Novemberwetter in den Blue Mountains…

…aber insgesamt kann ich solche Tage ja fast noch an beiden Händen abzählen…

Am Samstagmorgen (16.04.) habe ich es endlich mal geschafft früh aufzustehen, um ein Sonnenaufgangsfoto am Strand zu machen – und eine morgendliche Runde zu schwimmen. Warum habe ich das nicht schon die ganzen Tage vorher gemacht? Sooo schön. Wunderbarer Sonnenaufgang, angenehme Wassertemperatur, viele Surfer und Jogger – naja, eben die üblichen Frühaufsteher.
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Anschließend habe ich meinen Koffer gepackt und mich auf dem Weg zum Flughafen gemacht, wo ich meinen Mietwagen abholen wollte. War etwas chaotisch, da der Flughafenbus am Sonntag nicht so oft fuhr und Bondi Junction aus irgendwelchen technischen Gründen ausgerechnet an dem Tag “geschlossen” war (also kein Zugverkehr). Im Endeffekt war das aber gar nicht so schlecht, da ich so viel günstiger zur Mietwagenstation gekommen bin.
Mit dem Auto habe ich dann erst meine ganzen Sachen aus Bronte abgeholt und bin dann nochmal nach Bondi gefahren, weil es dort auch einen “lovely market” (laut meiner Gastgeberin) geben sollte. Bondi war völlig überfüllt, weil es nicht nur Samstag und Markt und schönes Wetter war, sondern auch noch ein Wanderlust-Festival am Strand stattfand. Ich habe dennoch einen kostenfreien Parkplatz abstauben können, den Markt besucht und meine Füße nochmal ins Wasser gehalten, bevor ich zu den Blue Mountains aufgebrochen bin.
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Da ich noch ein paar Lebensmittel einkaufen wollte (und ich Aldi als Suche eingegeben hatte), stoppte ich noch beim MacQuarie Shoppingcenter… Erwähnte ich schon, dass Sydney DIE Shoppingmetropole ist? Großflächig und auf vier Etagen gab es einfach alles was das Shoppingherz begehrt (Supermärkte, Bäckereien, Bekleidungsgeschäfte, Spielwaren, Banken und Serviceläden (Friseur, Mister Minit etc) – unglaublich! Zum Verlaufen groß und auch da total voll…
Glücklicherweise gab es kostenfreies Expressparken und ein wirklich gutes Informations- und Hinweisschildersystem, so dass ich schon (hahaha) nach einer knappen Stunde wieder auf der Straße Richtung Berge war.
Im Hostel angekommen habe ich hauptsächlich an meinem Blog gearbeitet – um dann beim letzten Check festzustellen, dass wordpress die Bilder alle wieder gelöscht hat…
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Sonntag (17.04.) klingelt der Wecker wieder um kurz vor sechs, da ich – motiviert vom Vortag und Fotos in einem Touri-Magazin – meine ersten “Blue Mountains”-Fotos bei “Sunrise” machen möchte. Blöderweise ist es total bedeckt und nebelig und die Sonne lässt sich überhaupt gar nicht blicken… Ich mache trotzdem ein paar Fotos, laufe ein wenig hier und da rum, bevor ich zum Frühstück ins Hostel zurück kehre.
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Ich beschließe wegen des blöden Wetters den Tag in den Jenolan Caves zu verbingen und mache mich bald auf die zweistündige Fahrt da hin. Unterwegs wird der Herbst immer deutlicher… (und ehrlich gesagt, finde ich das sogar schön!).
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Mein Highlight ist aber, als ich mehrere Autos auf einem Rastplatz stehen sehe – und entdecke, dass sie ein wildes Kangaroo füttern. Und als sie mir von ihren Weetbix abgeben, frisst es auch mir aus der Hand…
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Die Jenolan Caves sind sehr nett – ich mag ja solche Höhlen und mache mal wieder viel zu viele Fotos.
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Zurück muss ich im Dunkeln und bei Regen fahren :/

