Key West, Naples and SARASOTA…

…bring me back on track.

Am Dienstagmorgen bin ich also von Naples Richtung Norden (Ziel Sarasota) aufgebrochen. Einen ersten Strandstopp habe ich im Lover’s Key Statepark gemacht. Das war ganz nett, da keine Häuser das Landschaftsbild gestört haben und der Strand auch breit und recht weiß war. Aber leider war das Wasser ganz aufgemölmt und voller Seegras, Seebohnen und Blätter; da bin ich nur am Strand langspaziert und sehr kurz ins Wasser.
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Nach einer knappen Stunde bin ich weiter gefahren und kam schließlich nach Fort Myers Beach. Das war aber überhaupt nicht “meins”, der Strand war schmal und völlig überfüllt (vor allem mit Deutschen…) und irgendwie die ganze Atmosphäre war eher Partyurlaub… (aber da gibt es sicher noch andere nette Strände…). Also bin ich nur die Einkaufsstrase langgebummelt und bald wieder gefahren.
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Als drittes und letztes an diesem Tag habe ich dann Manasota Key angefahren. Da war der Strand zwar nicht sooo weiß und das Wasser nicht türkis, aber es war sonst sehr nett und ich war fast die ganze Zeit im Wasser und bin rumgeschwommen. Leider fing es dort nach einer Stunde an zu regnen – es wurde zwar nicht kalt, aber ist doch irgendwie doof. Da es ohnehin schon spät war, habe ich mich auf das letzte Stück nach Sarasota begeben.
Auch hier haben meine Couchsurfing-Gastgeber in einer “Gated Community” gewohnt, in einem sagenhaften Haus – und dann waren sie auch noch super nett. Der Bruder von Maya kam vorbei und hat Gitarre gespielt und wir haben uns nett unterhalten. Ich habe wunderbar geschlafen!
Am nächsten Morgen haben die beiden dann erst mein Buch mit einem Fleckenprotokoll versehen…
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…und anschließend bin ich mit dem Fahrrad zum nahe gelegenen Lido Beach gefahren (dabei wäre Parken sogar umsonst gewesen…). Ganz typischer Floridastrand, weiß und pulverig, türkisblaues Wasser und ganz lange flach und seicht. Ich habe mich gleich ins Wasser gestürzt und treiben lassen. Da lag ich schon beinahe bewegungslos auf dem Wasser und starrte zum Strand – und dann drehte ich mich um, um noch ein wenig weiter rauszuschwimmen… Da ist unmittelbar vor mir plötzlich ein großer, dunkler Fleck, der sich auf mich zubewegt. Oh je, was ist das? In dem Augenblick taucht auch schon in Armlänge eine Nase auf und pustet mich an – ein Manatee. Er taucht wieder unter, schwimmt einmal halb um mich rum (so nah, dass ich ihn hätte anfassen können) und verschwindet dann wieder. Das ging alles so schnell, dass ich gar nicht richtig nachdenken und reagieren konnte. Aber ich habe mich wahnsinnig gefreut – und war ganz überrascht, weil ich nicht gedacht habe, dass die so ganz im offenen Meer schwimmen.
Ich bin dann noch locker zweieinhalb Stunden am Strand geblieben, bevor ich das Rad zurückbrachte und mich endgültig von meinen Gastgebern verabschiedete.
In der Nahe gab es noch den Armand’s Circle – eine nette Einkaufsgegend, wo ich noch ein wenig rumbummelte, bevor ich mich nach Osten auf die andere Floridaseite aufmachte – einmal quer durch’s Land.
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Am Spätnachmittag kam ich in Fort Pierce an und setzte mich erstmal an den Strand bzw etwas später in einen Park am Meer mit Restaurants nebenbei. Dort schrieb ich dann wieder fleißig an meinem Blog, bevor ich mich auf die Suche nach einem sicheren Stellplatz machte. Ich hatte mich nämlich nicht um eine Unterkunft gekümmert und beschlossen im Auto zu schlafen. Das ging sogar erstaunlich gut (bei McDonalds noch Zähne geputzt…) und so war ich am nächsten Morgen sogar recht ausgeschlafen, wenn auch früh wach (super, konnte ich noch einen weiteren Sonnenaufgang bewundern).
Mittwoch legte ich dann mit diversen Beachstopps den Weg bis Titusville zurück, wo ich einen super Groupondeal fur einen Tandem-Fallschirmsprung gefunden hatte!!!

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