Melbourne – rain or shine…

…sightseeing muss sein!?

Am Samstag (06.05.) strahlt die Sonne und ich kann mich endlich mal wieder in Shorts und T-Shirt schmeißen. Ich beschließe das Wetter zu nutzen und eine einstündige “Bootstour” nach Williamstown zu machen, einem Suburb im Südwesten von Melbourne. War sehr nett und man hat Melbourne nochmal aus einer anderen Perspektive gesehen…
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Williamstown selber hat eigentlich nicht viel zu bieten – außer einer großartigen Sicht auf Melbourne CBD. Steve Irvine’s “Sea Shepard” liegt dort, es gibt einen historischen “Timeball” Turm (selten so gut erhalten), eine eingefallene Magmablase (gibt es auch nicht oft) und einen netten Strand. Ich bin also gemütlich – das Wetter genießend – an der Küste entlang geschlendert, alle “Sehenswürdigkeiten” abklappernd…
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Mit dem Bus zurück nach Melbourne (das dauert auch eine Stunde) wollte ich eigentlich nochmal den Rose Street Artist Market ansteuern, aber der wäre bei Ankunft auch nur noch 30 Minuten geöffnet gewesen, also bin ich einfach noch ein wenig durch die Stadt gebummelt.
Für Sonntag (Regen und Wolken den ganzen Tag) hatte ich nochmal alle möglichen Märkte auf dem Plan. Als erstes den naheliegenden Queen Victoria Market (überdacht; sehr groß, aber auch furchtbar viel touristischer Schnickschnack…), dann nochmal Prahran versuchen (sollte am Sonntag irgendwie was für “Chocoholics” sein, konnte ich aber nicht entdecken…) und schließlich noch nach St. Kilda. Da ich von Prahran aus zu Fuß nach St. Kilda gelaufen bin, schlenderte ich auch noch die Einkaufsstraße von Balaclava hoch und runter und konnte auch St.Kildas berühmte Aclandstreet Cake Shops bewundern…
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Der Esplanademarket bestand (ich nehme mal an wetterbedingt) nur aus wenigen Ständen und war deshalb ziemlich lahm. Also bin ich wieder in die Stadt gefahren und dort nochmal rumgebummelt (Outlet Shopping Center…) bevor ich ins Hostel zurück bin.
Montag (09.05.) regnet es immer noch und ist furchtbar windig. Ich sortiere und packe schon mal meine Sachen, bevor ich zur “Townhall” fahre und dort eine Tour mitmache. Es gibt einen tollen Sitzungsraum und eine riesige Orgel (9000 Pfeifen), wobei wir letztere leider nicht anhören können…
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Nach einem Aufwärmstopp in einer der Café-Lanes (Degraves Lane) fahre ich nochmal nach Westen nach Harbourtown / Docklands. Dort ist es ziemlich leer und das “Observation Wheel” blinkt und leuchtet zwar, aber es scheint niemand fahren zu wollen… (wolkenbedingt kein Foto…).
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“Touring” Melbourne…

…allein oder mit anderen – zu Fuss, mit Bus und Bahn.

In den letzten Tagen habe ich mir also Melbourne angesehen und “abgelaufen” – am Dienstag musste ich ja das Auto zum Flughafen bringen (und auf dem Weg in die Stadt mit dem Zug die “scenic route” nehmen – Augenroll…). So habe ich alleine oder in “Begleitung” wohl alle Hauptattraktionen “abgehakt”. Am Dienstag nachmittag war ich mit einer “I’m free – Walking Tour” (bei Regen) unterwegs und Donnerstag hatte ich einen kostenlosen “Greeter” gebucht (kleine Gruppe – vier Leute). Außerdem musste ich am Donnerstag für eine Nacht in ein anderes Hostel umziehen, weil ich mit meiner Buchung ein wenig rumgemurkst hatte. Das war aber eigentlich gar nicht schlecht, weil ich von dort aus prima mit der Tram nach St. Kilda gekommen bin, wo am Abend Coby Grant in einer Bar gespielt hat. Da musste ich natürlich hin (ich gehe ja sonst fast nie abends aus…) und das war auch sehr nett, nicht nur wegen der Musik, sondern auch weil Coby mich zu ihren Freunden setzte und ich mich so auch noch nett unterhalten habe (hauptsächlich mit einem jungen “work and travel”-Deutschen).