Am Montag (18.04.) schlafe ich mal aus – haha, bis 7.00h – frühstücke gemütlich und unterhalte mich mit dem jungen (deutschen) Mädel aus meinem Zimmer (Nina) und einer älteren Dame aus den Niederlanden (Pien). Mit Pien sitze ich bald im Auto, um irgendeinen Walk zu machen – auch wenn das Wetter immer noch nebelig grau ist.
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Wir parken bei den Katoomba Falls und gehen den Prince Henry Cliffwalk Richtung “Three Sisters” (eine berühmte Felsformation; Der Legende nach wurden hier drei Schwestern zum Schutz während irgendwelcher Kämpfe in Stein verwandelt, aber der Zauberer starb und konnte sie nicht wieder erlösen… Also wenn irgendwer eine Idee hat, die drei würden sich bestimmt freuen :D). Jedenfalls hatten wir in gewisser Weise Glück, denn es klarte immer mehr auf und wir konnten schließlich nicht nur die “Three Sisters” gut sehen, sondern endlich auch die Berge sehen…
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Hier trennten sich unsere Wege, da ich ein wenig hiken wollte und Pien sich nicht fit genug fühlte drei Stunden durch die Gegend zu laufen. Allein kletterte ich die “Giant Stairways” runter und wanderte dann nett durch den Wald bis Leura Forrest und über den Federal Pass zurück bis zu den Furber Steps. Da ging es reichlich Stufen bergauf, bis ich wieder am Carpark ankam, wo mein Auto stand.
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Da es noch nicht so spät war, fuhr ich noch nach Wentworth Falls um dort ein wenig weiter rum zu laufen. Leider war es doch schon zu spät um einen großen Hike zu staren, da ich auf keinen Fall in der Dämmerung noch irgendwo auf dem Trail sein wollte. Aber in dem Stück, das ich abgelaufen habe, gab es wieder tolle Aussichten…
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Zurück im Hostel hatte ich noch einen sehr netten, unterhaltsamen Abend mit einigen der Gäste (Pien, Nina, Alex, Francesca, Peter).

Sydney – überwiegend sonnig…

…nur gelegentlich zeigt der Herbst sein Regengesicht.

Am Mittwoch (13.04.) scheint die Sonne dann wieder aus allen Löchern. Also schnappe ich mir meine Schwimmsachen und Kamera und alles und laufe wieder zum Strand in Bronte. Diesmal mache ich mich auf den Coastal Walkway nach Süden.
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Kurz vor Covelly Beach bleibe ich eine ganze Weile an einem kleinen “natural pool” in den Felsen sitzen, gerade mal groß genug, um einen Schwimmzug zu machen.
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Immer weiter an der Küste entlang kommt man zum nächsten tollen Strand – Cogee Beach. Auch da bleibe ich lange im Sand sitzen, gucke den Wellen und Schwimmern zu und genieße das schöne Wetter…
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Weiter geht es über Felsen, eigentlich gar kein richtiger Pfad mehr, bis ich schließlich in Maroubra Beach ankomme, wo wieder reichlich Surfer sind. Hier stelle ich dann fest, dass es eben doch schon Herbst ist, denn das Licht wirkt schon abendlich, obwohl es noch nicht ganz 17.00h ist. Außerdem wird es ein bißchen frischer, so dass ich mich dann doch schon auf den Heimweg mache (dauert ja doch fast eine Stunde).
In einem Gemüseladen an der Bushaltestelle gibt es “Fresh Drinking Coconut” zu kaufen, die ich mir dann zum Abendessen aufklopfe…
Am Donnerstag versteckt sich die Sonne wieder hinter Wolken, aber ich mache mich dennoch recht gut gelaunt auf den Weg. Als erstes geht’s zum Bondi Junction Shopping Center, da es dort einen Optus Shop gibt – das ist mein Telefon Anbieter. Tja, und damit ist mir der Tag auch schon verdorben, weil ich mich nur wieder furchtbar ärgere… (aarrgghhhh)
Neben dem Telefonfrust fängt es nun auch noch an zu regnen, was meine Laune nicht gerade bessert. Mit dem Zug geht es bis zum Martin’s Place und von da aus zu Fuß zum Hydepark – wo ich eine ganze Weile an einem Brunnen sitze, die Leute beobachte (eine riesige chinesische Reisegruppe, die alles und jeden fotografieren und sich in aberwitzige Posen schmeißen). Netter Weise kann ich nebenbei einem Ukulelespieler zuhören, der nebenbei spielt.
Schließlich begebe ich mich aber doch kurz in die gegenüberliegende St. Marys Cathedral, um wenigstens etwas Sightseeing zu machen.
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Das Queen Victoria Building nenne ich jetzt auch mal Sightseeing, weil das Gebäude wirklich hübsch ist und ich nicht wegen der Shopping Mall da rein gehe.
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Da der Regen immer unangenehmer und meine Laune nicht besser wird, bleibe ich aber “drinnen”, das heißt bewege mich von einer Mall oder Arcade zur nächsten – mir kommts so vor, als sei ganz Sydney mit Geschäften “unterkellert” und man könnte wahrscheinlich eine Woche rumlaufen ohne den Fuß zweimal in dasselbe Geschäft zu setzen… (Augenroll!).
Am Nachmittag wird das Wetter (und meine Stimmung) endlich besser und ich sitze erst eine Weile am Circular Quay (und genieße, dass mal kein Kreuzfahrtschiff die Sicht versperrt) und laufe dann nochmal über die Harbourbridge. Diesmal gehe ich bis ganz auf die andere Seite in den Stadtteil Kirribili.
Wieder zurück treffe ich mich nochmal mit Jenny, die mir Newtown zeigt bzw. mit mir die dortige Geschäftsstraße rauf und runter bummelt. Viele Second Hand Läden, Kneipen, Restaurants – ein bißchen alternativ und einfach viel los.
Wir gehen noch gemeinsam malayisch Essen und werfen einennächtlich Blick von Pyrmont aus auf die Harbourbridge – sehr schön!
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Freitag (15.04.) ist wieder großartiges Wetter, das ich für einen “Stadt-Hike” nutze -soll heißen, ich kilometerweit quer durch die Stadt, alles zu Fuß.
Ich muss hier mal meine Route einfach hintereinander wegschreiben / auflisten…
Bronte, Bondi Junction, Centennial Park, Paddington, Laneways around Napier Street, Albion Street, Prince Alfred Park, Myrtle Street, Victoria Park, University of Sydney, Glebe (Glebe Point Road bis Rozelle Bay), entlang der Waterfront, Blackwattle Bay Park, Wentworth Park, Sydney Fishmarket, Waterfront Park, Pirrama Park, Darling Harbour, Darling Quarter, Chinatown, Belmore Park, Surrey Hill.
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Von da aus ging es mit dem Bus nach Watson Bay, wo ich den Sonnenuntergang leider knapp verpasste. Trotzdem noch ein paar nette Fotos…
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P.S. Entschuldigt bitte, dass die Blogs zur Zeit nur Auflistung meines Tagesablaufs ist, aber zur Zeit frisst das so viel Zeit, die Bilder hochzuladen… Und dann ist das Internet noch oberlahm oder unzuverlässig… oder plötzlich spinnt wordpress rum und löscht alle Bilder wieder… aarrrggghhhhh…..

