Im subtropischen Cairns…

…schwitzen, aber “back on track”.

Sooooo, den Sonntag (27.03.) habe ich also noch in Auckland bei Jana verbracht. Morgens bin ich gleich schön im Pool Schwimmen gewesen und als Jana dann auch endlich mal wach war (hahaha…), haben wir nett zusammen gefrühstückt. Anschließend habe ich meinen Koffer und alles zusammen gepackt und Jana geholfen ihre krankenhausbedingte Unordnung wieder her zu richten. Und da ich mit Jana auch einfach herrlich – ohne schlechtes Gewissen – faul sein kann, haben wir nix mehr gemacht, bis sie mich zum Flughafen gefahren hat.
Im Flugzeug habe ich dann meinen Blog wieder auf Vordermann gebracht – und übrigens, die neuen Flugzeuge von Emirates sind echt toll!
Meine letzten Stunden in Brisbane habe ich wieder bei Jane (workaway host) verbracht – und habe noch am Abend eine “Cane Toad” (große, giftige, aus Asien eingeschleppte Kröte) gesehen (zwar überfahren, aber ich konnte schon noch was erkennen…).
Am Montag (28.03.) musste ich dann wieder sehr früh aufstehen (die billigen Flüge sind entweder früh morgens oder spät abends…), und das, obwohl ich mir extra einen Wagen nur für die beiden Flughafentransfers gemietet hatte…
Der Flug verlief unauffällig (habe ganz faul zwei Filme geschaut…) und in Cairns bin ich dann mit Shuttle und Bus gut, wenn auch total verschwitzt (30°C), nach Holloways Beach gekommen, wo ich meine AirBnB-Unterkunft hatte.
Da meine Gastgeber nicht da waren (und mich nur ein Freund ins Haus gelassen hat), habe ich nur meine Sachen “abgeworfen” und bin gleich zum nahegelegnenen Strand los gestapft. Toller Strand, außer….
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Tja, Schwimmen fällt also flach – wobei ein bißchen weiter den Strand runter war ein Stück mit Netzen abgegrenzt, wo man unter Lifeguardüberwachung doch hätte Schwimmen können…
Nachdem ich genug vom Strand hatte, bin ich einkaufen gegangen (IGA) und habe so später lecker Spaghetti gegessen, während ich meine Mails checkte.
Für Dienstag hatte ich noch keine richtigen Pläne, weshalb ich nach kurzer Recherche während des Frühstücks mich mit dem Bus nach Palm Cove aufmachte. Soll einer der besten Strände der Gegend sein – aber zur Zeit eben auch “Stinger” verseucht (“It’s the season. They are here until June, then most of them are gone…” wurde mir dann erklärt). Naja, ich bin dann auch hier ein wenig rumgelaufen und habe mich mal hier und mal da hingesetzt (Hab ganz nett in einem Café gesessen, als der Nachbar “fish and chips” hingestellt bekam… – puh, Fischgeruch! Muss ja mal ein bißchen über die australische (und neuseeländische by the way) Obsession für “Fish and Chips” lästern…).
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Am frühen Nachmittag bin ich mit dem Bus dann nach Cairns City reingefahren und da rumgelaufen. Erstmal schön an der “Esplanade” entlang (netter Weg / Park am “Strand” – wobei da eben kein Strand ist, sondern eine Mauer und Watt…) bis zur “Lagoon” – einem kostenlosen Schwimmbad. Obwohl ich meinen Badeanzug mithatte, konnte ich mich aber nicht aufraffen, mich irgendwo umzuziehen, dann meine Sachen unbewacht abzulegen und in die Menge zu stürzen (war nämlich ziemlich voll).
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Also wanderte ich weiter zum Hafen, guckte kurz ins Pier Shoppingcenter und nutzte das dortige Tourist-Info-Center, um meinen nächsten Tag zu planen (buchte eine Fahrt in der Kuranda Scenic Railway…). Anschließend bummelte ich weiter durch die Innenstadt (sehr touristisch und wieder furchtbar viel Deutsche…) – um schon bal wieder in einem Buchungscenter zu sitzen und eine Great Barrier Reef Tour für Freitag zu buchen. So war ich innerhalb kürzester Zeit um einen ordentlichen Batzen Geld ärmer, aber immerhin hatte ich endlich mal eine Entscheidung getroffen – was auch ein gutes Gefühl ist!
Zum Abschluß des Tages bin ich noch kurz durch den Nightmarket marschiert, auf der Suche nach “Abendbrot” – aber neben ihrer Vorliebe für “fish and chips”, mögen die Australier anscheinend hauptsächlich Sushi oder sonstiges asiatisches Essen… – nichts für vegetarische und mäkelige Ute.
Nachdem ich noch ein paar Fotos von “Fliegenden Hunden” (großen Fledermäusen) gemacht hatte, holte ich mir eine Pizza (die ich zur Hälfte später verschenkte) und machte mich per Bus wieder auf den “Heimweg”.
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Am Mittwoch weckte mich Jana per whatsapp viel zu früh (sie vergißt zur Zeit noch, dass ich nicht mehr in Neuseeland und daher in einer anderen Zeitzone bin…).
Per Bus ging es zur Talstation der “Skyrail” – einer Gondelbahn, die einen bis in den Ort Kuranda bringt. Es geht über Regenwald (World Heritage Listing) und man kann an zwei Stationen kurze Walks machen, um sich den Regenwald anzusehen bzw. einen Blick auf die Barron River Falls zu werfen.
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Kuranda selber ist ein kleiner Ort, in dem sich vor langer Zeit mal Künstler und Hippies zusammengefunden bzw. niedergelassen haben und einen Markt “gründeten”. Heute sind es hauptsächlich Souvenirläden und “Futtershops” und alles ist ziemlich touristisch und in dem ursprünglichen Marktteil steht die Hälfte der Shops leer…
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Nachdem ich da eine Weile rumgelaufen war, besuchte ich den Vogelpark, der sehr nett und “colorful” war…
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Ich spazierte noch den Jungle-Walk entlang und unternahm eine Bootstour auf dem Barronriver, die ich ehrlich gesagt richtig gut fand (wahrscheinlich auch, weil außer mir nur noch vier andere Leute auf dem Boot waren und der “Käp’ten” ganz relaxed aber hochmotiviert war uns alles zu zeigen und zu erklären.
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Pünktlich zur Abfahrt meines Zuges waren wir wieder zurück – und die Zugfahrt war auch wieder sehr schön – vor allem tolle Aussichten!!
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Zurück in Cairns bummlte ich ein wenig durch’s Shoppingcenter und die Stadt, bis mein Bus nach Holloways Beach fuhr.

