Von Portland bis Apollobay…

…reichlich Fotos trotz durchwachsenem Wetter.

Am Mittwoch Morgen (27.04.) bin ich von Portland aus erstmal zum Cape Bridgewater gefahren, da mir meine Gastgeber dringend empfohlen hatten, dort vorbei zu schauen. Sehr gut!
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Als erstes bin ich (Strand links liegen lassend) den kurzen Spaziergang entlang der Küste bis zur Seehund Kolonie geschlendert. Ist die größte “Seal colony” auf australischem Festland, wobei dort “Australian and New Zealand Fur Seals” freundlich nebeneinander leben. Es war unheimlich toll zu sehen, dass viele der Seehunde im Wasser herumtollten – Schwanzflossen raus, auf dem Rücken liegen und die Seitenflossen vor dem Bauch aus dem Wasser strecken, sich dann umdrehen oder wie eine Schraube durch’s Wasser winden, sich gegenseitig jagen und dabei aus dem Wasser springen… Leider ist der Zoom meiner Kamera nicht stark genug, um das vernünftig festzuhalten…
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Anschließend bin ich auf die andere Capeseite gefahren, wo es “blow holes” geben sollte. Die konnte man trotz Wind aber nicht richtig sehen. Dennoch hat sich der Weg gelohnt, da es quasi mein erster Eindruck der Great Ocean Road Küste war. Gelb-orange Felsen, von Wind, Wetter und Wasser zerklüftet und bearbeitet. Besonders beeindruckend der sogenannte “petrified forrest”, bei dem es sich aber nicht wirklich um versteinerte Bäume handelt, sondern um “Limestone” (zu deutsch Kalkstein…), der vom Wasser ausgehöhlt wurde…
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Nach einem kurzen “Beach Stopp” (mieselt gerade) biege ich noch auf der Straße zwischen Bridgewaterund Portland zum Bishop Rock ab, wo ich auch wieder von der tollen Küste beeindruckt bin – aber viel schöner einem kleinen Ameisenigel über den Weg laufe (oder besser er mir…).
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Hinter Portland auf der Straße Richtung Narrawong habe ich dann nochmal einen Koala entdeckt – und dann wohl leider geweckt. Aber der Baum stand unterhalb des Straßenniveaus und der Koala saß so günstig auf dem Baum, dass ich prima ein Foto machen konnte…
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Australian Wildlife hautnah 🙂

Über Port Fairy und Warnambool kam ich dann zur “ausgeschilderten” Great Ocean Road, auf der man aber erst ein Stück vor Peterborough tatsächlich dem Meer nahe kommt. Mit “Bay of Islands” hatte ich gleich mein erstes “Sigtseeing Ziel” auf der Great Ocean Road…
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Bay of Martyrs war der nächste ausgeschilderte Stopp.
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Peterborough ist dann ein winziger Ort mit einem tollen Strand und Ausblick.
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“El Grotto” und “London Bridge” sind an diesem Tag die letzten Stationen der Great Ocean Road, da es schon langsam dämmert.
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Die Nacht verbringe ich im Hostel in Port Campbell – wo es dann leider anfängt zu regnen. Und so fängt der nächste Tag auch ziemlich trüb und feucht an, aber glücklicherweise zeigt sich zwischendurch doch manchmal die Sonne oder ein Stückchen blauer Himmel…
Als erstes fahre ich nochmal ein kleines Stück zurück, um den am Vortag verpassten “Arch” und einen Lookout auf Port Campbell nachzuholen.
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Ansonsten stand sozusagen der “Hauptteil” der Great Ocean Road auf dem Programm, also alles wovon man schon so viele Bilder gesehen hat – tja, sorry, bei mir jetzt auch…
“Tom and Eva”
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“Razorback”
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“Loch Ard Gorge”
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“Muttonbird Island”
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“Thunder Cove”
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“12 Apostle”
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Hinter den “12 Aposteln” biegt die Great Ocean Road landeinwärts und man fährt durch wunderbare oder auch merkwürdige Wälder.
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Und auf irgendeinem Nebenweg / Schleichweg wird die Erde plötzlich rot (ich dachte, das wäre nur im “Red Center” so…).
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Leider wird es immer bedeckter und kühler und zum Otway Leuchtturm komme ich auch etwas zu spät. Und so bin ich an diesem Donnerstag (28.04.) ziemlich früh in meinem Hostel in Apollobay.