Sunny days in Sydney…

…und Ausflüge per Fähre

Der Sonntag begrüßt mich wieder mit wunderbarem Wetter, so dass ich mein Frühstück auf der Dachterrasse einnehme… (wirklich tolle Aussicht!).
Der Markt im The Rocks Viertel soll eigentlich erst um 10.00h anfangen, aber als ich um 9.00h auf die Straße trete, haben schon viele ihre Stände aufgebaut und ich schlendere herum und gucke was es so gibt.
Da das Governmenthaus nur am Wochenende geöffnet hat, mache ich mich als nächstes dahin auf den Weg, um an einer Führung teilzunehmen. Der Gouverneur wohnt und arbeitet natürlich noch in dem Haus, weshalb man nur wenig Räume zu sehen bekommt und keine Fotos machen darf. Da ich – fälschlicherweise – der Ansicht war von außen bereits reichlich Aufnahmen gemacht zu haben, habe ich gar keine Fotos mehr gemacht…
Anschließend habe ich die Expressfähre nach Manly genommen, wo es einen weiteren tollen Markt, aber vor allem einen super schönen Strand geben soll. Nicht bedacht hatte ich, dass bei bestem Wetter an einem Sonntag furchtbar viele Leute die gleiche Idee haben würden. So war der Strand mega voll und mir die Lust zum Schwimmen vergangen.
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Der Markt war auch nach 15min “abgeklappert” und so machte ich mich auf den Weg zu einem “kleinen” Hike – Manly Sandspit Scenic Coastal Walkway (10km). Das war sehr schön, mt vielen tollen Aussichtspunkten und am Ende kam man sogar noch an kleineren Stränden vorbei. Dort bin ich zwar auch nicht mehr Schwimmen gegangen, habe mich aber immerhin hingesetzt und meine Füße ins Wasser gehalten.
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Am Spätnachmittag ging’s mit dem Bus zurück nach Sydney City – und ins Hostel.