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Unplanmäßiger Ausflug…

…zurück nach Auckland.

So, nun hänge ich doch wieder hinterher… aber der Post wird wohl eher kurz (und bilderlos) und ich hol das wieder auf.
Sonntag (20.03) verlief erstmal noch “normal”… – morgens Gartenarbeit – fast den ganzen Creek freigeschnitten, so dass neben der großen Green Waste Tonne auch noch drei Haufen mit Grünschnitt aufgetürmt waren.
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Anschließend fuhr ich mit meiner Gastgeberin und ihrem Sohn nach Wynnum auf einen Sonntagmorgen Kaffee. Später ging’s mit dem Bus in die Stadt, um nochmal ein paar Märkte abzuklappern. Irgendwie bin ich aber zu früh ausgestiegen, mußte dann ein Stück zu Fuß und schließlich mit der Fähre fahren – um kurz nach Marktende im Westend anzukommen. Ich bin trotzdem noch durch den Stadteil gelaufen und habe hier und dort geguckt. Später habe ich mich wieder mal an den Citybeach gesetzt und einfach den Sand unter den Füßen und das laue Wetter genossen.
Ich habe versucht mir nicht weiter Sorgen um Jana zu machen, aber die Fotos, die sie mir per Whatsapp schickte, sahen immer noch nicht hübsch aus…
Um nun niemand mit doofen Krankengeschichten zu verschrecken oder zu langweilen, mach ich es mal kurz. Am Montag teilte Jana mir mit, dass sie ins Krankenhaus eingewiesen würde und am Dienstag saß ich im Flieger zurück nach Auckland (blöde Buchungspanne für den Hinflug inklusive (Augenroll!!!)).
Den gesamten Dienstagnachmittag und fast ganzen Mittwoch habe ich Jana im Krankenhaus Gesellschaft geleistet – Mittwoch wurde sie schon wieder entlassen. Am Donnerstag bin ich mit zum Hausarzt gefahren und Freitag habe ich den ganzen Papierkram für die Versicherung erledigt. Samstag sah Janas Bein schon so gut aus, dass es kaum zu glauben und verstehen ist… Naja, ich nehme an, die zwei Tage sechstündige iv-Antibiotikagabe haben dann doch die Kehrtwendung gebracht.
So haben Jana und ich die Zeit bis zu meinem Rückflug noch nett verbracht. Wir waren in der kleinen Bucht unterhalb der Shore Road mit dem Hund am Strand (Jana fand die Wattkrebse toll und Mac das Stöckchenwerfen). Und ich bin jeden Tag wenigstens eine halbe Stunde im Pool rumgepaddelt (richtig Schwimmen war wegen diesem Poolreinigungsdings nicht möglich) und habe viel mit Mac gespielt. Und natürlich mit Jana gequatscht und rumgealbert und ferngesehen und gefuttert… – was man halt so macht, wenn man einem kranken Hühnchen Gesellschaft leistet.
Schön war, dass wir so auch noch Ostern zusammen “gefeiert” haben – naja, Jana durfte ein paar Schokoeier suchen 😉
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Und nun bin ich quasi wieder “back on track” – sitze im Flieger nach Brisbane um morgen meinen Flug nach Cairns zu erwischen.

Brisbane, zweiter Teil…

… working away in Manly.