Von Adelaide bis Portland…

…die ersten Tage Richtung Great Ocean Road.

Am Sonntag (24.04.) ging es also von Adelaide (nach dem Abstecher zum Morialta Park) los zum Roadtrip Richtung Great Ocean Road. Da ich ja eigentlich erst am Nachmittag losgefahren war (und auch noch zwischendurch einen größeren Shoppingstopp in Noarlunga eingelegt habe), gibt es von diesem Tag nicht viel zu erzählen. Nach Morialta und Noarlunga, fuhr ich abseits der Hauptstraße am Myoponga Reservoir vorbei, später in Second Valley Bay und schließlich Richtung Victor Harbour, wo ich meine erste Übernachtung bei einer Couchsurferin hatte…
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Am Montag (25.04.) war ANZAC-Day – ein großer Feiertag in Australien und Neuseeland, an dem sie der Soldaten aus dem ersten Weltkrieg gedenken. Zum Glück war das meiner Gastgeberin egal und wir machten einen morgendlichen Spaziergang an der Küste und fuhren zu einem super schönen Strand, bevor sie zur Arbeit musste (wo ich sie noch nötigte in meinem Buch zu werkeln…).
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Als ich mich schließlich auf den Weg machte, klapperte ich erstmal die weiteren Strände ab (Port Elliot, Middelton, Goolwa), um das schöne Wetter auch vernünftig auszunutzen.
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Von Goolwa ging es landeinwärts nach Strathalbyn (jaaaa, nett) und von da aus nach Longhorn Creek, wo ich eigentlich eine “winery” besuchen wollte. Da es mittlerweile aber schon nach 15.00h war (und ich noch mindestens zwei Stunden fahren musste), verzichtete ich darauf.
In Wellington (NICHT NZ) setzte ich mit der Autofähre über den Murray River, machte in Meningie nochmal Pause, bevor ich bis nach Kingston durchfuhr. Ich wollte vermeiden im Dunkeln zu fahren, um nicht Gefahr zu laufen ein Känguruh zu überfahren. Die vielen toten Känguruhs am Wegesrand erzählen da eine traurige Geschichte…
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Auch in Kingston bin ich günstig bei einem Couchsurfer untergekommen.
Am 26.04. fuhr ich früh aus Kingston weg – der Ort ist total nichtssagend und nicht wirklich einen Besuch wert. Auch die in der Nähe liegenden Orte sind nicht erwähnenswert – tue ich der Vollständigkeithalber aber doch… Cape Jaffa, Robe und Millicent waren mir nicht mal ein Foto wert…. (außer die netten, herbstlichen Weinreben – ist anscheinend echt DIE Weinregion).
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Southend war dann ein ebenso langweiliger Ort, aber mit toller Küste langer Bucht und wunderbarem Strand…
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Der nächste Stopp war in Mount Gambier, ein größerer Ort, der als Attraktion einen Kratersee hat, der zwischen November und März ganz blau sein soll (Blue Lake). Jetzt Ende April war er schon auch noch blau…
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Netter Kontrast zum Herbstlaub…
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In Nelson fuhr ich nochmal von der Hauptstraße ab, um noch ein wenig Sonne am Strand zu tanken. Toller Strand!
Auf der letzten Stunde nach Portland, muss ich irgendwo die Zeitzone gewechselt haben, so dass ich es gerade noch bis 18.00h zu meinen nächsten Couchsurfern schaffte.

Wechselhaftes Wetter in Adelaide…

…bestimmt die Aktivitäten.

