On my way…

…and very happy – but also sad (to have left my favourite travel companion behind).

Donnerstag, 03.09., 12.00h –  Frankfurt Flughafen: Gönne mir einen Starbucks Macchiato (die Nacht war mega kurz) und warte darauf, einchecken zu können. Ich bin viel zu früh, aber der passendste Zug wäre unverhältnismäßig teurer gewesen und der nächst günstige schien mir zu knapp kalkuliert… Ich fand nicht, dass ich gleich zu Beginn meines Abenteuers riskieren sollte, durch mögliche Zugverspätungen (mal wieder) meinen Flug zu verpassen.:D
Das Warten hat den Vorteil (neben der Möglichkeit einen neuen Blogbeitrag vorzubereiten), dass ich anfangen kann “los zu lassen”. Die letzten beiden Tage waren noch mal anstrengend. Ständig schwirrten mir tausend Dinge durch den Kopf, die ich noch erledigen wollte oder musste (morgens um fünf fallen einem tatsächlich immer wieder die gleichen Dinge ein… :/ ) und so verrannen die Stunden mit letztem Ausräumen, Putzen, Koffer packen, zwanghaft alle Dokumente zehn Mal kontrollieren und überhaupt…
Und dennoch brach am Dienstag nochmal das Chaos über mich herein – Janas Kofferpacken. Als genialer Kofferpacker (hüstel, hüstel – Eigenlob stinkt, aber…) wollte ich Janas tausend Dinge in zwei Koffern verstauen. Während mein eigener Koffer kaum Probleme bereitete – und ich mich trotzdem jetzt schon ärgere viel zu viel eingepackt zu haben – mussten wir feststellen “30kg ist praktisch nichts”. Zumindest für ein Jahr leben und nicht reisen. Schuhe wurden als erstes aussortiert, dann warme Sweatshirts (Will sagte, es wird ohnehin nicht richtig kalt), schliesslich fielen sogar T-Shirts der Reduktion zum Opfer. Dirk hiefte unendlich viele Male die Koffer auf die Waage – und als wir das endlich hatten, ging das gleiche mit dem Handgepäck los. – Und das Drama mit Janas Asthmamedikamenten lass ich jetzt einfach mal aussen vor…
Wie auch immer, so richtig ruhig werde ich sicherlich erst, wenn Jana in Neuseeland angekommen ist…
Heute Nacht um eins hat Jana mich schliesslich überredet ins Bett zu gehen und ihr die restlichen Aufräum- und Putzarbeiten zu überlassen. Was für ein Schatz – Danke! Naja, gegen vier wurde der Kontrollfreak in mir aber doch wieder wach – das zur Erklärung der megakurzen Nacht…
And now I’m waiting for all the good things to happen!!
😀

Nachtrag 14.30h
Aaaaaahhhhhhh, das fängt ja gut an.
Erstens bekomme ich einen Anruf der Stadt Lehrte (der Typ der mein Auto gekauft hat, hat dort falsch geparkt), dass es Probleme mit meiner “Stellungnahme” gibt… Gut, das konnte ich jetzt eben klären, aber nervt!!!!
Zweitens: Super vorbereitete Ute hatte auf ihrer to-do-Liste, dass sie in JEDEM Fall einen Weiterflug aus der USA haben muss, damit sie einreisen darf. Wieso auch immer ich davon abgekommen bin den Flug zu buchen – die netten Condor-Angestellten haben mir dann natürlich gesagt, dass sie mich so nicht mitnehmen… Also mal fix am Flughafen den Flug gebucht (ordentlich beim Preispoker verloren 😦  ) und das gemacht, was ich auf gar keinen Fall tun wollte, namlich Kreditkartendaten in einem öffentlichen Wlan-Netz eingeben. Ugh!!! 😦
Drittens: Anruf von Jana, sie hat sich den Fuß verletzt… Hier ist doch der Wurm drin.
Kann jetzt nur besser werden!