Am Dienstag abend (15.03.) wurde ich also von Jane abgeholt, bei der ich die nächsten eineinhalb Wochen gegen ein bißchen Gartenarbeit kostenlos unterkomme. Wir verstehen uns gleich recht gut und unterhalten uns den restlichen Abend – ganz nett auf der Veranda sitzend.
Am Mittwoch muss sie arbeiten, aber ich soll mich erstmal einrichten und die Gegend auskundschaften. Also schreibe ich fleißig an meinem Blog, während die Wäsche nebenbei in der Waschmaschine rumgeschleudert wird. Gegen mittag schnappe ich mir dann das Fahrrad (juhu, kann mich wieder auf zwei Rädern fortbewegen) und fahre nach Osten zur Bucht.
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Manly Bay ist etwas südlich der Brisbane Flussmündung und hat einen netten Radweg entlang der Küste. Das heißt eigentlich nennt sich der Weg “Moreton Bay Cycle Trail” und geht die gesamte Küste von Bribie Island bis Redland Bay (150km) entlang. Nach einem kurzen Bummel durch Manly Village fahre ich Richtung Norden bis kurz vor den “Port” am Rivermouth (bis zum Mangrovenwald) und biege dann landeinwärts ab.
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Ich komme an mehreren Shoppingcentern vorbei (Wynnum Plaza etc.) und gehe schließlich bei Aldi (hahaha) einkaufen.
Abends gibt es für mich dann also lecker Pasta mit Pesto und netten Talk mit Jane und ihrem Sohn Marcus.
Am Donnerstag (17.03.) dann quasi mein erster Arbeitstag. Nach dem Frühstück arbeite ich vier Stunden im Garten und zerlege Palmblätter, damit sie in die “Green Waste” Tonne passen und schneide den Gartenweg frei. Zwischendurch schreibe ich viel mit Jana bei whatsapp, da ich mir wegen ihrer Infektion am Bein ziemlich Sorgen mache. Sie hat sich bei ihren Kindern mit “school sores” (Impetigo) angesteckt und leider schlägt bei ihr das Antibiotikum nicht an. Nun hat sie eine riesige offene Wunde am Bein, inklusive Phlegmon und muss täglich in eine Ambulanz um das Antibiotikum intravenös zu erhalten. Krankenschwester Ute hat per whatsapp-Bilder mit ihrer Ferndiagnose recht behalten… 😦
Am Nachmittag fahre ich mit dem Bus in die Stadt (dauert ca. eine Stunde) und gucke mir die St.Stephens Kathedrale an und laufe anschließend ein wenig zielos herum.
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Außerdem suche ich nach einem neuen Rucksack, da mein Kleiner (bereits zweimal teuer geflickter) schon wieder ein Loch hat und einen Träger zu verlieren droht. Ich finde auch die fast perfekte Tasche – aber das fast bezieht sich leider auf den Preis (ich finde 150,-€ etwas übertrieben). Also kaufe ich kurz vor Ladenschluß Nadel und Faden und werde selber tätig (Mister Minit wollte 20,-$ und auch das war mir zuviel).
Am Freitag lädt Jane mich ein mit ihr und ihren Freunden nach Caloundra (Sunshine Coast) an den Strand zu fahren.Wir haben sagenhaftes Glück mit dem Wetter und somit einen perfekten Strandtag!
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Am Samstag (19.03.) stehe ich früh auf und arbeite von 7.00-9.00h im Garten (der Weg ist frei, der Teich wieder sichtbar und einen winzigen Teil des Creek habe ich auch schon frei geschnitten).
Samstags ist hier fast überall Markt und so auch in Manly. Der ist sogar vergleichsweise groß, auch wieder mit Livemusik und es ist viel los.
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Kurz vor Schluß erstehe ich supergünstig fünf Pakete Erdbeeren (750g) und schwinge mich wieder auf’s Rad, diesmal Richtung Süden immer an der Küste entlang. Ich fahre bis Wellington View, wo ich zu einer – bei Ebbe zu Fuß zu erreichenden – kleinen Insel wandere und anschließend einen Teil meiner reichlich zusammengeschüttelten Erdbeeren esse.
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Wieder zurück braut sich ein ziemliches Gewitter zusammen und ich schaffe es gerade noch zum Supermarkt, als der sintflutartige Regen runterkommt.
Und nun bin ich tatsächlich mal “up to date” mit meinem Blog – yay!

Brisbane…

…my new favourite City!

Das Wetter ist super, die Stadt ist ganz hübsch, viele interessante Tiere, entspannte, super nette Leute – aber vielleicht bin auch ich nach Rarotonga einfach gelassener…