Am Freitag sah der Himmel entgegen der Vorhersage noch grauer und ungemütlicher aus. also nutzte ich den Vormittag dazu endlich mal meine weitere Reise zu planen bzw. Touren nach Alice Springs / Uluru zu recherchieren. Entscheidungsunfreudig wie ich nun mal bin, dauerte das ziemlich lange… Aber nachdem ich mit dem einen Anbieter telefoniert hatte (und zwischendurch noch im Central Market einkaufen war), stand der Plan und waren Tour, Flug und Unterkunft gebucht. Ist dann doch immer ein gutes Gefühl…
Mittlerweile früher Nachmittag war es gerade Zeit, um mich auf den Weg zum “Parliament House” zu machen, wo es um 14.00h eine kostenlose Führung gab. Die war leider nur leidlich interessant, auch wenn das Gebäude selber ganz hübsch war.
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Wieder “draußen” hatte sich die Sonne doch noch entschieden die Wolken zur Seite zu schieben und so ging ich einfach ein paar hundert Meter weiter zum Botanischen Garten. Dort bummelte ich fast zwei Stunden rum, bis es richtig kühl wurde und man den Herbst mal wieder spüren konnte.
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Genauso frisch, dafür aber sonnig und wolkenfrei begrüßte mich der Samstag (23.04.). Da ich ohnehin keine Sightseeing Pläne mehr hatte und gerade auch mal keine Lust (😮), wurde es ein Strandtag. Mit dem Bus ging es bis Brighton Beach und von da aus immer mit den Füßen im Wasser am Strand entlang bis Henley Beach (insgesamt knapp15km).
Wieder mit dem Bus zurück war’s das auch schon für Samstag…
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Am Sonntag (24.04.) konnte ich mein “relocation car” abholen; eigentlich ein Mietwagen für 1,-€ pro Tag, aber übervorsichtige Ute hat dann doch noch 120,-AU$ (ca.80,-€) für die Versicherung bzw. die Reduzierung des Selbstbehalts ausgegeben. Ist immer noch super günstig – und ich hatte einfach keine Lust von Murphy’s Gesetz erwischt zu werden.
Mit dem Wagen ging’s als erstes zum Morialta Park, keine 20 Minuten außerhalb von Adelaide. Dort sollte man definitiv Koalas sehen können… Jap, gleich 20m vom Parkplatz entfernt saß der erste im Baum überm Weg…
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Ich bin dort dann zwei Runden gehiked: Den “Morialta Falls Plateau Walk”, nett, auch wenn der Wasserfall ziemlich enttäuschend war.
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Aber auf dem “Deep View Walk” habe ich noch zwei Koalas gesehen und eine tolle Aussicht auf Adelaide gehabt…
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Das Ganze hat doch ein bißchen gedauert, so dass ich mich erst um 13.00h auf den Weg Richtung “Great Ocean Road” gemacht habe.

Ganz entspannt in Adelaide…

…und wieder Strand.

Dienstag (19.04.) – transfer day. Tja, manche Tage beschreiben sich schnell und fotolos… Nicht ganz. Von den Blue Mountains ging es zurück nach Sydney bzw. Bronte, da ich versehentlich den Schlüssel meiner AirBnB-Unterkunft eingesteckt hatte und nun noch abgeben musste. Da blieb sogar noch Zeit für eine gute halbe Stunde am Strand… Dann ging es zum Flughafen, Auto wegbringen und ab nach Adelaide.
Und dazu gibt es nun doch ein paar coole Fotos:
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In Adelaide ging es per Bus zur Jugendherberge, Sachen abladen und dann den Rest des Tages nutzen um ein wenig die Gegend zu erkunden – keine Fotos – und ein paar Lebensmittel einzukaufen.
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Am Mittwoch (20.04.) lieh ich mir ein kostenfreies Fahrrad (sehr cool, oder??) und unternahm eine kleine Radtour. Erst ging es nach Norden, vorbei am Zoo und dem Botanischen Garten, um dann an der Kathedrale einen kurzen Sigtseeing Stopp einzulegen.
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Anschließend fuhr ich entlang des Torrens River gemütlich bis zum Meer…
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Am Henley Beach saß ich lange im Sand, überlegte, ob es warm genug zum Schwimmen sei (entschied “Nein!”) und faulenzte in der Sonne.
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Leider musste ich das Rad schon um 16.30h wieder abgeben und da ich mir nicht ganz klar über meinen Fitnesslevel war, fuhr ich schon um 15.30h los – und war dann viel zu früh zurück (mit 15km in 40 Minuten war ich eigentlich ganz zufrieden :)).
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Donnerstag (21.04.) sollte das Wetter nicht so toll werden und da morgens tatsaächlich dicke Wolken am Himmel standen, entschied ich mich zu einem “Drinnen”-Tag – also Museum…
Als erstes kam ich aber an der Bibliothek vorbei und musste als Bücherfan einfach mal reinschauen. Irgendwo spuckte auch eine Info in meinem Hinterkopf, dass die “State Library” sehenswert sei. Und tatsächlich ein wunderschöner, viktorianischer Lesesaal mit wunderbarer Atmosphäre.
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Nachdem ich mir alles allein angesehen hatte, war es gerade Zeit für eine (kostenlose) Führung, die ich dann auch noch mitmachte. Dadurch konnte ich anschließend auch noch in den Seymon Bereich, wo es unter anderem eine 500 Jahre alte Bibel gibt – und jede Menge anderer super alter Bücher, Erstausgaben oder wenigstens “Second Editions” (z.B. von Jane Austen). Toll!
Hinterher ging es dann tatsächlich ins Museum (auch kostenlos). Das “Museum of South Australia” hat die größte und beste Ausstellung zur Aborigine Geschichte. Wirklich gut gemacht und mich berhrt ja immer die Tragik, die mit europäischem Kolonisationsgebaren einherging (und noch geht…).
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Als ich am frühen Nachmittag aus dem Museum kam, schien doch tatsächlich die Sonne, so dass ich entschied noch fix nach Port Adelaide zu fahren. Trotz einer kleinen Fehlplannung (weil die Eisenbahn-Station Port Adelaide weit vom Strand oder Hafen entfernt ist und der “Vorort” selbst gar nicht interessant) war der Nachmittag so noch ein Strandtag – mit nettem Sonnenuntergang…
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Novemberwetter in den Blue Mountains…

