe beim Skatepark bin ich von da aus den TeHunui Walkway gefahren, die Cumberland zweimal hoch und wieder runter (puh, blöd sich zu verfahren bei so nem Hügel) und bin so zum Pukekara Park gekommen. Da bin ich langsam durchgerollt – um erst am anderen Ende das “Fahrradfahren verboten”-Schild zu sehen…
Eine Pizza am Coastal Walkway mit “Wind Wand” (große Kunst) und Blogarbeit im netten Sun-Room des Hostels haben den Tag dann nett abgeschlossen.
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Abel Tasman Nationalpark…

Am Montag (01.02.) hatte ich mir wieder ein Highlight gebucht – Hang-Gliding. Das Wetter war perfekt und damit auch die Sicht. Wir sind aber nicht von einem Berg gestartet, sondern wurden mit einem kleinen Flugzeug bis auf 5000feet hochgezogen. War wirklich schön, aber dadurch, dass wir nicht so hoch waren wie beim Fallschirmspringen, konnte man nicht ganz so weit sehen. Zum Glück konnte ich auch früh sagen, dass ich kein “crazy” möchte, also keine “drops” wie in der Achterbahn. Der “Flug” hat wohl 15-20min gedauert, aber es fühlte sich ziemlich kurz an.
Anschließend habe ich mich mit meinem Auto auf den Weg zum Abel Tasman Nationalpark gemacht. In Collingwood gab es einen Kaffee- und Fotostopp, bevor ich bis ganz an die Spitze nach Puponga gefahen bin, um den Farewell Sandspit zu sehen.
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Farewell Sandspit ist eine 25km lange Landzunge / Sanddüne, zum größten Teil Naturschutzgebiet, aber die ersten 4km kann man erwandern. Ich bin nicht den ganzen Weg gehiked, aber dadurch, dass es auch über eine Sanddüne ging und der Weg zurück ein wenig umwegig war, dauerte es doch länger als gedacht und hat mich locker drei Stunden gekostet. Es war wirklich ganz schön, aber da ich schon reichlich Sanddünen gesehen hatte, fand ich es nur doof wegen der vielen Zeit…
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Dadurch war ich ein wenig genervt und deshalb vielleicht nicht bester Laune, als ich an den Te Waikoropupu Springs ankam. Die “Pupu”-Springs sind eine riesige Kaltwasserquelle, die das zweit-klarste Wasser Neuseelands (oder sogar der Welt?) haben. Wirklich groß und wirklich klares Wasser, aber man darf nicht mal mehr die Hand rein halten, weil es wohl ein Maori-“Heiligtum” ist (was bis in die 70er Jahre mal schlicht ignoriert wurde und die Leute darin geschwommen sind).
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Von da aus bin ich wieder durch Takaka (DIE Stadt im Abel Tasman Nationalpark) und dann weiter nach Osten in den Park. Nachdem ich am Monument für Abel Tasman vorbei gekommen war, war ich bald am Ende der asphaltierten Straße. Da ich keine Lust auf kilometerlange Gravelroad hatte, bog ich nur nochmal eben an den “Wainui Falls” ab. Was für ein Glück! Für mich einer der schönsten Wasserfälle, die ich in Neuseeland gesehen habe (und fleißige Blogleser wissen, das waren einige…)…
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Leider hatte ich meinen Badeanzug nicht mitgenommen, sonst wäre ich glatt dort Schwimmen gegangen. Als ich dann hinterher noch am Strand des Wainui Inlets war, war es mir dann zu kalt, obwohl das sonst auch eine Stelle gewesen wäre, die ich genutzt hätte.
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So bin ich an diesem Abend nur so halb zufrieden mit dem Tag zurück ins Hostel gekommen (guter Anfang, gutes Ende, aber zwischendrin ein Hänger…).
Am nächsten Morgen (02.02.) habe ich mich dann wieder auf den Weg gemacht. Da die Bergstraße zwischen Motueka und Takaka echt anstrengend zu fahren war (eine gute Stunde kurvig bergauf und bergab), habe ich mich dann kurzfristig entschlossen nicht nochmal vom Norden in den Nationalpark zu fahren, sondern mal zu sehen, wie weit man aus dem Süden kommt. So führte mich meine Fahrt über Marahau an den “Abel Tasman Coastal Walkway”. Also genau richtig!
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Nach etwa einer Stunde Fußmarsch kam ich an der “Coquille Bay” an, einer netten Badebucht, in der es aber auch vergleichsweise voll war. Ich habe mich dann an den äußersten Rand verkrümelt und geärgert, dass ich meine Schwimmsachen nicht mithatte. Ich hab schon überlegt nur mit Unterwäsche ins Wasser zu gehen, aber da kamen dann die ersten Kinder an, um die Küste zu inspizieren (fern ab der Eltern…).
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Nach einer ausgedehnten Pause bin ich dann also noch weiter marschiert und als rechts ein kleiner Trampelpfad abging, da hinunter geklettert (abenteuerlich). So kam ich in der Appletree Bay an, die in diesem Moment absolut leer war. Also habe ich nicht lange gezögert und bin mit BH und Unterhose ins Wasser – herrlich. Gerade rechtzeitig hatte ich mich wieder einigermaßen getrocknet, so dass ich mein Kleid überwerfen konnte, als die ersten Kayaks um die Ecke kamen. 😀 Ich habe dann noch eine Weile am Strand verbracht, mein “Picture of the day” geschossen – und gehofft, dass ich vielleicht doch nochmal ins Wasser kann.
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Aber schließlich habe ich mich doch auf den Rückweg gemacht, denn neben der guten Stunde Fußmarsch lag ja auch noch die Autofahrt nach Picton vor mir.
Ganz zufrieden und entspannt konnte ich dann aber auf diesen Tag zurückblicken.
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