Also erstmal das Wetter… Trotz gelegentlichem (auch mal ziemlich starkem) Regen, ist es super warm hier. Ich laufe den gesamten Tag in Shorts und Top rum und brauche auch abends (oder bei Regen) nichts drüber – meine Wetter-App zeigt mir um 20.00h immer noch 26-28°C an. Mich stört es ja nicht, wenn einem mittags die pralle Sonne den Schweiß aus allen Poren treibt (obwohl diese Mischung aus Sonnencreme, Schweiß und Staub ganz schön klebrig auf der Haut ist), aber die Einheimischen sagen, ich hätte ziemlich Glück mit dem Wetter, weil es sich durch den Regen so abgekühlt habe…hahahaha. Ja, heute Abend musste ich mir tatsächlich ein T-Shirt anziehen – “It’s definitely getting winter already,” sagte meine Gastgeberin.
Von den Gebäuden her hat Brisbane eine gute Mischung aus modernen Wolkenkratzern und älteren Gebäuden (Art Deco etc.) – erzähl mir noch einer was von “Napier – Art Deco Capital” 😂). Die ganze Queenstreet Mall ist fotografierenswert…
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Kitschiges Regent Building von innen und die Fassaden der Einkaufzentren von außen verdeutlichen den allgegenwärtigen Kontrast…
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Aber auch die ganz normalen Wohnhäuser mit ihren großen Veranden gefallen mir – und besonders die “old Queenslander” (in einem solchen Haus wohne ich gerade) haben es mir angetan. Die Häuser sind alle quasi auf Stelzen gebaut, damit durch die Luftzirkulation unterm Haus, es drinnen erträglich kühl bleibt. Die großen überdachten Terrassen mit weiten (abends meist offenen) Türen ins Haus, geben Schatten und lassen den Wind durch’s Haus ziehen. Sehr angenehm.
Besonders toll finde ich aber meine täglichen Begegnungen mit wilden Tieren – wild und freilaufend wohlgemerkt. Die ersten Ibisse, die mir über den Weg liefen, wurden alle noch fotografiert. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass sie wie andernorts die Möwen, Spatzen oder Tauben sind. Es gibt sie reichlich und sie treiben sich überall dort herum, wo gegessen wird und erhoffen oder stibitzen sich heruntergefallene Brocken.
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Der erste Waterdragon war ziemlich klein, so dass ich ihn für einen gewöhnlichen, wenn auch großen Gecko gehalten hatte (die laufen hier wie in Fiji, NZ oder Rarotonga haufenweise herum). Aber in den Roma Parklands wollte ich ein Schild an einer Mauer genauer lesen und fand mich plötzlich Auge in Auge mit einem ziemlich großen Exemplar – mindestens so dick wie mein Arm und etwas länger. Für’s Foto habe ich mich jedenfalls nicht getraut meine Hand zum Größenvergleich daneben zu halten…
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Gestern hatte ich dann auch meine erste Begegnung mit einer Schlange – in der Stadt, im Park an einer Bank unweit eines Spielplatzes. Sie hat sich glaube ich genauso erschrocken wie ich und schlängelte superschnell davon (keine Chance für ein Foto). Sie war schwarz und vielleicht 80cm lang und laut Google und meiner Gastgeberin könnte es sich am ehesten um eine Whipsnake oder Marshsnake handeln – beide giftig, aber nur so, dass ein Biss “unangenehm” wäre… Ups!
Am Abend dann gleich die nächste Begegnung mit australischer Natur in Form eines Oppossum, das sich auf dem Verandageländer ganz ruhig von mir fotografieren ließ und zum Abschied in 30cm Entfernung an meinen Füßen vorbeihuschte…
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Heute dann ein paar Pelikane am Strand – fast schon langweilig, huh?! Ich finde sie aber sehr faszinierend mit ihren großen Schnäbeln und ihrem super Gleitflug…
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Nicht wild und freilaufend bzw. freischwimmend (weil im Museum – es war gerde Science Festival), aber dafür um so niedlicher – frisch geschlüpfte Schildkröten…
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Und dann kam noch ein Löwe…ah, just kidding!,
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Aber jetzt nochmal der Reihe nach:
Der Flug von Rarotonga nach Auckland verlief reibungslos, aber richtig schlafen konnte ich nicht, auch nicht bei den nächtlichen 6 Stunden Aufenthalt (von 1.00h bis 7.00h in denen ich mir eine Ecke mit langer Bank suchte, die leider nur in der ersten halben Stunde ruhig war), und beim Flug nach Brisbane war mein Körper schon wieder im Tagesmodus (Ankunft um 7.30h gleich 11.30h Raro-Zeit).
Am Flughafen besorgte ich mir gleich eine Telefonkarte (mit reichlich Internet 😁) und machte mich dann umständlich mit “public transport” auf den Weg zu meiner Unterkunft. Rosie ist die Tochter meiner nächsten “work away”-Gastgeberin und wohnt wunderbar zentral in Dutton Park. Um alles noch besser zu machen, lieh sie mir ein Fahrrad (mit Helm, das ist gesetzlich vorgeschrieben!), mit dem ich in den nächsten Tagen rumkurven konnte. Awesome!

