Novemberwetter in den Blue Mountains…

…aber insgesamt kann ich solche Tage ja fast noch an beiden Händen abzählen…

Am Samstagmorgen (16.04.) habe ich es endlich mal geschafft früh aufzustehen, um ein Sonnenaufgangsfoto am Strand zu machen – und eine morgendliche Runde zu schwimmen. Warum habe ich das nicht schon die ganzen Tage vorher gemacht? Sooo schön. Wunderbarer Sonnenaufgang, angenehme Wassertemperatur, viele Surfer und Jogger – naja, eben die üblichen Frühaufsteher.
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Anschließend habe ich meinen Koffer gepackt und mich auf dem Weg zum Flughafen gemacht, wo ich meinen Mietwagen abholen wollte. War etwas chaotisch, da der Flughafenbus am Sonntag nicht so oft fuhr und Bondi Junction aus irgendwelchen technischen Gründen ausgerechnet an dem Tag “geschlossen” war (also kein Zugverkehr). Im Endeffekt war das aber gar nicht so schlecht, da ich so viel günstiger zur Mietwagenstation gekommen bin.
Mit dem Auto habe ich dann erst meine ganzen Sachen aus Bronte abgeholt und bin dann nochmal nach Bondi gefahren, weil es dort auch einen “lovely market” (laut meiner Gastgeberin) geben sollte. Bondi war völlig überfüllt, weil es nicht nur Samstag und Markt und schönes Wetter war, sondern auch noch ein Wanderlust-Festival am Strand stattfand. Ich habe dennoch einen kostenfreien Parkplatz abstauben können, den Markt besucht und meine Füße nochmal ins Wasser gehalten, bevor ich zu den Blue Mountains aufgebrochen bin.
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Da ich noch ein paar Lebensmittel einkaufen wollte (und ich Aldi als Suche eingegeben hatte), stoppte ich noch beim MacQuarie Shoppingcenter… Erwähnte ich schon, dass Sydney DIE Shoppingmetropole ist? Großflächig und auf vier Etagen gab es einfach alles was das Shoppingherz begehrt (Supermärkte, Bäckereien, Bekleidungsgeschäfte, Spielwaren, Banken und Serviceläden (Friseur, Mister Minit etc) – unglaublich! Zum Verlaufen groß und auch da total voll…
Glücklicherweise gab es kostenfreies Expressparken und ein wirklich gutes Informations- und Hinweisschildersystem, so dass ich schon (hahaha) nach einer knappen Stunde wieder auf der Straße Richtung Berge war.
Im Hostel angekommen habe ich hauptsächlich an meinem Blog gearbeitet – um dann beim letzten Check festzustellen, dass wordpress die Bilder alle wieder gelöscht hat…
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Sonntag (17.04.) klingelt der Wecker wieder um kurz vor sechs, da ich – motiviert vom Vortag und Fotos in einem Touri-Magazin – meine ersten “Blue Mountains”-Fotos bei “Sunrise” machen möchte. Blöderweise ist es total bedeckt und nebelig und die Sonne lässt sich überhaupt gar nicht blicken… Ich mache trotzdem ein paar Fotos, laufe ein wenig hier und da rum, bevor ich zum Frühstück ins Hostel zurück kehre.
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Ich beschließe wegen des blöden Wetters den Tag in den Jenolan Caves zu verbingen und mache mich bald auf die zweistündige Fahrt da hin. Unterwegs wird der Herbst immer deutlicher… (und ehrlich gesagt, finde ich das sogar schön!).
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Mein Highlight ist aber, als ich mehrere Autos auf einem Rastplatz stehen sehe – und entdecke, dass sie ein wildes Kangaroo füttern. Und als sie mir von ihren Weetbix abgeben, frisst es auch mir aus der Hand…
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Die Jenolan Caves sind sehr nett – ich mag ja solche Höhlen und mache mal wieder viel zu viele Fotos.
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Zurück muss ich im Dunkeln und bei Regen fahren :/

Am Montag (18.04.) schlafe ich mal aus – haha, bis 7.00h – frühstücke gemütlich und unterhalte mich mit dem jungen (deutschen) Mädel aus meinem Zimmer (Nina) und einer älteren Dame aus den Niederlanden (Pien). Mit Pien sitze ich bald im Auto, um irgendeinen Walk zu machen – auch wenn das Wetter immer noch nebelig grau ist.
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Wir parken bei den Katoomba Falls und gehen den Prince Henry Cliffwalk Richtung “Three Sisters” (eine berühmte Felsformation; Der Legende nach wurden hier drei Schwestern zum Schutz während irgendwelcher Kämpfe in Stein verwandelt, aber der Zauberer starb und konnte sie nicht wieder erlösen… Also wenn irgendwer eine Idee hat, die drei würden sich bestimmt freuen :D). Jedenfalls hatten wir in gewisser Weise Glück, denn es klarte immer mehr auf und wir konnten schließlich nicht nur die “Three Sisters” gut sehen, sondern endlich auch die Berge sehen…
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Hier trennten sich unsere Wege, da ich ein wenig hiken wollte und Pien sich nicht fit genug fühlte drei Stunden durch die Gegend zu laufen. Allein kletterte ich die “Giant Stairways” runter und wanderte dann nett durch den Wald bis Leura Forrest und über den Federal Pass zurück bis zu den Furber Steps. Da ging es reichlich Stufen bergauf, bis ich wieder am Carpark ankam, wo mein Auto stand.
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Da es noch nicht so spät war, fuhr ich noch nach Wentworth Falls um dort ein wenig weiter rum zu laufen. Leider war es doch schon zu spät um einen großen Hike zu staren, da ich auf keinen Fall in der Dämmerung noch irgendwo auf dem Trail sein wollte. Aber in dem Stück, das ich abgelaufen habe, gab es wieder tolle Aussichten…
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Zurück im Hostel hatte ich noch einen sehr netten, unterhaltsamen Abend mit einigen der Gäste (Pien, Nina, Alex, Francesca, Peter).

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