On the road again – short term

Urlaub auf Mauritius

So, liebe Leute, der Blog heißt ja nicht “utes Jahr unterwegs”, sondern “ute will Sonne” – und so habe ich mich mal wieder auf den Weg gemacht um “neue Welten und unbekannte Galaxien, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat” zu erkunden. Ach nee, das war was anderes… Aber tatsächlich bin ich wieder auf Reisen, auch wenn in Deutschland ebenfalls gerade die Sonne scheint (vom mega Gewitter am Mittwoch mal abgesehn).
Das Gewitter ist nun aber gar nicht schuld daran, dass ich meine Reise nach Mauritius einen Tag später (also erst am 23.06.) angetreten habe. Das war allerdings mein erster Gedanke, als ich auf dem Weg zum Flughafen am völlig überfüllten und chaotischen hannoverschen Hauptbahnhof die SMS erhielt, dass mein Flug nach Paris gestrichen sei. Nein, die Erklärung, die der arme Flughafenangestellte uns überbringen musste, war “Crew rest – no crew”. Also ging es wieder zurück nach Hause, denn ich wurde auf einen Flug über Istanbul am Freitag umgebucht. Ich hab’s einigermaßen gelassen hingenommen, auch wenn acht (8!!) Stunden Aufenthalt in Istanbul keine schöne Aussicht war.
Der Istanbuler Flughafen ist ganz schön riesig und bis ich, unentschlossen und bummelnd, schließlich in der Altstadt war hat etwas gedauert. Hat aber Lust auf mehr gemacht – also wieder was Neues auf meiner “to-do-Reise-Liste”…
Da der Flug Istanbul – Mauritius ein Nachtflug war, verging die Zeit recht schnell – mittlerweile bin ich ja ein unkomplizierter Sitzschläfer… Ankunft in Mauritius dann also Samstag, 24.06….
Mauritius
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Per Taxi ging es zu meiner ersten Unterkunft, einem AirBnB-Zimmer in New Grove. Das ist nur wenige Minuten vom Flughafen entfernt und eindeutig kein Touristenziel, sondern eine reine Wohngegend. Für meinen Geschmack genau das richtige.
Nach kurzem Einrichten bin ich gleich zu Fuß losgetrabt, um mir eine Telefonkarte zu besorgen und nach einer Möglichkeit zu sehen einen “Scooter” auszuleihen. Nach ca. einer Stunde (?) Fußmarsch (und zweimal indischen Süßigkeiten von Straßenständen) wurde ich in einer Mall am anderen Ende von Rose Belle zumindest sim-Karten-mäßig fündig. Dazu gab’s auch noch einen Supermarkt, so dass ich recht zufrieden den Rückweg antrat.
Aufgrund starker Kopfschmerzen (und deutlicher Übermüdung) habe ich nur noch ein bißchen Mails gecheckt und bin dann beim Lesen im Bett eingeschlafen (noch VOR 20.00h).
Trotz früher Nachtruhe habe ich am Sonntag bis ca. 7.00h geschlafen und bin auch erst um 8.00h aus dem Bett gekommen – ach was soll’s – Ferien!! Der Plan für Sonntag war mit dem Bus etwas nördlich zu fahren und eine Wanderung (Domaine LaGrave) zu machen. Meine Gastgeber meinten, da käme ich mit dem Bus nicht hin, boten aber netterweise an mich nach Mahébourg zu fahren, um dort einen Scooter zu mieten. Leider waren die Preise dann nicht wie im Internet angegeben und im Endeffekt genauso teuer wie ein Auto. Also habe ich einen Wagen gemietet – gleich für drei Tage, damit ich es beim “Umzug” zur nächsten Unterkunft nutzen kann und das bequemer wird, als mit dem Bus.
Während ich in Blue Bay auf das Auto wartete (das musste erst noch geputzt werden) schaute ich Kindern bei ihrem Schwimmkurs zu. Alle schön mit Badekappe und Schwimmbrille (beim Salzwasser ja sinnvoll) auf der Stirn… total süß!
Blue Bay – Swimming lessons