Am Rest vom Donnerstag (10.03. – tja, der Mittwoch ging beim Überqueren der Datumsgrenze zwischen Rarotonga und Auckland verloren…) fuhr ich also erst zum Supermarkt und dann in die Stadt. Blöderweise hatte ich für meinen ersten Erkundungsgang meine Kamera vergessen… 😦 , habe meine Radtour aber trotzdem bis zur Story Bridge ausgedehnt
Nur war ich ohnehin schon bald müde (zu wenig Schaf in Kombination mit wenn auch nur vier Stunden Zeitverschiebung) und fiel deshalb schon um 20.00h ins Bett.
Am Freitag machte ich mich dann nochmal auf den selben Weg, diesmal aber mit Kamera.
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Leider war das Wetter ziemlich durchwachsen, so dass ich auch im Museum und Bibliothek war – beides voll auf Grund besonderer Veranstaltungen zum Sciencefestival. Aber auch an dem Tag fuhr ich früh zurück, weil ich zum einen immer noch müde war und mein Fahrrad außerdem kein Licht hatte (und ich nicht ohne im Dunkeln fahren mochte…).
Für Samstag (12.03.) hatte ich mir mehrere interessante Termine rausgesucht, aber irgendwie verlief der Tag dann doch anders. Es fing schon damit an, dass mir an der Queenstreet Mall ein paar grün gekleidete Leute auffielen – und tatsächlich es war St.Patrick’s Day Parade…
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Anschließend stattete ich dem Anzac Square einen Besuch ab, bevor ich auf den Clocktower der Cityhall hochkletterte.
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Von da aus ging’s zu den Romastreet Parklands, einem netten Park, wo ich am meisten von dem (in meinem Empfinden) RIESIGEN Waterdragon beendruckt war… (s.o.)
Zu einem World Taste Festival im Suburb Statford bin ich leider nicht mehr gefahren, weil ich irgendwie die Bushaltestelle nicht finden konnte (und es wusste auch keiner Becheid) und so ging ich erstmal zurück nach Southbanks, wo der Collective Market mittlerweile laufen musste.
Puh, war da viel los! Samstag nachmittag bei schönem, aber nicht zu heißem Wetter scheint ganz Brisbane zu nutzen, um ein Picknick zu machen. Die Romastreet Parklands waren schon voll gewesen, aber Southbank platzte aus allen Nähten.
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Am Sonntag (13.3.) standen weitere Märkte auf meinem Plan. Als erstes fuhr ich die paar Minuten zum alten Gefängnis ganz in der Nähe, wo es auch Live Musik gab. Ich blieb dort ziemlich lange, da es zu regnen anfing und ich nicht unbedingt klitschnass werden wollte.
In einer Regenpause fuhr ich schließlich weiter, musste aber von da an immer wieder irgendwo Schutz vor dem Regen suchen. Trotzdem machte ich mich auf den Weg westlich entlang des Brisbane River, um zum Botanic Garden zu kommen, wo es auch einen Markt geben sollte. Aber der Regen brachte mich irgendwann zum Aufgeben und Umdrehen, so dass ich den Rest es Nachmittags vor der State Library saß, weiterer Live Musik lauschte und las (Elvira hatte mir ein Buch da gelassen, das ich tatsächlich noch in meinen Koffer stopfen konnte und nun verschlinge… “Vom Inder, der mit dem Fahrrad nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden”).
Für Montag hatte ich eine Stadtteiltour mit den Brisbane Greeters verabredet und machte mich recht früh per Rad und Bus auf den Weg nach Nundah. Von zwei Greetern (Bruce and Carol) bekam ich dann als einzige “Kundin” eine Geschichtsstunde, während wir durch den vergleichsweise unattraktiven Stadtteil wanderten. Gut Nundah war der Ort in Queenland, wo sich nach den Sträflingen die ersten freien Siedler niederlassen durften – und das waren ein paar deutsche Missionare, aber das hat eigentlich keine Spuren hinterlassen. Die deutsche Bäckerei dort ist wohl reiner Zufall, aber ich freute mich sehr über leckere Mohn- und Streuselschnecken…
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Nachdem mich der Bus zurück in die Stadt gebracht hatte, setzte ich mich auf eine kostenlose Cityhopper-Fähre und fuhr damit einmal den Fluss rauf und runter…
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Am Dienstag strahlte die Sonne und ich fuhr mit dem Rad zum Mount Coot-Tha, von dem man einen wunderbaren Ausblick über die Stadt hat.
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Die Abfahrt war herrlich erfrischend und veranlasste mich noch weiter durch die Gegend zu fahren. Aber Chinatown scheint eher was für die Nachtschwärmer zu sein und wirkte am Nachmittag eher verlassen.
Also fuhr ich wieder nach Southbank – ich mag es da wirklich, auch wenn immer furchtbar viel Leute der gleichen Meinung sind – um endlich mal mit dem Brisbane Wheel zu fahren. Das ist eine kleinere Ausgabe vom Ferriswheel in London und wohl auch nicht so beliebt, jedenfalls war es so leer, dass sie die drei besetzten Gondeln minutenlang ganz oben halten ließen und wir anschließend mehrmals rundum fahren durften…
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Am Abend wurde ich dann von meiner nächsten Gastgeberin mit dem Auto abgeholt, auf geht’s in den nächsten Vorort von Brisbane – Manly!

Last days in Rarotonga…

…I don’t want to leave…

Am Montag Morgen (07.03. gab es noch ein schnelles gemeinames Frühstück bevor Elvira ihr Taxi zum Flughafen nahm.
Nach einem Sonnenaufgangsfotos
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fuhr ich mit dem Bus nach Avaroa, um den “Cross the Island Track” zu gehen. Das ist ein etwa 10km langer Pfad quer über die Insel und mit “Aufstieg” auf einen der Gipfel – “The Needle”. Tolle Aussicht! Auch wenn ich ganz oben mal wieder voll “chicken” war und lange überlegen musste, ob ich wirklich diesen schmalen Felsen hochklettern soll. War aber lohnenswert!
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Zurück hatte ich großes Glück, denn der Bus hatte ein paar Minuten Verspätung, so dass ich nicht hitch-hiken oder eine Stunde warten musste. Da es noch früh am Tag war, ging ich nochmal ausgiebig Schnorcheln.
Nach dem Duschen dauerte es eine Weile (kopfschmerzbedingt), bis ich mich aufraffen konnte, loszugehen um mir einen Scooter auzusleihen. Mit dem bin ich dann erst nach Osten bis zum Tankstellenshop gefahren (Kokosnuss) und dann zurück und weiter nach Westen bis zum Whigmore Store (da gab’s ein Eis…).
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Zurück im Hostel lud mich Vivian zum Spaghetti Essen ein, bei dem uns später noch Ogs (? – ein Einheimischer) Gesellschaft leistete. Schließlich war es ja mein letzter Abend…
Am Dienstag (08.03.) versuchte ich dann noch so viel wie moglich in den Tag zu stopfen. Deshalb lief ich auch gleich in der Frühe für einen “morgendlichen Dip” ans Meer, bevor ich mich ans Koffer packen machte. Nach meinem Frühstück kam gerade die Putzhilfe des Hostels, die mir sagte, ich könne meine Sachen bis abends im Zimmer lassen – sehr nett!!
So konnte ich ganz entspannt mit meinem Scooter zum “Maraei Nui Garden” fahren…
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…und nachdem ich noch meine Schwimmsachen eingeladen hatte, mich auf eine Tour “around the island” machen (anti-clockwise). Ich fahre viel entlang der “backroads”, hüpfe mal hier und mal dort ins Wasser um zu Schwimmen oder zu Schnorcheln und genieße nochmal einen Donut und ein Eis (Coconut habe ich an dem Tag irgendwie nicht “gefunden”).
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Pünktlich um 15.30h gebe ich meinen Scooter wieder ab und renne nochmal am Strand bis zu den Hawaiiki Villas, um nochmal ausreichend tiefes Wasser zum Schwimmen zu haben.
Duschen, alles fertig machen, ein letztes Mal Mango und Coconut essen – und Vivian kommt mit mir an die Straße um auf den Bus zu warten.
Byebye Rarotonga 😦
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Rarotonga…