Für Montag hatte ich mir auch hier einen “Global Greeter” (Graham) organisiert. Da ich aber nun schon einiges in Sydney gesehen und Touren mitgemacht hatte, beschlossen wir ein bißchen “weiter weg” nach Parramatta zu fahren.
Bei schönstem Wetter ging es mit der Fähre in eineinhalb Stunden den Parramatta River nach Westen. Eigentlich ist der River aber gar kein Fluss, sondern ein Harbour-Arm oder Ausläufer. Wobei so richtig klar ist mir das nicht, denn später sagte Graham, dass das Wasser in Parramatta dann eher Frischwasser und kein Meerwasser mehr sei.
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Wie auch immer, die Fährfahrt war toll, aber Parramatta selber fand ich nicht so spannend. Lag vielleicht auch daran, dass Graham nicht so weit rumlaufen wollte. Den Rückweg haben wir mit dem Zug angetreten und noch einen Zwischenstopp im Olympic Park eingelegt. Das war ganz interessant – vor allem als mir klar wurde, dass es ja nun doch schon 16 Jahre her ist, dass die Olympischen Spiele in Sydney stattfanden (war doch erst gestern, oder???).
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Zurück in Sydney bin ich dann noch ein bisschen rumgelaufen, bevor ich mich wieder ins Hostel verkrümelt habe.
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Am Dienstag (12.04.) wachte ich bei Regengepladder auf – hm…
Naja, aber erstmal musste ich ohnehin Koffer packen, denn mein “Umzug” nach Bronte Beach stand an. Mit Bahn und Bus dauerte es aber gerade mal eine Stunde, bis ich meine neue Unterkunft erreicht hatte. Trotz Mieselregen machte ich mich aber gleich zu einem ersten Erkundungsgang zum Strand auf. Der Strand von Bronte ist tatsächlich nur ein paar Minuten zu Fuß entfernt und recht nett – bei Sonnenschein sieht wie schon so oft bemerkt alles besser aus…
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Nach einer Weile hörte es auf zu regnen und ich wandere auf einem Coastal Walk weiter, vorbei an Tamarama Beach, wo ich eine Weile ein paar Volleyballern zuschaue.
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Schließlich erreiche ich auch Bondi Beach, aber auch der berühmte Strand wirkt bei besserem Wetter wahrscheinlich beeindruckender – oder der Strand-Snob in mir gewinnt wieder die Oberhand. Trotzdem bleibe ich eine ganze Weile am Strand sitzen und sehe den Surfern zu…
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Irgendwann beschließe ich noch weiter nach Norden zu laufen, steige aber bald doch in den Bus nach Bondi Junction. Dort ist eine Riesen Shoppingmall und kleinere Einkaufsarkaden und -straßen und einfach ein wahres Shoppingparadies – wenn man denn so etwas mag. Da ich ja nun nicht so die Shoppingqueen bin, laufe ich etwas lustlos oder wie Falschgeld durch die Gegend, bevor ich über Aldi “stolpere” und ein paar Lebensmittel einkaufe.
Zu Fuß geht es schließlich zurück nach Bronte, wo ich mich “einrichte”, mit meiner Gastgeberin unterhalte und den Blog “update”.

Kein Geburtstagswetter in Sydney…

…als ob ich Sonne wollte – pöh! 😐

Freitag – mein Geburtstag…
Beim Koffer aus dem Haus schleppen entdecke ich zufällig einen entsorgten Luftballon… sehr passend!!:)
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Ich hatte mit Jenny frühstücken gehen wollen, weil ich mir aber blöd vorkam zu sagen “It’s my birthday today!” sind wir dann doch nicht gegangen und sie hat mich nur zu meinem Hostel gebracht. Da es noch zu früh zum Einchecken ist, packe ich meinen Koffer ins Schließfach und mache mich auf einen kleinen Walk Richtung Circular Quay, Opera House, Government House (geschlossen), bevor ich in einer Schleife zurück und über die Harbour Bridge spaziere.
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Nach dem Einchecken ins Hostel muss ich mich auch schon sputen, um pünktlich zu meiner Free Walking Tour (14.30-17.15) zu kommen. Das ist nett und interessant – bis auf den blöden Regen…
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Trotzdem bin ich noch guter Dinge und kaufe mir einen Muffin, um ihn später mit Geburtstagskerzen zu dekorieren. Natürlich macht mir das Wetter auch hierbei einen Strich durch die Rechnung, weil ich im Hostel natürlich nicht “zündeln” darf und oben auf der Terrasse verhindern Wind und Regen, dass ich die Kerzen anbekommen…
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(Entschuldigt die weitaufgerissenen Augen, liegt an der langen Belichtungszeit und meinem Bemühen nicht zu Blinzeln…😂).