…aber insgesamt kann ich solche Tage ja fast noch an beiden Händen abzählen…

Am Samstagmorgen (16.04.) habe ich es endlich mal geschafft früh aufzustehen, um ein Sonnenaufgangsfoto am Strand zu machen – und eine morgendliche Runde zu schwimmen. Warum habe ich das nicht schon die ganzen Tage vorher gemacht? Sooo schön. Wunderbarer Sonnenaufgang, angenehme Wassertemperatur, viele Surfer und Jogger – naja, eben die üblichen Frühaufsteher.
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Anschließend habe ich meinen Koffer gepackt und mich auf dem Weg zum Flughafen gemacht, wo ich meinen Mietwagen abholen wollte. War etwas chaotisch, da der Flughafenbus am Sonntag nicht so oft fuhr und Bondi Junction aus irgendwelchen technischen Gründen ausgerechnet an dem Tag “geschlossen” war (also kein Zugverkehr). Im Endeffekt war das aber gar nicht so schlecht, da ich so viel günstiger zur Mietwagenstation gekommen bin.
Mit dem Auto habe ich dann erst meine ganzen Sachen aus Bronte abgeholt und bin dann nochmal nach Bondi gefahren, weil es dort auch einen “lovely market” (laut meiner Gastgeberin) geben sollte. Bondi war völlig überfüllt, weil es nicht nur Samstag und Markt und schönes Wetter war, sondern auch noch ein Wanderlust-Festival am Strand stattfand. Ich habe dennoch einen kostenfreien Parkplatz abstauben können, den Markt besucht und meine Füße nochmal ins Wasser gehalten, bevor ich zu den Blue Mountains aufgebrochen bin.
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Da ich noch ein paar Lebensmittel einkaufen wollte (und ich Aldi als Suche eingegeben hatte), stoppte ich noch beim MacQuarie Shoppingcenter… Erwähnte ich schon, dass Sydney DIE Shoppingmetropole ist? Großflächig und auf vier Etagen gab es einfach alles was das Shoppingherz begehrt (Supermärkte, Bäckereien, Bekleidungsgeschäfte, Spielwaren, Banken und Serviceläden (Friseur, Mister Minit etc) – unglaublich! Zum Verlaufen groß und auch da total voll…
Glücklicherweise gab es kostenfreies Expressparken und ein wirklich gutes Informations- und Hinweisschildersystem, so dass ich schon (hahaha) nach einer knappen Stunde wieder auf der Straße Richtung Berge war.
Im Hostel angekommen habe ich hauptsächlich an meinem Blog gearbeitet – um dann beim letzten Check festzustellen, dass wordpress die Bilder alle wieder gelöscht hat…
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Sonntag (17.04.) klingelt der Wecker wieder um kurz vor sechs, da ich – motiviert vom Vortag und Fotos in einem Touri-Magazin – meine ersten “Blue Mountains”-Fotos bei “Sunrise” machen möchte. Blöderweise ist es total bedeckt und nebelig und die Sonne lässt sich überhaupt gar nicht blicken… Ich mache trotzdem ein paar Fotos, laufe ein wenig hier und da rum, bevor ich zum Frühstück ins Hostel zurück kehre.
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Ich beschließe wegen des blöden Wetters den Tag in den Jenolan Caves zu verbingen und mache mich bald auf die zweistündige Fahrt da hin. Unterwegs wird der Herbst immer deutlicher… (und ehrlich gesagt, finde ich das sogar schön!).
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Mein Highlight ist aber, als ich mehrere Autos auf einem Rastplatz stehen sehe – und entdecke, dass sie ein wildes Kangaroo füttern. Und als sie mir von ihren Weetbix abgeben, frisst es auch mir aus der Hand…
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Die Jenolan Caves sind sehr nett – ich mag ja solche Höhlen und mache mal wieder viel zu viele Fotos.
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Zurück muss ich im Dunkeln und bei Regen fahren :/