So, aber wenigstens stichpunktartig mal der Reihe nach:
Dienstag (03.05.):
Auto zum Flughafen; mit Bahn (umwegig) und Bus zurück in die Stadt; von Central Station über Russel Street zum Federation Square; Flinders Street Station (“the clocks”); St. Pauls Caghedral (keine Fotos erlaubt); am Yarra River zu den Sportstätten (z.B. Tennis Court); nachmittags verregnte “walking tour”.
Federation Square
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Flinderstreet Station, St. Pauls, “Angel”
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NICHT der Centercourt – aber die echten Trophäen…
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StreetArt in Hoiser Lane
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Viktorianische Einkaufspassage
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Mittwoch (04.05.):
Bestes Wetter, zu Fuß bis South Melbourne Market (super); weiter bis “Shrine of Remembrance” (War Memorial) – Tour beginnt mit einem Film, der mich nach zwei Minutenn nervt und entscheiden lässt, die Tour doch nicht mitzumachen; mit dem Bus zum (geschlossenen) Prahran Market (hätte ich vielleicht mal googeln sollen…); Bummel durch Prahran und South Yarra; MCG – Melbourne Cricket Grounds (keine Tour…); Cook’s Cottage nur von außen (das Elternhaus von James Cook, in England ab- und original hier wieder aufgebaut); “Old Treasury Building” – ein Museum vor allem auch zur “Goldrausch”-Geschichte (Man lernt ja nie aus: In Melbourne wurde zwischen 1850 und 1880 so viel Gold wie sonst nirgends gefunden (Kalifornien, Rocky Mountains und Alaska zusammen schaffen das nicht) und ist bis heute eine der reichsten Städte…); gemächlich zum Hostel zurück geschlendert.
In the streets…
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Shrine of Remembrance – mit toller Aussicht…
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Und hier 0,08% des in Melbournes Goldjahren gefundenen Goldes…
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Wert knapp 20 Millionen…;)

Donnerstag (05.05.):
Ausschecken (Koffer im Locker); “Global Greeter” am Visitor Center (4 Std.); “State Library of Victoria” Führung; Umzug ins andere Hostel; Fahrt nach St. Kilda ins Iddy Biddy (Coby Grant).
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State Library
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Freitag (06.05.):
Früh raus, Rückzug ins YHA Metro; über St.Patrick’s Cathedral und Royal Exhibition Building (Tour ist mir zu teuer) nach Fitzroy (Brunswick Street); Rose Street Artist Market ist geschlossen (und ich google doch sonst alles…); Führung im “Parliament House of Victoria”; Aussichtsdeck “Eureka 88”;
Royal Exhibtion Building (World Heritage)
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Aussicht vom Eureka Skydeck
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Melbourne…

… oder erstmal Mornington Peninsula.

So, meine erste Nacht (30.04. /01.05.) in Melbourne war nun also nicht Melbourne, sondern etwa eine Stunde südlich auf der Mornington Peninsula in Rosebud. Leider war das nicht ganz wie erwartet oder erhofft… – ich weiß, … ich bin lange nicht so tolerant in Bezug auf “einfach”, wie ich es mal war oder insgesamt gerne wäre. Obwohl meine Gastgeberin also eigentlich recht nett war, habe ich am Morgen entschieden nicht dort zu bleiben, sondern nach Melbourne ins Hostel zu fahren.
Da ich nun aber schon da “unten” war (und ich ohnehin nicht so früh ins Hostel könnte), habe ich schon mal ein wenig die Peninsula erkundet.
Rosebud und McCrae Bay haben einen netten Strand – mit ebenfalls bunten Badehäuschen.
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Aber das Wetter hatte sich um 180° gewendet, es war stürmisch und regnerisch (in der Nacht hatte es ein ordentliches Gewitter gegeben) – also nur ein kurzer Fotostopp.
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Über Arthurs Seat, einem Aussichtspunkt…
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…fuhr ich auf die andere Seite nach Shoreham, Flinders, dann an der Küste bis Cape Schanck.
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Von dort ein Stückchen weiter gibt es die “Peninsula Hot Springs” – genau das richtige bei dem kalten Wetter. Leider schienen das auch zig andere Leute so zu sehen, jedenfalls waren diverse Carparks voller Autos inklusive zwei Bussen. Wer mich kennt und / oder diesen Blog verfolgt hat… das ist damit dann “gar nicht mehr meins”. Also auf die Autobahn und auf nach Melbourne, mal wieder in ein YHA Hostel. Nach ausgiebiger Dusche und Wäsche aussortieren (leider waren die Waschmaschinen aber erst alle belegt und dann kaputt), nutze ich die nun endlich hervorkommende Sonne und spaziere ein wenig durch die Gegend. Da ich außer Blogschreiben nix weiter gemacht habe, nenne ich das mal einen faulen Regentag…
Früh am Montag morgen (01.05.) habe ich alle an den Waschmaschinen geschlagen und hatte um 7.45h meine Wäsche gewaschen und getrocknet (ich lasse mich jetzt nicht aus über australische Waschmaschinen und deren mangelnde Fähigkeit “sauber” zu waschen…).
Anschließend mache ich mich mit dem Auto nochmal auf den Weg die Küste der Mornington Peninsula runter – mit reichlich Stopps…
Als erstes St. Kilda…
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…dann Brighton. Von da aus hat man nicht nur einen guten Blick auf Melbournes Skyline, sondern es gibt auch wieder die netten, bunten Badehäuschen – und ganz viele, kreativ bunte…
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Vorbei an Phillipsbay, der ersten europäischen Siedlung auf dem Gebiet Viktorias bis ganz in den Süden zum Fort Nepean, wo ich ein wenig rumgelaufen bin – schöne Aussicht!
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Das Wetter ist den ganzen Tag sonnig, aber ziemlich kalt.
Auf dem Rückweg segeln ein paar Pelikane über mir – wunderbar!
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