Sekt oder sonstigen Alkohol gibt es in Australien fast nur in sogenannten Bottleshops und nicht unbedingt im Supermarkt. Und da es auf meinem Heimweg anscheinend keinen gibt, fällt diese Art zu feiern auch flach.
Das Hostel bietet an diesem Abend Barbeque an – inklusive vegetarischer Option. Also mach ich das doch, wird vielleicht nett…  Aargh, Regen verlegt das Ganze nach drinnen – und eigentlich ist es deshalb kein Barbeque und jeder isst nur für sich.
Egal, ich habe ohnehin seit dem Sightseeing bescheuerte Rückenschmerzen und gehe also lieber super, super früh ins Bett!!! Immerhin unterhalte ich mich noch nett mit meiner Zimmerkollegin – und bekomme ein kleines Geschenk, ein selbstgemaltes Bild (ohne das sie was von meinem Geburtstag weiß…).

Am Samstag geht es meinem Rücken leidlich besser – aber die Sonne scheint wieder aus allen Löchern. Eigentlih müsste ich aus Fotogründen alles nochmal ablaufen… Nach einem kurzen Schlenker durch “mein” Viertel (The Rocks) und vorbei am nächsten riesigen Kreuzfahrtschiff (jeden Tag ein anderes) am Circular Quay gehe ich zu “Mrs. MacQuarie’s Chair”, von dem man eine großartige Aussicht auf das Operahouse UND die Harbourbridge hat…
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Nach einer ausgiebigen Fotosession (manchmal dauert es einfach, bis ich mit Selbstauslöser meine Fotos zufriedenstellend!! im Kasten habe) mache ich mich auf den Weg über Potts Point, Kings Cross und Darlinghurst bis Paddington, um den dortigen “Saturday Market” zu besuchen. Anschließend schlendere ich dort auch noch ein wenig durch die Gassen, weil mir die Häuser mit ihren “broad iron”-Balkonen so gefallen.
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Weiter geht’s zu den “Centennial Gardens”, wo sich anscheinend halb Sydney zum Picknick verabredet hat. Rein zufällig komme ich auf meinem weiteren Weg am “Entertainment Quarter” vorbei – wo es einen weiteren Markt gibt, der aber wohl hauptsächlich von Einheimischen besucht wird. In einer Halle gibt es außerdem einen Ausverkauf anscheinend bekannter Modemarken (ich hab ja keine Ahnung davon), jedenfalls ist es ganz witzig zu sehen (Kartons werden durchwühlt, die Ecken als Umkleideräume genutzt und alle sind furchtbar aufgeregt…).
Nebenan scheint eine Sportarena zu sein – und wahrscheinlich findet ein AFL-Spiel statt (Australian Football), denn es strömen rot-weiß gekleidete Fans in eine Richtung – und die nächste große Straße, die ich überquere ist total Auto-verstopft…
Vorbei an einem Golfplatz komme ich nach Surrey Hill, dem nächsten Suburb mit netten Häusern und vielen Restaurants.
Bald biege ich nach Central Station ab, denn in der Nähe weiß ich, steht ein tolles, preisgekröntes Haus, das ich schon aus dem Auto gesehen habe…
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Von da aus – vorbei an weiteren architektonisch netten Gebäuden –
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– wende ich mich nach Haymarket, Sydneys Chinatown. Dort gibt es einen weiteren Markt (hier sieht es aber eher permanent aus), der neben einer kleinen Obst- und Gemüseecke hauptsächlich billige Souvenirs und Krimskrams (natürlich “Made in China”) vorhält. In den drei Etagen darüber findet sich eine hochmoderne Mall – mit auch überwiegend asiatischem Angebot… (sogar der Foodcourt hat NUR asiatische Läden – nicht mal mehr McDonalds…).
Da ich nach dem vielen Rumgerenne ganz hungrig bin (das Marzipanhörnchen, die Laugenstange und der Cookie zählen doch nicht 😶), gehe ich zurück zum Hostel und mache mir lecker Spaghetti.
Aber damit ist der Tag noch lange nicht zuende. Um 18.00h beginnt eine Free Walking Tour im The Rocks Quarter. Auch sehr interessant – und früh genug zu Ende, dass ich noch nach Darlingharbour gehen kann, wo touristisch der Bär tanzt und es samstags immer Feuerwerk gibt.
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Allerdings gibt es auch jeden Abend super shortes Feuerwerk (drei Raketen – vielleicht immer zum Abschied der Kreuzfahrtschiffe?) am Circular Quay – was ich problemlos von unserer Dachterrasse aus sehen kann.
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Herbstliches Sydney…

…immer noch wunderbar warm.