Am Montag (18.04.) schlafe ich mal aus – haha, bis 7.00h – frühstücke gemütlich und unterhalte mich mit dem jungen (deutschen) Mädel aus meinem Zimmer (Nina) und einer älteren Dame aus den Niederlanden (Pien). Mit Pien sitze ich bald im Auto, um irgendeinen Walk zu machen – auch wenn das Wetter immer noch nebelig grau ist.
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Wir parken bei den Katoomba Falls und gehen den Prince Henry Cliffwalk Richtung “Three Sisters” (eine berühmte Felsformation; Der Legende nach wurden hier drei Schwestern zum Schutz während irgendwelcher Kämpfe in Stein verwandelt, aber der Zauberer starb und konnte sie nicht wieder erlösen… Also wenn irgendwer eine Idee hat, die drei würden sich bestimmt freuen :D). Jedenfalls hatten wir in gewisser Weise Glück, denn es klarte immer mehr auf und wir konnten schließlich nicht nur die “Three Sisters” gut sehen, sondern endlich auch die Berge sehen…
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Hier trennten sich unsere Wege, da ich ein wenig hiken wollte und Pien sich nicht fit genug fühlte drei Stunden durch die Gegend zu laufen. Allein kletterte ich die “Giant Stairways” runter und wanderte dann nett durch den Wald bis Leura Forrest und über den Federal Pass zurück bis zu den Furber Steps. Da ging es reichlich Stufen bergauf, bis ich wieder am Carpark ankam, wo mein Auto stand.
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Da es noch nicht so spät war, fuhr ich noch nach Wentworth Falls um dort ein wenig weiter rum zu laufen. Leider war es doch schon zu spät um einen großen Hike zu staren, da ich auf keinen Fall in der Dämmerung noch irgendwo auf dem Trail sein wollte. Aber in dem Stück, das ich abgelaufen habe, gab es wieder tolle Aussichten…
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Zurück im Hostel hatte ich noch einen sehr netten, unterhaltsamen Abend mit einigen der Gäste (Pien, Nina, Alex, Francesca, Peter).

Sydney – überwiegend sonnig…

…nur gelegentlich zeigt der Herbst sein Regengesicht.