…Ausspannen im Paradies.

Spätabends (der Flug hatte Verspätung) komme ich in Rarotonga an (die große Hauptinsel der Cooks Islands) – herrlich warm. Am Gepäckband sitzt ein älterer Herr und begrüßt uns mit Ukulelenmusik 🙂
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Am Ausgang erhalte ich eine Blumenkette…
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und steige in den Kleinbus, der mich zum Hostel fahren wird – leider im Dunkeln, so dass ich nicht gleich die ganze Schönheit sehe…
Nachdem alle anderen Gäste abgesetzt waren (und der Fahrer meinen Koffer schon zwei englischen Damen mitgeben wollte) werde ich als letztes ausgeladen. Mein Hostel erlebe ich abends als nicht ganz so toll, da es im Zimmer sehr muffig riecht, furchtbar stickig ist (auch Balkontür auf machen bringt nicht den winzigsten Luftzug) und die Laken nicht richtig sauber aussehen. Naja, und Internet gibt es natürlich auch nicht umsonst, sondern ich muss mir erst am nächsten Morgen Guthaben kaufen…
Meinen zweiten Mittwoch (02.03.) – dank Überquerung der Datumsgrenze – verbringe ich dann also in Rarotonga und werde schon sehr früh vom Hahnenkrähen geweckt… (die Hähne fanden generell, dass 4.00h morgens eine gute Zeit sei ihre Reviergrenzen auszudiskutieren…). Trotzdem oder gerade deshalb ist erstmal Ausschlafen bzw. lange Liegenbleiben angesagt. Nach einer kurzen Dusche gehe ich als erstes los den Strand “abchecken” – wie wunderbar!
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Danach gehe ich ins “Dorf” Muri, kaufe mir einen Internetzugang, wandere mit einem Kaffee noch bis ans Ende und wieder zurück und kaufe schließlich Müsli und Milch für’s Frühstück ein.
Beim Frühstück lerne ich einige der anderen Hostelbewohner kennen – drei Deutsche und vier Engländer… Nach dem Frühstück geht’s wieder zum Strand – Schwimmen und Schnorcheln sind angesagt. Das Wasser ist wunderbar warm (und natürlich postkartenmäßig türkis) und es gibt auch hier als erstes einen Picasso Triggerfisch zu sehen. Leider wird es bald ganz schön mölmig (Versteht ihr diesen Ausdruck? Die Deutschen aus dem Hostel haben mich komisch angeguckt und meinten das Wort gibt es wohl nur in Hildesheim…😮) und auch über Wasser wird es ziemlich diesig…
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Am Spätnachmittag schlendere ich nach dem Duschen wieder am Strand entlang und auch noch über den Nightmarket, der wie in Auckland ein reiner “Foodmarket” ist, aber nichts vegetarisches im Angebot hat (außer Kuchen)). Zum Abendessen gehe ich deshalb zum Mexikanischen Restaurant, welches bei meinem morgendlichen Erkundungsgang einen netten Eindruck gemacht hat. Im Gegensatz zu meinen Tischnachbarn finde ich es leider überhaupt nicht “authentisch” und auch geschmacklich “nur okay”!
Im Hostel versuche ich ganz fleißig meinen Blog aufzuarbeiten, damit ich am Ende der Woche ganz “up to date” bin… (hat wohl nicht geklappt).
Der Donnerstag begrüßt mich leider mit Regen, so dass ich nach dem Frühstück noch recht lange sitzen bleibe und mit den Leuten rede (den zwei deutschen Jungs zeige ich auch noch, wie man eine Kokosnuss öffnet :)). Nach etwas Blogarbeit mache ich mich trotz Regen schließlich auf, die nähere Umgebung zu erkunden, lande aber dann doch bald wieder am Strand. Ich wandere etwa 7-8km durch den Sand, kehre am Yellow Hibiscus-Restaurant wieder zurück auf die Straße und erwische recht schnell den Bus, der mich zurück nach Muri bringt.
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Nach einer Dusche im Freien (ich habe eine in meiner Terrassen-Eingrenzung 🙂 ) habe ich eine Mischung aus Lunch und Dinner mit Gurke, Mandeln und Mango und unterhalte mich wieder nett mit den anderen Hostelgästen. Da es weiter regnet, setze ich mich nach einem ausgiebigen Mail- und facebook-Check mit einem Tee wieder auf die Gemeinschaftsterrasse und halte Smalltalk… (ich Drückeberger).
Vor dem ins Bett gehen, arbeite ich noch am Blog und hoffe auf besseres Wetter für den nächsten Tag.