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Außerdem erstand ich gleich die erste Cocosnuss zum Trinken – die aber schon ziemlich reif war, also gerade mal drei Schlucke Milch/Wasser hatte. Dafür konnte ich später noch ordentlich das Cocosnussfleisch rauspulen…
Mit dem Auto unterwegs änderte ich dann komplett meine Pläne, teilweise nach dem Prinzip “Oh, Ausfahrt verpasst, naja, dann gucke ich mir erst… an und fahre anschließend nach …”. So habe ich die Südküste abgefahren, Wasserfälle besucht, die ersten netten Strände gefunden, tolle Aussichten gehabt und einfach den Tag genossen.
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Abends bin ich nochmal zur Mall und habe mir ganz profan eine Pizza gegönnt 😀
In meinem Zimmerchen noch etwas gelesen und “rumgesurft” und wieder ziemlich früh ins Bett…
Montag, der 26.06. war ein Feiertag – Eid Mubarak – Ende des Ramadan. Aber ich musste mich ja ohnehin auf den Weg nach Trou d’Eau Douce zu meiner nächsten Unterkunft machen. Immer an der Küste entlang bekam ich viel von der Landschaft und Gegend zu sehen. Kurz vorm Ziel kaufte ich in einem Supermarkt in Bel Air noch ein bißchen ein. Warum auch immer der Laden auf hatte, die ganze Gegend schien sich dort für den Feiertag einzudecken (und den Einkäufen nach zu urteilen überhaupt auch so mit allem…).
In meinem Hotel war mein Zimmer noch nicht fertig geputzt und ich wurde nochmal für drei Stunden (bis 14.00h) weggeschickt (später dann nochmal für eine halbe Stunde…). Also habe ich den kleinen Küstenort erkundet und gleich ein tolles Café/Restaurant mit großartiger Aussicht entdeckt.
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Nebenbei mit einer südafrikanischen Familie geschnackt, die gerade nach Mauritius gezogen sind. Von der Restaurantterrasse aus konnte man auf eine hübsche kleine Badebucht gucken, die ich dann erstmal inspizierte. Dort ging ich auch am Nachmittag – nach der weiteren “Ortsbegehung” und endlichen Zimmerübernahme – ein wenig Schwimmen. Da es aber nun Winter ist, die Sonne früh untergeht (um 18.00h ist es dunkel) und es im Schatten doch recht kühl ist, war ich wieder erstaunlich früh im Hotel. Naja, mit Duschen und Lesen und Bilder angucken usw. ging der Abend auch rum und ich war nicht sooo früh im Bett (es gibt zwar einen Fernseher, aber darauf habe ich derzeit gar keine Lust).
Dienstag, 27.06. – ich muss ja noch ein bißchen das Auto nutzen. Mein Reiseführer schlägt eine Route durch die Berge vor, der ich auch folge, aber die mich nicht so vom Hocker reisst. Ja, schöne Landschaft, keine Frage, aber das hätte ich auch ohne Reiseführer gefunden… Die Kleinstadt “Centre de Flaque” ist ganz quirlig, voller Leben (bis auf die niegelnagelneue, marmor-geflieste Mall, in der die Geschäfte noch leer sind), aber so richtig nach Shoppen ist mir nicht zumute (indische Leckereien müssen sein – haha, falls ihr euch hinterher fragt, warum ich so kugelrund zurück komme…).
Auf dem Rückweg stoppe ich immer wieder an Stränden und setze mich in die Sonne oder wage mich ins Wasser. Das Wasser ist nicht kalt, aber der Wind, der trotz Sonnenschein an der Küste weht lässt einen – am Nachmittag – im nassen Badeanzug doch frösteln (ohje, ich werde alt!!!). Ist halt Winter – auch wenn die Blütenpracht das nicht vermuten lässt (die geringe Obstauswahl  -Äpfel und Orangen- leider schon).
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Und nun sitze ich wieder vor meinem Zimmer (zum Glück gibt’s einen Stuhl – das haben nicht alle) und versuche wieder meinen Blog zu beleben…

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