Am Mittwoch (13.04.) scheint die Sonne dann wieder aus allen Löchern. Also schnappe ich mir meine Schwimmsachen und Kamera und alles und laufe wieder zum Strand in Bronte. Diesmal mache ich mich auf den Coastal Walkway nach Süden.
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Kurz vor Covelly Beach bleibe ich eine ganze Weile an einem kleinen “natural pool” in den Felsen sitzen, gerade mal groß genug, um einen Schwimmzug zu machen.
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Immer weiter an der Küste entlang kommt man zum nächsten tollen Strand – Cogee Beach. Auch da bleibe ich lange im Sand sitzen, gucke den Wellen und Schwimmern zu und genieße das schöne Wetter…
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Weiter geht es über Felsen, eigentlich gar kein richtiger Pfad mehr, bis ich schließlich in Maroubra Beach ankomme, wo wieder reichlich Surfer sind. Hier stelle ich dann fest, dass es eben doch schon Herbst ist, denn das Licht wirkt schon abendlich, obwohl es noch nicht ganz 17.00h ist. Außerdem wird es ein bißchen frischer, so dass ich mich dann doch schon auf den Heimweg mache (dauert ja doch fast eine Stunde).
In einem Gemüseladen an der Bushaltestelle gibt es “Fresh Drinking Coconut” zu kaufen, die ich mir dann zum Abendessen aufklopfe…
Am Donnerstag versteckt sich die Sonne wieder hinter Wolken, aber ich mache mich dennoch recht gut gelaunt auf den Weg. Als erstes geht’s zum Bondi Junction Shopping Center, da es dort einen Optus Shop gibt – das ist mein Telefon Anbieter. Tja, und damit ist mir der Tag auch schon verdorben, weil ich mich nur wieder furchtbar ärgere… (aarrgghhhh)
Neben dem Telefonfrust fängt es nun auch noch an zu regnen, was meine Laune nicht gerade bessert. Mit dem Zug geht es bis zum Martin’s Place und von da aus zu Fuß zum Hydepark – wo ich eine ganze Weile an einem Brunnen sitze, die Leute beobachte (eine riesige chinesische Reisegruppe, die alles und jeden fotografieren und sich in aberwitzige Posen schmeißen). Netter Weise kann ich nebenbei einem Ukulelespieler zuhören, der nebenbei spielt.
Schließlich begebe ich mich aber doch kurz in die gegenüberliegende St. Marys Cathedral, um wenigstens etwas Sightseeing zu machen.
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Das Queen Victoria Building nenne ich jetzt auch mal Sightseeing, weil das Gebäude wirklich hübsch ist und ich nicht wegen der Shopping Mall da rein gehe.
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Da der Regen immer unangenehmer und meine Laune nicht besser wird, bleibe ich aber “drinnen”, das heißt bewege mich von einer Mall oder Arcade zur nächsten – mir kommts so vor, als sei ganz Sydney mit Geschäften “unterkellert” und man könnte wahrscheinlich eine Woche rumlaufen ohne den Fuß zweimal in dasselbe Geschäft zu setzen… (Augenroll!).
Am Nachmittag wird das Wetter (und meine Stimmung) endlich besser und ich sitze erst eine Weile am Circular Quay (und genieße, dass mal kein Kreuzfahrtschiff die Sicht versperrt) und laufe dann nochmal über die Harbourbridge. Diesmal gehe ich bis ganz auf die andere Seite in den Stadtteil Kirribili.
Wieder zurück treffe ich mich nochmal mit Jenny, die mir Newtown zeigt bzw. mit mir die dortige Geschäftsstraße rauf und runter bummelt. Viele Second Hand Läden, Kneipen, Restaurants – ein bißchen alternativ und einfach viel los.
Wir gehen noch gemeinsam malayisch Essen und werfen einennächtlich Blick von Pyrmont aus auf die Harbourbridge – sehr schön!
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Freitag (15.04.) ist wieder großartiges Wetter, das ich für einen “Stadt-Hike” nutze -soll heißen, ich kilometerweit quer durch die Stadt, alles zu Fuß.
Ich muss hier mal meine Route einfach hintereinander wegschreiben / auflisten…
Bronte, Bondi Junction, Centennial Park, Paddington, Laneways around Napier Street, Albion Street, Prince Alfred Park, Myrtle Street, Victoria Park, University of Sydney, Glebe (Glebe Point Road bis Rozelle Bay), entlang der Waterfront, Blackwattle Bay Park, Wentworth Park, Sydney Fishmarket, Waterfront Park, Pirrama Park, Darling Harbour, Darling Quarter, Chinatown, Belmore Park, Surrey Hill.
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Von da aus ging es mit dem Bus nach Watson Bay, wo ich den Sonnenuntergang leider knapp verpasste. Trotzdem noch ein paar nette Fotos…
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P.S. Entschuldigt bitte, dass die Blogs zur Zeit nur Auflistung meines Tagesablaufs ist, aber zur Zeit frisst das so viel Zeit, die Bilder hochzuladen… Und dann ist das Internet noch oberlahm oder unzuverlässig… oder plötzlich spinnt wordpress rum und löscht alle Bilder wieder… aarrrggghhhhh…..