Freitag, 04.03. – die Sonne lacht!
Das Wetter ist und bleibt den gesamten Tag einfach SUPER! Ich schnappe mir Schwimmsachen und Kamera und mache mich zu einem 14km langen “Walk along the Beach” auf (Richtung Westen). Wunderbar! Ich hüpfe an den schönsten Stellen ins Wasser, hole mir am Spätnachmittag erst einen Donut und gegen Abend an einem Früchtestand eine “fresh coconut”, die ich nicht nur trinke, sondern auch öffne und das Fleisch esse (reicht als Lunch und Dinner).
Ein toller Tag – und endlich mal wieder Sunset Fotos, hahaha…
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Zurück habe ich den Bus knapp verpasst und werde von zwei netten Einheimischen mitgenommen (der erste ist eigentlich Australier und veranstaltet Eco-Cycle-Touren, der andere fährt gerade mit Puderzucker zu seiner Freundin…😁).
Am Samstag (05.03.) ist Saturday Market in Avarua und zufällig fahre ich mit Vivian (einer der Engländerinnen aus meinem Hostel) zusammen im Bus. Auf dem Markt frühstücke ich leckere Coconut Scones und kaufe mir einen Beutel Mango… Erwähnte ich schon, dass Mango und Kokosnuss mein Hauptnahrungsmittel auf der Insel sind .
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(Bitte beachten Sie meine Stirn… hahahaha 😂😂😂)
Ich schlendere noch ein wenig durch Avaroa und sehe mir die Kathedrale an, bevor ich mich zu Fuß (Richtung Osten) auf den Rückweg mache. Leider regnet es mittlerweile wieder, aber der nächste “clockwise”-Bus gabelt mich erst auf, nachdem ich schon etwa 2/3 der Strecke (5-6km) zurück gelegt habe.
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Zurück im Hostel quatsche ich kurz mit Erwin auf der Terrasse, aber beim ersten Anzeichen von blauem Himmel schnappe ich meine Schwimm- und Schnorchelsachen und renne zum Strand. Leider schneide ich mir beim “weiter rein waten” an einer Koralle böse den Zeh auf, den ich dann erstmal unter der Dusche untersuchen und verarzten muss.
Später gehe ich mit Vivian, Sara and Brad (Vivians Freundin und Erwin waren abgeflogen, die Jungs ausgezogen) zum Strand und gucken bei den “waka races” zu. Es ist viel los am Strand – Kitesurfer, Segler, Spazierganger – offensichtlich Wochenende in Muri.
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Am Sonntag gehe ich mit Vivian zur Kirche, denn das soll ein Erlebnis für sich sein, da viel gesungen wird. Ja, aber ich fand viel schöner, dass alle in weißen Sachen erschienen – die Männer in komplett weißen Anzügen (manche auch nur weiße Hose und weißes Hemd), die Frauen in weißen Kleidern und mit Hut (der auch mal bunt…). Leider keine Fotos, da ich das unangemessen fand…
Am Nachmittag machte ich mich auf, die andere Seite (Richtung Osten) von Muri abzuwandern, so dass ich sagen kann, bis auf das Stück zwischen Crown Resort und Avarua (5-6km) habe ich die Insel komplett zu Fuß umrundet. Und hier mal, was man alles so am Strand findet…
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Wieder zurück (kleiner Schlenker über den Nightmarket) war es im Hostel total ruhig geworden, da auch Sara und Brad abgereist waren und Vivian mit Elvira (einer weiteren Deutschen) unterwegs war.
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Als die abends zurückkamen wollte ich gerade ins Bett gehen, aber da es Elviras letzter Abend war, setzten wir drei uns noch bei einem Glas Wein zusammen…

Die letzten Tage in Auckland…

…viel Zeit mit Jana.