Aus dem heißen Cairns geht es nach Sydney – und die Wetter-App geht von einem Temperaturunterschied von wenigstens 10-15°C aus… 😮
Glücklicherweise kommt es mir nicht wirklich kalt vor, als ich abends um halb neun lande und auf meine Gastgeberin warte, die mich vom Flughafen abholt. Es dauert ein bißchen, bis wir in “ihrem” Haus in Roseville Chase ankommen, denn da sie dort erst seit kurzem “house-sitted”, verfährt sie sich etwas – abgelenkt durch unser gleich angeregtes Gespräch.
An Jenny wurde ich von meiner Brisbane-Gastgeberin vermittelt und wir verstehen uns gleich gut und erzählen und reden noch bis halb zwölf bei einer Tasse Tee.

Der Mittwoch (06.04.) fängt dann neben Frühstück und Blog hochladen ebenfalls mit Tee und Gespräch an, bevor wir uns mit dem Auto nach Westhead aufmachen. Von dort hat man eine großartige Aussicht auf Sydneys North- und South-Head und Palmbeach. Das Wetter ist unbeschreiblich schön und die Nachrichten sprechen am Abend vom wärmsten Apriltag seit Wetteraufzeichnung.
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image Palmbeach
Am Nachmittag fahren wir mit der Fähre nach Makarei Beach (mit mehreren Stopps along the way), um von dort aus einen kleinen Hike an der Küste entlang zu machen. Nach unserem Lunchbreak laufe ich noch bis zum kleinen Strand weiter, bevor unsere Fähre um kurz nach 16.00h zurück fährt.
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In Roseville Chase mache ich zusätzlich noch einen Minispaziergang zum Echo Point Park, aber da es schon bald dunkel ist, kann ich icht mehr weit laufen.
Der Abend vergeht mit recherchieren, planen und unterhalten, aber ich bin auch recht früh im Bett.
Donnerstag (07.04.) ist das Wetter dann leider nicht mehr so toll und es ist Regen angesagt.
Jenny setzt mich früh am Bahnhof ab (sie hat einen Arzttermin) und ich fahre mit dem Zug nach Sydney rein (Wynyard). Bis Jenny mich wieder “einsammelt” schaffe ich es ein wenig durch das “The Rocks”-Viertel bis zu Headland Park zu laufen.
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Zusammen fahren wir im Auto durch halb Sydney, machen einen Walking Stopp in Watson Bay und einen Lunchbreak mit Spaziergang in Balmain (wo Jenny früher gewohnt hat).
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Richtig viele Fotos mache ich wegen des Wetters nicht, da Vieles einfach nur grau in grau aussieht.
Da wir diesmal recht früh zurück in Roseville sind (17.00h), bleibt mir noch ordentlich Zeit, um am “Stückchen” Harbour (wie ein Fluss und direkt gegenüber vom Haus) im Roseville Park den “Two Creek Track” abzulaufen. Ein netter Spaziergang, der einfach wunderbar wird, als ich den Schlafplatz der Cockatoos entdecke. Jedenfalls fliegen plötzlich mit lautem Gekrächze viele, viele, viele der weißen Vögel in die Baumwipfel gegenüber – aber leider ist das Licht schon so schwach und die andere Seite doch so weit entfernt, dass die Bilder nicht so toll sind (Die Nahaufnahme ist vom Tag drauf, aber so ist wenigstens klar, welche Vögel ich meine…).
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Zurück habe ich mich dann etwas “verzettelt” (NICHT verlaufen, google maps ist schon ganz cool, aber im Dunkeln wollte ich keine unbeleuchteten Fußwege durch Parks gehen), habe mehrere Busse verpasst (bzw. hatte teilweise keine Lust zu warten, um später aber doch davon überholt zu werden) – und war so nochmal beinahe eineinhalb Stunden unterwegs.