Sunny days in Sydney…

…und Ausflüge per Fähre

Der Sonntag begrüßt mich wieder mit wunderbarem Wetter, so dass ich mein Frühstück auf der Dachterrasse einnehme… (wirklich tolle Aussicht!).
Der Markt im The Rocks Viertel soll eigentlich erst um 10.00h anfangen, aber als ich um 9.00h auf die Straße trete, haben schon viele ihre Stände aufgebaut und ich schlendere herum und gucke was es so gibt.
Da das Governmenthaus nur am Wochenende geöffnet hat, mache ich mich als nächstes dahin auf den Weg, um an einer Führung teilzunehmen. Der Gouverneur wohnt und arbeitet natürlich noch in dem Haus, weshalb man nur wenig Räume zu sehen bekommt und keine Fotos machen darf. Da ich – fälschlicherweise – der Ansicht war von außen bereits reichlich Aufnahmen gemacht zu haben, habe ich gar keine Fotos mehr gemacht…
Anschließend habe ich die Expressfähre nach Manly genommen, wo es einen weiteren tollen Markt, aber vor allem einen super schönen Strand geben soll. Nicht bedacht hatte ich, dass bei bestem Wetter an einem Sonntag furchtbar viele Leute die gleiche Idee haben würden. So war der Strand mega voll und mir die Lust zum Schwimmen vergangen.
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Der Markt war auch nach 15min “abgeklappert” und so machte ich mich auf den Weg zu einem “kleinen” Hike – Manly Sandspit Scenic Coastal Walkway (10km). Das war sehr schön, mt vielen tollen Aussichtspunkten und am Ende kam man sogar noch an kleineren Stränden vorbei. Dort bin ich zwar auch nicht mehr Schwimmen gegangen, habe mich aber immerhin hingesetzt und meine Füße ins Wasser gehalten.
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Am Spätnachmittag ging’s mit dem Bus zurück nach Sydney City – und ins Hostel.

Für Montag hatte ich mir auch hier einen “Global Greeter” (Graham) organisiert. Da ich aber nun schon einiges in Sydney gesehen und Touren mitgemacht hatte, beschlossen wir ein bißchen “weiter weg” nach Parramatta zu fahren.
Bei schönstem Wetter ging es mit der Fähre in eineinhalb Stunden den Parramatta River nach Westen. Eigentlich ist der River aber gar kein Fluss, sondern ein Harbour-Arm oder Ausläufer. Wobei so richtig klar ist mir das nicht, denn später sagte Graham, dass das Wasser in Parramatta dann eher Frischwasser und kein Meerwasser mehr sei.
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Wie auch immer, die Fährfahrt war toll, aber Parramatta selber fand ich nicht so spannend. Lag vielleicht auch daran, dass Graham nicht so weit rumlaufen wollte. Den Rückweg haben wir mit dem Zug angetreten und noch einen Zwischenstopp im Olympic Park eingelegt. Das war ganz interessant – vor allem als mir klar wurde, dass es ja nun doch schon 16 Jahre her ist, dass die Olympischen Spiele in Sydney stattfanden (war doch erst gestern, oder???).
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Zurück in Sydney bin ich dann noch ein bisschen rumgelaufen, bevor ich mich wieder ins Hostel verkrümelt habe.
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Am Dienstag (12.04.) wachte ich bei Regengepladder auf – hm…
Naja, aber erstmal musste ich ohnehin Koffer packen, denn mein “Umzug” nach Bronte Beach stand an. Mit Bahn und Bus dauerte es aber gerade mal eine Stunde, bis ich meine neue Unterkunft erreicht hatte. Trotz Mieselregen machte ich mich aber gleich zu einem ersten Erkundungsgang zum Strand auf. Der Strand von Bronte ist tatsächlich nur ein paar Minuten zu Fuß entfernt und recht nett – bei Sonnenschein sieht wie schon so oft bemerkt alles besser aus…
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Nach einer Weile hörte es auf zu regnen und ich wandere auf einem Coastal Walk weiter, vorbei an Tamarama Beach, wo ich eine Weile ein paar Volleyballern zuschaue.
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Schließlich erreiche ich auch Bondi Beach, aber auch der berühmte Strand wirkt bei besserem Wetter wahrscheinlich beeindruckender – oder der Strand-Snob in mir gewinnt wieder die Oberhand. Trotzdem bleibe ich eine ganze Weile am Strand sitzen und sehe den Surfern zu…
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Irgendwann beschließe ich noch weiter nach Norden zu laufen, steige aber bald doch in den Bus nach Bondi Junction. Dort ist eine Riesen Shoppingmall und kleinere Einkaufsarkaden und -straßen und einfach ein wahres Shoppingparadies – wenn man denn so etwas mag. Da ich ja nun nicht so die Shoppingqueen bin, laufe ich etwas lustlos oder wie Falschgeld durch die Gegend, bevor ich über Aldi “stolpere” und ein paar Lebensmittel einkaufe.
Zu Fuß geht es schließlich zurück nach Bronte, wo ich mich “einrichte”, mit meiner Gastgeberin unterhalte und den Blog “update”.