Donnerstag (25.02.) geht’s wieder mit dem Bus zu Jana, sie sammelt mich oben an der Victoria Avenue ein, denn sie hat donnerstags immer Schwimmen. Ich habe meinen Badeanzug dabei, drücke mich aber, weil ich befürchte total “unterzugehen” und mich nicht nur zu blamieren, sondern auch einen unerträglichen Muskelkater zu bekommen. Anschließend bestellen wir uns Dominos Pizza (zumindest Jana hat ja ordentlich Kalorien verbrannt…), die wir am Vorabend schon essen wollten.
Hinterher laufe ich zu Fuß bis Mission Bay, wo es mir aber ebbe-bedingt zu flach und außerdem zu voll zum Schwimmen gehen ist. Mir ist aber trotzdem nicht langweilig, da ich die Leute beobachte und es auch einen SUP Wettkampf gibt.
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Eigentlich will ich mit dem Bus zurückfahren, aber der fährt glatt an mir vorbei, da ich nicht wie eine Wilde rumgewunken habe…
So mache ich mich erneut “auf Schusters Rappen” auf den Rückweg und versuche zumindest ein wenig abzukürzen indem ich den Berg rauf zum “MJ Savage Memorial Park” gehe.
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Auf der anderen Seite muss ich durch eine eher ärmliche Wohngegend, die ich in dieser guten Lage eigentlich nicht vermutet hatte – und es scheinen hauptsächlich Maori dort zu wohnen (und am Ende der Kepa Road gab es auch ein Marae = Versammlungshaus).
Unten an der Kepastreet holt Jana mich ab und wir fahren zur Sylvia Parks Mall zum Nightmarket. Das sind hauptsächlich asiatische Billigwarenstände und Fressbuden und so genehmigen wir uns einen ungarischen Brofladen und amerikanische Süßigkeiten bevor Jana mich wieder zu meiner Unterkunft fährt.
Am Freitag fährt mich wieder der Bus zur Victoriastreet und ich laufe das letzte Stück zu Jana. Wir fahren zur Parnell Road um dort im Alphabet Cafe zu frühstücken (hatte da einen Groupon-Coupon) und hinterher nach Newmarket in die Mall (Jana hat dort ihr Pandora-Armband reinigen lassen).
Nachdem ich die Kinder mit von Schule abgeholt habe, setze ich mich in den Garten, um nicht wieder eine große Lücke in meinen Blog reißen zu lassen.
Abends schmeißt uns Janas Hostdad quasi aus dem Haus, da wir (oder vielleicht auch nur ich) als “nur kurz in Auckland” unbedingt etwas unternehmen müssten… Also schnappen wir uns Doritos und Eis und setzen uns an den Wilson Beach bis uns die Mücken zu sehr plagen. In Parnell setzen wir uns noch ins Windsor Castel (da waren wir schon zu Janas Geburtstag) und genießen Cider und Livemusik.
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Am Samstag (27.02.) fahren wir nun wirklich nach Waiheke Island – allerdings recht spät, weil wir irgendwie nicht in die Hufe kommen und dann nochmal los müssen, um meine Schnorchelausrüstung zu holen. Mit der Fähre geht es in ca. 40 Minuten rüber auf die Insel
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– und auf Waiheke nehmen wir den ersten Bus der kommt. Wir entscheiden uns deshalb als erstes Palmbeach anzusteuern, auch wenn wir dafür noch ein paar Meter zu Fuß gehen müssen. Dort gehen wir Schwimmen und sitzen am Strand bis wir einigermaßen trocken sind und suchen uns währenddessen eine andere Ecke auf der Karte aus. Ich checke den Busplan und kurz darauf sitzen wir im Bus nach Rocky Beach. Tja, und der heißt so, weil es dort ziemlich steinig ist. Wir suchen uns eine Stelle zum Schnorcheln und gehen wieder in Wasser, aber das ist ganz schön trüb und wir sehen nicht viel. Als Jana dann doch einen Fisch sieht, ist der so groß, dass sie doch lieber wieder rausgeht…
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Leider habe ich den Busfahrplan falsch gelesen (am Wochenende fahren weniger Busse) und wir sind nun etwas abseits (quasi im Nirgendwo) “gestrandet”, aber glücklicherweise nimmt uns eine Einheimische zum nächsten Ort mit, wo wir dann einen Bus zur Fähre erwischen (der aber auf gar keinem Plan stand…). Mittlerweile hatte es nämlich angefangen zu regnen und leider nicht nur ein bißchen, sondern recht heftig… Also ging es viel früher als geplant zurück nach Auckland.
Am Sonntag packe ich meinen Koffer, denn die letzten drei Nächte bleibe ich nochmal bei Jana. Nachdem Jana nun so “früh” aufstehen musste um mich abzuholen und weil sie die Nacht schlecht geschlafen hatte, hat Jana sich nochmal hingelegt und ich habe mal wieder meine Schuhsohlen strapaziert, in dem ich einen Spaziergang bis Hobson Domain bzw. den “Hügel rauf” gemacht habe.
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Jana hat dann ziemlich verschlafen, so dass es zu spät für einen Ausflug zu den Hunua Falls war, da Jana ab 17.00h babysitten sollte. Aber es fing ohnehin an zu regnen und so fletzten wir uns faul auf ihr Bett und guckten auf dem Tablet “Suits” (coole Serie!!).
Leider brachte der Montag auch nur Regen, so dass ich Jana bei ihrer Arbeit Gesellschaft leistete und darauf verzichtete noch weitere Stadtteile “abzulaufen”. Uuuund wir haben noch ein wenig Spaß mit meinem Buch gehabt…
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Dienstag immer noch Regen und damit Zeit und Muße meine gesamte Wäsche zu waschen. Zwischendurch fahren wir nochmal nach Newmarket, damit ich Janas Gasteltern ein kleines Abshiedsgeschenk kaufen kann. Da Elaine an dem Abend natürlich erst furchtbar spät kommt, müssen wir bis zur Geschenkübergabe ziemlich lange fernsehen… 😉
Mittwoch, der 02.03. ist dann mein letzter Tag in Auckland. Eigentlich auch nur ein halber, denn um 14.00h muss ich schon am Flughafen sein. Jana schafft es sogar noch in ihrer Pause mich hin zu fahren, so dass wir uns vernünftig verabschieden können…
Bye bye Auckland, bye bye Jana!! 😕